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Mehr als eine Fuhrparkerweiterung

Welser u.a. Fuhrparkgeschichten
Wels erneuert seinen Fuhrpark und bezieht dabei von verschiedenen Herstellern die dazu passenden Fahrzeuge.

Mit einer Investition von rund 1,1 Mio Euro gewinnt der Fuhrpark der Stadt Wels durch Ankauf von sechs Lastwagen sowie einem Kompaktbagger nun an Potenzial. Darunter auch LKW von MAN-Steyr. Dazu erläutert Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Die Erneuerung des Fuhrparks bringt eine enorme Verbesserung der Luftqualität.“

Was die Firma MAN betrifft, so kaufen auch ASFINAG und Feuerwehr, das Bundesheer und namhafte Unternehmen weiterhin LKW oder Busse von MAN. Dies, obwohl die MAN-Zentrale in München das Werk in Steyr bis 2023 schließen und Personal abbauen möchte, wie seit rund vier Monaten bekannt ist. Die drohende Katastrophe wird durch tausende arbeitsplatzgefährdete Personen bei Zulieferbetrieben noch verschärft.

Die Firmen Tatra und ein deutsches Unternehmen zeigen jedoch Interesse am Werk mit der größten Lackieranlage Europas. Nicht nur für die Stadt Wels bietet sich eine einzigartige LKW-Alternative mit einer der modernsten Nutzfahrzeugwerkstätten und Partnerfirmen von Tschann an. Der fast 100-jährige TATRA-Partnerschaftsbetrieb Seelmaier & Tschann eignet sich sich besonders für einen MAN-Ersatz in der Region.

Mittwoch, den 3. Februar berät die oberösterreichische Landesregierung über die nachhaltige Zukunft von MAN-Steyr. Hoffentlich bekommt sie neben der Gewerkschaft auch genug Unterstützung von Leonore Gewessler, BA, der zuständigen Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie,um einer fairen Lösung für die Zukunft der über 2.000 Beschäftigten näherzukommen.

Es wäre wünschenwert, dass man darüber spricht, wie hinkünftig Rahmenverträge zur Arbeitsplatzsicherung abgeschlossen werden, um die Region Oberösterreich wieder aufzuwerten. Erwähnenswert wäre noch, dass TATRA-LKW gemäß Euro 6 Abgasnorm sicher gleich umweltfreundlich sind wie Mitbewerber.

Zur Ehrenrettung: Die MAN-LKW wurde schon Anfang 2020 bestellt, als die Krise bei MAN in dieser Stärke noch nicht absehbar war.

Fotocredit: Bildmontage Werksbild

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