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Verfolgungsjagd mit der Polizei

Am 16. September 2020 um 20:45 Uhr führten Beamte der Autobahnpolizei Standkontrollen bei der Innkreisautobahn, Ausfahrt Wels-West, Richtung Graz durch.

Ein 42-jähriger Welser benutzte mit seinem PKW den Verzögerungsstreifen dieser Ausfahrt und als er die Polizisten bemerkte, lenkte er das Fahrzeug unmittelbar vor dem Anpralldämpfer und über die doppelte Sperrlinie ruckartig auf den rechten Fahrstreifen und flüchtete vorerst mit normaler Geschwindigkeit in Richtung Graz. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und fuhren durch den Tunnel Noitzmühle mit einer Geschwindigkeit von etwa 195 km/h. Dabei hatten sie das Fluchtfahrzeug im Blickfeld, konnten es aber auch nicht einholen, da dieses mittlerweile die Geschwindigkeit stark erhöht hatte.

Am Ende des Tunnels befindet sich eine ehemalige Betriebsumkehre, welche an ihrem Ende mit einem Gittertor abgesperrt ist. Die Beamten konnten die Rücklichter des Touran noch sehen und hielten mit einer Notbremsung am Pannenstreifen an, setzten zurück und benutzten ebenfalls diese aufgelassene Betriebsumkehre. An deren Ende stand der mittlerweile verunfallte PKW. Der 42-Jähirge stieg soeben aus und gab sofort zu, dass er geflüchtet sei, weil er nicht im Besitz einer gültigen Lenkberechtigung sei.

Das Fahrzeug hatte den Absperrungszaun durchschlagen und eine 250 Liter Streusplittbox komplett zerstört. Zudem saß das Fahrzeug auf einem Baumstumpf auf und musste geborgen werden. Beim Fahrzeug war zudem die Begutachtungsplakette abgelaufen.

Der Lenker wird nach der Straßenverkehrsordnung, dem Kraftfahrgesetz und dem Führerscheingesetz zur Anzeige gebracht. Die Zulassungsbesitzerin wird nach dem Kraftfahrgesetz zur Anzeige gebracht, berichtet die Polizei.

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