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Impulse für die Welser Wirtschaft

Neben den bekannten gesundheitlichen Herausforderungen durch die Corona-Krise kommen auf die Gemeinden auch wirtschaftliche und soziale hinzu.

Für die Jahre 2020/21 waren in Wels Investitionsprojekte, inklusive der Erneuerung vom Kaiser-Josef-Platz, von ca. 28 Mio. Euro geplant.
Jedoch trifft der Einbruch der Kommunalsteuer, die derzeit ein Volumen von 2,4 Mrd. Euro hat, um ca. 200 Mio. Euro, vor allem die Gemeinden hart.

In Wels rechnet man mit einem Kommunalsteuerrückgang von ca. 4 bis 5 Mio. € pro Jahr. Ursache dafür ist die um 12,6 Prozent gestiegene Arbeitslosigkeit: Es sind bereits 4.049 Menschen in Wels ohne Arbeit was eine Steigerung von 58 Prozent bedeutet.

Zusätzlicher Verlust entsteht dadurch, dass aus der Kurzarbeit keine Kommunalsteuer erfolgt. Außerdem fehlen Steuereinnahmen, die an die Stadt Wels über den Weg der Bundesertragsanteile fließen, von um ca. 5 bis 7 Mio Euro im Jahr im Budget.

Weiter wirken sich sinkenden Einnahmen, die sich durch den Wegfall der Elternbeiträge für die Kinderbetreuungseinrichtungen oder die Nachmittagsbetreuung ergeben, ebenfalls negativ auf das Budget aus. Keine rosigen Aussichten und die Politik ist nun gefragt, um rasch dagegen zu steuern.

„Wels hat jetzt die Verpflichtung, zu investieren, um die Wirtschaft anzukurbeln und die Arbeitslosigkeit wirksam zu bekämpfen. Wir brauchen in Wels einen wirtschaftlichen Impuls.

Das bedeutet, die Investition in die städtische Infrastruktur voranzutreiben und damit den Standort abzusichern.“ betont Bürgermeister Dr. Andreas Rabl.

Die Stadtregierung ist sehr bemüht und so soll nächste Woche geklärt werden, welche Projekte man in dieser Situation verwirklichen kann.

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