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Wirtschaftsförderung

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft machen sich bereits in Wels bemerkbar.

Dazu Bgm. Dr. Andreas Rabl „Wir müssen mit Steuersenkungen den Konsum ankurbeln und damit der Wirtschaft einen Impuls geben. Wer Steuern senkt, schafft daher Arbeitsplätze.

Wir brauchen ein rasches Handeln, da nach Auslaufen der Kurzarbeit weitere Arbeitslosigkeit droht.“ So waren im Bezirk Wels mit 6.106 arbeitslosen Menschen im Vergleich zum Vorjahr um 2.431 mehr Personen als arbeitslos gemeldet.

Besonders betroffen sind jetzt mit fast plus 81% akademisch Ausgebildete und mit über plus 77 Prozent Arbeitnehmer mit angeschlossener Lehre. Problematisch ist der Anstieg der Arbeitslosen in der Altersgruppe von 20 und 24 Jahren mit einem Plus von beinahe 109 %, aber auch jener Gruppe von 25 bis 39 Jahren mit einem Zuwachs von 77 Prozent.

Es gibt bereits zahlreiche Initiativen, um die Jugendarbeitslosigkeit zu senken, wie unter anderem seit 2013 der „Pakt für Beschäftigung“. Ergänzt wird das Programm „Do it“ für Jugendliche von der Stadt Wels subventioniert, um über den zweiten Bildungsweg neue Jobchancen zu ermöglichen.

Ein weiteres Programm sieht höhere Lehrlings-Einstiegsgehälter vor sowie Belohnungen wie Führerscheinfinanzierung für Bestnoten. Der vergleichsweise hohe Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit macht nun zusätzliche Wirtschaftsimpulse und Programme von Seiten Arbeitsmarktservice und Bund dringend erforderlich.

Es geht darum Unternehmen zu motivieren, Jugendliche nach Abschluss ihrer Ausbildung zu beschäftigen oder jungen Erwachsenen eine Entwicklungsperspektive zu bieten.

Zusammenfassend appelliert Vbm. Christa Raggl-Mühlberger: „Wir müssen alles tun, um die Arbeitslosigkeit gerade bei den jungen Erwachsenen zu senken. Die Stadt Wels verfolgt hier seit vielen Jahren gemeinsam mit den Sozialeinrichtungen der Stadt die klare Strategie, schwer vermittelbare Arbeitslose zu unterstützen. Die Hauptlast bei diesen Bemühungen liegt allerdings beim Bund, der für Arbeitsmarktpolitik zuständig ist und auch über die entsprechenden Budgetmittel verfügt.“

Fotocredit: pixabay_geralt

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