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Fahrradfahren und Sicherheit in Wels

Die Stadt Wels nutzt alle vorhandenen Möglichkeiten für eine Entwicklung von verkehrsbedingten Rahmenbedingungen, speziell für den Ausbau und die Verbesserung des Radwegenetzes.

Im Vorjahr finanzierte man aus Mitteln des ‘Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung’ und des Landes OÖ in die vier Radwegprojekte Voralpenstraße, Donnerstraße, Rampe Lottstraße und ‚Am Bahndamm. Fokus ist die Verbesserung von wichtigen Radverbindungen zwischen Wels und umliegenden Gemeinden.

Für 2020/21 budgetierte die Stadt Wels weitere 500.000 € für Projekte wie Traunradweg R4, Radweglücke Moosbachstraße, Radweg/Mehrzweckstreifen Roseggerstraße, Geh- und Radweg Bahnhofstraße Ost.

Bgm. Dr. Andreas Rabl und Verkehrsstadtrat Klaus Hoflehner: „Wir bekennen uns dazu, die für heuer und kommendes Jahr geplanten Maßnahmen zur Attraktivierung des Radfahrens in Wels umzusetzen.

Besonders wichtig ist uns dabei die Kooperation mit den Umlandgemeinden, um die vorhandenen Lücken im Radverkehrsnetz zu schließen.“ Ein dazu geplantes Kooperationsprojekt mit Förderungen von Land OÖ, von Bund und EU‚ der ‚Traunsteg zum Gehen und Radfahren‘, soll Weißkirchen und Schleißheim mit Wels-Ost und Umgebung verbinden.

Auch das Förderprogramm „klimaaktiv mobil“ soll weitere Vorhaben aus dem Welser „Lückenschluss-Konzept“ in den Bereichen Roseggerstraße, Neinergutstraße oder Schubertstraße voranbringen.

Wird dies alleine ausreichen, die Unfallstatistik mit „Zweirädern“ in Wels und Umgebung zu verbessern? Seit 2015 gibt es im österreichischen Straßenverkehr laut statista.com eine fast 19%ige Steigerung von 6.847 auf 8.173 Unfälle pro Jahr.

Damit sind Zweiradfahrer – statistisch unter Fahrrad, E-Fahrrad und E-Scooter zusammengefasst – die häufigste Unfallgruppe nach den Autofahrern: Letztere zeigen durch die Kontrollmaßnahmen einen stärker abnehmenden Trend bei der Unfallshäufigkeit.

Abgesehen von jenen Fahrradfahrern, welche mit erhöhter Geschwindigkeit durch die FUZO rasen, bei Nacht ohne Licht radeln oder Radfahrwege zu Rennstrecken umfunktionieren gibt es auch die E-Scooter-Ausreißer, welche Mutter mit Kinderwagen anrempeln, Stinkefinger zeigen und die Polizei irreführen, indem sie die Scooter einfach wegwerfen und zu Fuß entkommen.

Die Stadtverwaltung wird durch gezielte Maßnahmen alles daran setzen die Unfallstatistik der „wilden Zweiradfahrer“ zu senken.

Fotocredit: Stadt Wels

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