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Schlamassel bei Massentests

Anmeldechaos bei Massentests
Zahlreiche Welser meldeten sich bereits in den vergangenen Tagen für die von der Bundesregierung empfohlenen Corona-Massentests über die Website www.oesterreich-testet.at des Gesundheits-Ministeriums an.

Diese sollte Staus und Menschenansammlungen verhindern.Leider erhielten jene, die sich in Oberösterreich spontan angemeldet hatten, auch gleich für für Samstag, 5. und Sonntag, 6. Dezember einen Testtermin, obwohl das Wochenende jedoch nur für pädagogisches Personal reserviert war. Ja, sogar am Freitag, den 4. Dezember, der ebenso für Pädagogen reserviert war, stellten sich nochmals irregeführte Bürger vor der Messehalle 20 bedauerlicherweise ergebnislos an und verursachten unabsichtlich zusätzliche Ansammlungen.

In OÖ bestand zusätzlich noch die Panne, dass für die Organisatoren leider keinerlei Möglichkeit bestand zusätzliche Tests für die irrtümlich Angemeldeten zu vergeben, da nur drei kontingentierte, vom Bundesheer betreute Teststraßen zur Verfügung standen. Bürgermeister Dr. Andreas Rabl äußerte sich erstaunt zur Situation: „Es ist mehr als verwunderlich, dass die Massentests bereits bei der Anmeldung zu einem Durcheinander führen, weil das vom Bund zur Verfügung gestellte Programm Lücken aufweist.

Derartige Fehler stiften nicht nur Verwirrung, sondern tragen auch dazu bei, dass Personen ohne Grund durch das Stadtgebiet geschickt werden. Es bleibt zu hoffen, dass sich diese für einen neuen Termin anmelden. Wenn wir bis Montag vom Bund kein funktionierendes System erhalten, müssen wir den Anmeldemodus ändern. Dieses Chaos ist der Bevölkerung jedenfalls nicht weiter zumutbar. Ich würde mir erwarten, dass der Bund seine Hausaufgaben macht.“

Je nach dem über welche Plattform man sich anmeldet, bekommt man mehr oder kaum zusätzliche Informationen. Neben der Website des Gesundheits-Ministeriums kann man sich auch über die Website des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort unter https://www.oesterreich.gv.at/public/%C3%96sterreich-testet.html anmelden.

Dort werden in einer Tabelle übersichtlich die Testperiode aller Bundesländer angeführt ist. Interessiert man sich für eine Testung in OÖ wird man danach auf die Website vom Land ÖO geführt, wo es noch zusätzliche wertvolle Informationen gibt. Erst danach wird man auf die Website des Gesundheits-Ministeriums mittels Buttondruck verlinkt, wo man sich dann schlussendlich für eine Testung mit dem gewünschten Termin in seiner Gemeinde registrieren kann.

Obwohl man bei der Anmeldung über die Website vom Bundesministerium drei Mausklick mehr machen muss, sind Interessierte viel besser informiert, als wenn sie sich direkt nur über die offizielle Website des Gesundheits-Ministeriums anmelden. Dort muss man sich nämlich gleich registrieren, ohne vorher Informationen zu erhalten oder ohne gleich zu wissen, wann die Testungen im Bundesland generell stattfinden.

Spiegelt dies vielleicht die jüngsten Auftritte von Kanzler und Gesundheitsminister wider und zeigt es uns, dass die beiden Regierungspartner zwar dasselbe wollen, aber in der Durchführung nicht immer homogen agieren?

Foto: Stadt Wels

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