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Diskussion um NoVA und Eigenkapitalbildung

Für mehr Standortfreundlichkeit – Für ein industriefreundlicheres Österreich
Die Erhöhung der Normalverbrauchsabgabe (NoVA) von emissionsstarken Autos erhitzt derzeit die Gemüter. Dr. Manfred Haimbuchner, Landeshauptmann-Stv. in OÖ, kommentiert die von der Regierung geplante Erhöhung für den Betriebsstandort Österreich kritisch: „Die Erhöhung der NoVA ist ein weiteres Glied in der Kette Industrie- und wirtschaftsfeindlicher Maßnahmen, die den Standort Österreich fesselt.

Ich begrüße es sehr, das BMW angekündigt hat, die Produktion von Verbrennungsmotoren nach Österreich zu verlagern. Solche Gewinne für unser Land werden aber künftig noch rarer werden und irgendwann ganz ausbleiben, wenn die Bundesregierung ihren bisherigen Kurs beibehält und beispielsweise den Verkauf von Verbrennungsmotoren möglichst unattraktiv gestaltet. Dass die Grünen das nicht verstehen, leuchtet mir ja noch ein, von der ÖVP hätte ich mir diesbezüglich allerdings mehr Weitblick erwartet.“

Dr. Haimbuchner warnt ebenso kritisch vor den Plänen der EU-Kommission hinsichtlich „Auto-Abgas-Norm Euro 7“. Diese würden den Einsatz des Verbrennungsmotors beenden und damit den Verlust von hunderttausenden Arbeitsplätzen bewirken, was die europäische Wirtschaft empfindlich schwächt. Weiters bemängelt Haimbuchner die derzeit heftig diskutierten steuerpolitische Maßnahmen zur Rettung der Wirtschaft nach der Pandemie, vor allem das Thema rund um die Gleichstellung von Eigen- und Fremdkapital.

So ist derzeit der Einsatz von Fremdkapital zur Projektfinanzierung beliebter als der von Eigenkapital, da Zinsaufwendungen für Fremdkapital steuerlich als Betriebsausgabe abzugsfähig sind und dadurch gegenüber dem Einsatz von Eigenkapital ein Steuervorteil entsteht. Deshalb fordert der stellvertretende Bundespartei-Obmann der FPÖ eine Stärkung der österreichischen Volkswirtschaft durch steuerliche Gleichstellung von Eigen- und Fremdkapital.

Dies um die Widerstandsfähigkeit zur Bewältigung von Krisen der Unternehmen und Betrieben zu garantieren: „Der branchenübergreifend hohe Fremdkapitalanteil bei österreichischen Betrieben sorgt dafür, dass in konjunkturell schwierigen Zeiten die Unternehmensgewinne eventuell nicht ausreichen, um bestehende Kredite zu bedienen und Banken auch keine neuen Kredite vergeben.

Unternehmen schlittern somit schnell in einen finanziellen Abwärtsstrudel, aus dem sie nicht mehr herauskommen. Die Attraktivierung von Eigenkapitalbildung wäre deshalb eine sinnvolle und wirksame Maßnahme zur Stärkung der Volkswirtschaft und unserer Unternehmen“.

Foto: FPÖ OÖ

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