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Stadt Wels beruft Krisenstab ein

Welser Krisenstab zum „Coronavirus“ wird einberufen
Österreich liegt als kleines Land laut Robert Koch Institut im weltweiten Vergleich der
Infektionsfälle bereits an 18. Stelle. Laut elektronischem Meldesystem, EMS, des
österr. Gesundheitswesens wird in OÖ (und Tirol) eine stärkere Betroffenheit
vermutet: Verdoppelungszahl der Erkrankungen: 3,1 Tage, Steigerungsrate pro Tag:
25,1 %. Der aktuelle Stand der am Virus Erkrankten in OÖ: 116 ( laut Sozialministerium ), davon 8 in Wels-Stadt und 7 in Wels-Land (Tips, 14.März).
Aus diesem Grund hat man in Wels sofort einen präventiven Krisenstab eingesetzt zum konstruktiven Informationsaustausch für alle Welser Bürger und den offiziellen Stellen. Letzten Donnerstag verkündete der behördliche Einsatzleiter Bgm.
Dr. Andreas Rabl gemeinsam mit dem Leiter des Krisenstabes, Magistrats-Direktor
Dr. Peter Franzmayr, die nächsten notwendigen Schritte. Letzterer kommunizierte vorbildlich mit dem Land OÖ, als beim Krisenstabs-Gespräch die Anfrage eines Medienvertreters zur Situation unserer ‚Schwächsten‘ und zur Lebenshilfe kam.
Als Konsequenz der bisherigen Entwicklung gelten folgende Sofortmaßnahmen:

  • Unterricht an Welser Volksschulen, Unterstufen wie auch der normale Kindergartenbetrieb sind eingestellt; die Betreuung bleibt geöffnet.
  • Eingänge der ‘Städtischen Häuser’ der Seniorenbetreuung sind nun abgesperrt, die Besuche sind nur in Absprache mit der Pflegedienstleitung möglich. Besuche bei den Bewohnern der Palliativabteilung sind mit Ausnahmegenehmigung möglich.
  • Welldorado mit Hallenbad und Sauna: 13. März bis 3. April gesperrt.
  • Sämtliche Welser Veranstaltungen, wie etwa die Gedenksteinenthüllung am 25. März, werden abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben.
    Gekaufte Karten für Veranstaltungen behalten Gültigkeit für den Ersatztermin oder können zurückgegeben werden.
    Alle Bewohner*innen in den Wohngemeinschaften werden ab Montag den 16.03. vor Ort betreut, versichert der GF der Lebenshilfe OÖ, Mag. Gerhard Scheinast. Sofort eingestellt werden Kindergärten, Hort, die Frühförderung und der Betrieb der Werkstätten.
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