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Was wurde aus “Gernot Fellinger”?

Marke Fellinger – schwarz-weißer Sport-Turbo
Was wurde aus Gernot Fellinger, MBA, dem ehemaligen ÖVP-Mandatar, der im Welser Gemeinderat von 1997 – 2003 tätig war? Wels-Report befragte den geborenen Peuerbacher, der einst die Welser Handelsakademie absolvierte und über 40 Jahre für die Sparte Information und Consulting bei der WKOÖ Verantwortung trug.

WR: Während ihrer Zeit als Politiker in Wels waren sie sehr beliebt. Was verbindet sie noch in angenehmer Erinnerung mit dieser Zeit, als ÖVP-Gemeinderat?
GF: Ich möchte diese Zeit nicht missen. Viele interessante Themen, viele nette Begegnungen und das Gefühl, für die Gesellschaft etwas getan zu haben.

WR: Fussball war schon von klein auf eine Begeisterung bei Ihnen, warum wurde es nach der Pflichtschule nicht gleich auch Ihr beruflicher Weg?
GF: Naja, zum Profifußballer hat es nicht gereicht und das Risiko im Sportmanagement vor 40 Jahren tätig zu werden war dann doch zu groß.

WR: Was waren die wesentlichen Stationen während ihres Überganges vom Welser Politiker zum Sportmanager?
GF: Mein Hauptberuf war ja Geschäftsführer in der Wirtschaftskammer Oberösterreich. Politik war immer nur ein „Nebenjob“. Erfahrungen als Sportfunktionär konnte ich seinerzeit als Präsident des Tennisclubs UTC sammeln. Und jetzt in der Pension habe ich Zeit für meinen Lieblingsverein LASK.

WR: LASK ist jetzt in der Bundesliga, sind sie froh darüber und was bedeutet es für ihre Arbeit?
GF: Die Entwicklung des LASK seit der Übernahme durch die „Freunde des Lask“ 2014 ist sensationell. Von der Regionalliga bis zur Europa League und sogar zur Champions League Qualifikation. Darauf kann ich meine Arbeit gut aufbauen. Die Organisationsstruktur muss aufgrund dieser rasanten Entwicklung laufend angepasst werden.

WR: Über welche weiteren Projekte beim LASK können oder möchten sie uns etwas verraten?
GF: Das Führungsteam des LASK ist sehr gut aufgestellt. Präsident Dr. Gruber hat die Finanzen im Griff und Vizepräsident Mag. Werner, übrigens auch ein Welser, ist für den sportlichen Erfolg verantwortlich. Wir wollen jedes Jahr unter den Top 4 Mannschaften spielen und die neue Raiffeisen Arena wird aus verschiedenen Gesichtspunkten ein Jahrhundertprojekt für das Sportland Oberösterreich. Ein wichtiges Vorhaben ist es auch, den LASK österreichweit auf allen Ebenen breiter aufzustellen. Da mitgestalten zu dürfen, ist einfach toll.

WR: Was sind Ihre Wünsche zur aktuellen Politik in Wels, OÖ und für Österreich?
GF: Auf allen Ebenen gibt es sehr viele, da reicht der Platz nicht aus. Daher zusammenfassend nur so viel: Ich wünsche mir von der Politik generell weniger persönliche Eitelkeiten, weniger Machtspiele, mehr strategisches und zukunftsorientiertes Handeln und eine ehrliche und offene Kommunikation mit den Bürgern.

WR: Welche Pläne und Träume hat Gernot Fellinger für die nächste Zukunft?
GF: Ich wünsche mir in Zeiten wie diesen vor allem Gesundheit und dass wir alle gemeinsam halbwegs gut durch diese Corona-Sache kommen. Als LASK Generalsekretär wünsche ich mir, dass wir weiterhin jedes Jahr in Europa spielen und wir im Sommer 2022 mit einem tollen Eröffnungsspiel die neue Raiffeisen Arena auf der Gugl mit 20.000 Zuschauern eröffnen können.

Die Empfehlung von LASK-Präsident Dr. Siegmund Gruber erwies sich als aufgelegter Elfmeter. Seit Gernot Fellinger, ehemaliges Mitglied der Peuerbacher Kampfmannschaft, Mitte des Vorjahres in Linz vom Präsidium zum Generalsekretär bestellt wurde, hinterlässt die schwarz-weiße Handschrift in der österreichischen Fussballkultur noch deutlichere, aufwärts führende Spuren. Wels-Report wünscht weiterführenden sportlichen Erfolg und persönliche Gesundheit.

Fotocredit: LASK

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