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150 – Wir schaffen das!

Auto als Waffe – mitnichten! – Raserei in die Holzkiste
Je mehr Autos auf der Straße desto mehr steigt auch der Individualverkehr. Das verlangt nach intensiven Regeln und defensivem Fahren.

In Wels gibt es zusätzlich noch ein Raser-Problem, durch eine rücksichtslose Tuning-Szene. Die Straße wird dabei mit einer Rennstrecke verwechselt obwohl sie keine ist. So registrierte man während der vergangenen drei Jahre zwischen Schulstraße und Grüne Zeile auf der Salzburger Straße mehr als 7.700 Geschwindigkeitsübertretungen. Zum traurigen Höhepunkt – und hier kennt man nicht etwaige Dunkelziffern, welche sich aus mündlichen Erfahrungsberichten einzelner Fahrer erahnen lassen – demonstrierten zwei Fahrer mit Kindern auf der Rückbank ein privates Straßenrennen mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 120 km/h.

Man hört auch von dunklen Typen und schwarzen Autos, Marke „Tiefergestellt“, welche nicht nur im bewährten fehlertoleranten „Koits-Tuning“ durch intensivsten Spritverbrauch und fleißigste Mineralölsteuerzahlungen die heimische Wirtschaft beleben.
Sogar bei Autobahnbaustellen der A1 gilt bei Tempo-Begrenzungen für manchen „Tiefergestellten“ statt „60 mit 217“. Mehrere übertragen auch waghalsig das Motto der Merkel’schen Migrationspolitik auf den Straßenverkehr, und übersetzten mangelhaft „Migranten in Kilometer“, nämlich „120 statt 50“ oder vielleicht gar „217 statt 60“. „Wir schaffen das“, meint so mancher Mustafa „Rasulo“ oder auch sein Pendant Franzl „Speedinger“, ohne darüber nachzudenken, dass dies zu verschärften Maßnahmen bis zum Entzug der Verschrottungsprämie ihres ‚Tiefergestellten‘ als Belohnung für Geschwindigkeitsrekorde führen könnte.

Im schlechtesten Fall reicht es für den Termin beim Pompfüneberer. Der besorgte Welser Sicherheitsreferent und Vizebürgermeister Gerhard Kroiß ist deshalb für stärkere Kontrollen auf dieser Bundesstraße sowie Ausreizung des Strafrahmens. Auch an Radarmessung mit Anhaltekommando an Ort und Stelle zum Zweck einer erzieherischen Maßnahme und der Bewusstseinsbildung wird gedacht. Überdies weisen die relevanten betrüblichen Statistik-Zahlen der vergangenen drei Jahre für den Sicherheitsverantwortlichen darauf hin, dass in diesem Bereich ein „Drei-Stufenplan zur Errichtung stationärer Radaranlagen“ vom Stadtpolizeikommando Wels eingeleitet werden sollte.

Der Vbgm. erläutert: „Da die in diesem Bereich eingenommenen Strafgelder zu 80 Prozent dem Bund und zu 20 Prozent der Landespolizeidirektion zugewiesen werden, muss das notwendige Geld für die Errichtung einer stationären Radaranlage auch von dieser Stelle zur Verfügung gestellt werden“ und hält abschließend fest: „Stadt und Polizei haben ein gemeinsames Interesse: Nämlich Rasern bewusst zu gemacht, dass sie mit ihrem verantwortungslosen Verhalten Personen verletzen oder gar töten können.“

Foto: Laumat.at

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