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Abfallhelden vor den Vorhang

Ein Bus für die Welser Abfallhelden
Seit einigen Wochen ist ein 12 Meter langer hochmoderner Linien-Bus als fahrende Werbebotschaft in Wels unterwegs und wirbt mit dem Slogan „Wels räumt auf‘.

Damit soll die Bevölkerung auf die tägliche Arbeit der Mitarbeiter der Kommunalen Dienste aufmerksam gemacht werden. Ein zweiter Slogan ‚Wels trennt‘ soll der Bevölkerung das Trennen von Mist wieder mehr ins Bewusstsein rücken. Insgesamt signalisiert man, dass „mehr Sauberkeit gleichzeitig mehr Lebensqualität bedeutet“. Bgm. Dr. Andreas Rabl bedankt sich diesbezüglich bei den Bürgern: „Die Welser sind vorbildlich in der Abfalltrennung.

Dass künftig noch mehr Wert auf die Wiederverwertbarkeit der Abfälle gelegt wird, ist ein wichtiger Schritt zur Müllvermeidung. Wir müssen gemeinsam weiterhin dafür sorgen, dass Wels sauber bleibt.“ Als Abfallhelden gelten die 71 Mitarbeiter der Kommunalen Dienste die täglich den Unrat wegführen sowie entsorgen und der Abfallbeauftragte Lukas Aitzetmüller (Details: www.umweltprofis.at/wels).

Immerhin legen die sieben Abfallfahrzeuge im Jahr etwa 80.000 km zurück. In der gleichen Zeit sind die sieben Straßenreinigungsfahrzeugen rund 40.000 km für unsere Sauberkeit unterwegs. Das am 6. Juli vom Gemeinderat beschlossene regionale Abfallwirtschafts-Programm für Wels zeigt uns neben einem zusammengefassten IST-Stand die Entwicklungsmöglichkeiten bis 2025 auf.

So stellte man fest, dass einerseits die kommunalen Abfallmengen wie Altstoffe und biogenes Material im Bezirk zunahmen, andererseits die Restabfallmengen trotz Bevölkerungszuwachs zurückgingen. Auf der Liste der Vorhaben bis 2025 ist eine der wichtigsten Änderungen, dass auf Sammelinseln nur noch Depotcontainer für Altglas, Alttextilien und Altmetall aufgestellt werden.

Da sich das Pilotprojekt in der Pernau mit der 2019 vorgestellten Kampagne „Meine Rote Tonne“ gut bewährt hat, wird nun das Holsystem von Altpapier und Kartonagen für Kleinhausbauten auf das ganze Stadtgebiet ausgeweitet. Man beabsichtigt auch die Blauen Tonnen für Metallverpackung mit dem Sammelsystem für Altkunststoffe und Metallverpackungen im Gelben Sack der Kleinhausbauten mit den Gelben Tonnen der Wohnanlagen zusammenzulegen.

Vor allem ist ein Erhöhen der Trennquoten beim Erfüllen des EU-Kreislaufwirtschafts-Pakets erforderlich: Damit will man bis 2025 die Widerverwertung von 55% der Siedlungsabfälle erreichen. Dazu merkt Umweltreferentin Vzbm.in Silvia Huber an: „Mit der Umsetzung des Abfallwirtschaftsprogramms soll in Wels das Bewusstsein für richtige Abfalltrennung und -vermeidung in den kommenden Jahren weiter steigen.

Mit dem Neubau des ASZ Ost und der Umsetzung der roten Tonne für jeden Haushalt setzen wir die nächsten wichtigen Schritte!“

Mehr Details und wertvolle Tipps zur Abfallvermeidung und Trennung finden Sie hier.

Fotocredit: Stadt Wels

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