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Mit Weihnachten auf Zeitreise

Weihnachtliche Zeitreise durch OÖ – OÖ ermöglicht weihnachtliche Zeitreise
Um Weihnachtsstimmung zu verbreiten, startete das Linzer Schlossmuseums eine Initiative dazu. In fünf mobilen Schauräumen zeigt man bis 13. Jänner 2021 auf prominenten Plätzen der oberösterreichischer Städte Linz, Freistadt, Schärding, Steyr und Wels, wie unsere Vorfahren – Großeltern bis Urur-Großeltern – ihre Wohnungen für das Weihnachtsfest geschmückt haben.

Die Exponate dazu stammen aus der Dauerausstellung des Linzer Schlossmuseums. In Wels ist man ab sofort eingeladen, den animierten „Wohnraum der 1970er Jahre“ auf der Ringstraße zu bewundern. Im Laufe des Advents werden die Schauräume immer wieder durch einzelne Elemente wie Weihnachtsbäume oder Krippen verändert.

Am Hauptplatz in Freistadt sieht man eine „Stube aus dem ersten Viertel des 19. Jahrhunderts“. Am Oberen Stadtplatz in Schärding gibt es eine „Bauernstube vom Oberösterreichischen Heimatwerk“ aus dem Jahr 1955 zu bestaunen. Letzteres pflegte und förderte nicht nur das Handwerk, sondern auch die traditionellen Bräuche.

Die am Stadtplatz beim Leopoldibrunnen in Steyr gezeigte „Schöne Stube um 1800“ zeigt einen Tisch mit quadratischer Tischplatte und dichter Bemalung. Die „schönen Stube“, ebenfalls aus der Dauerausstellung desSchlossmuseum Linz, wurde mit besonders reich verzierten Möbelstücken ausgestattet, die meist als Heiratsgut in die Familie kamen. Nur zu besonderen Gelegenheiten wurden die Möbel auch benutzt und so sind sie auch bis heute noch gut erhalten.

Am Hauptplatz in Linz gibt es derzeit eine „Wohnküche der späten 1950er/Anfang 1960er Jahre“ zu sehen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs bewirkte der Wirtschaftsaufschwung einen neuen Einrichtungsstil mit eigenen Textilien, dem „Nierentisch“ und technischen Errungenschaften wie Fernseher und Plattenspieler. Einem vergnügten Abend mit Gästen in den eigenen vier Wänden stand dann damals nichts mehr im Wege.

Bis ins 18. Jahrhundert wurde Weihnachten jedoch hauptsächlich gemeinsam in den Gemeinden, in der Kirche gefeiert. Im Zentrum der Christmette stand immer das Krippenspiel, zunächst als Aufführung, später dann als Krippe mit kunstvoll geschnitzten Figuren. Wie sich die kirchliche Feier der Heiligen Nacht mit Weihnachtsbräuchen, oberösterreichischem Liedgut und winterlichen Geschichten in unseren Stuben entwickelt hat, erfahrt man in unserer Weihnachtspost bei den Schauräumen vor Ort.

Fotonachweis: Wels Marketing & Touristik GmbH (Fotograf: Stefan Beiganz)

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