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E-Scooter Problem befasst nun auch die Stadtpolitik

Unsere Aktion „E-Scooter Ablage mit Verkehrsbehinderungen“ stieß auf großen Anklang. Die allgemeine Reaktion – es müsse hier etwas geschehen – war für uns nicht überraschend. Vorschriften zu ignorieren – eine entbehrliche Praxis vieler E-Scooter Benützer – brennt vielen Stadtbewohnern auf den Nägeln.

Wels-Report bat die Stadtregierung bzw. die politischen Parteien daher um ihre Stellungnahme.

Als erste reagierten „Die Grünen“ mit Thomas Rammerstorfer, die an ein „angebliches“ Erfolgskonzept aus deutschen Großstädten erinnert. Eine Wunschvorstellung – auch für Wels – da das Kommando der Sicherheitswache darauf sicher nicht reagieren wird… Ausrede: Personalmangel!

Echten Schwung brachte Verkehrs-Stadtrat Mag. Klaus Schinninger in die Sache. Ein E-Scooter „Gipfel“ aller Parteien und der Scooter-Anbieter unter Mitwirkung der Exekutive wurde einberufen. Darauf kam es zum Entschluss, Verschärfungen vorzunehmen.

Ob diese Vereinbarungen nach der Wahl im September noch gelten, ist fraglich und wird sich weisen. Bis dato ist – trotz Ersuchen von „Wels-Report“ – noch nichts geschehen, Rowdies auf Fahrrädern und E-Scootern in die Schranken zu weisen. In der Schmidtgasse (FUZO) sind Passanten nach wie vor „Freiwild“ für gewissenlose Scooter und Pedal-Ritter, die scheinbar denken, das Recht für sich gepachtet zu haben.

Wenn es dem Verkehrsstadtrat Klaus Schinninger gelingt, sein Programm bis zur Wahl – und auch danach – durchzuziehen, könnte eine Verbesserung eintreten. Hauptsache: die „Goodies“ im Polizeikommando spielen mit!

Offiziell stellen sich die Polizisten Gerhard Kroiß und Andreas Weidinger hinter das „Schinninger-Rezept“, fraglich aber, ob das Exekutiv-Kommando hier mitspielt…

Autofahrer mit 35 km/h in einer „30er“-Beschränkung werden mit Anonym-Verfügungen eingedeckt. Radfahrer, die Rotlichter negieren, ohne Handzeichen abbiegen und trotz breiter Radwege mitten auf der Fahrbahn fahren, genießen einen Sonderstatus im Polizeikommando.

Markus Hufnagl vertritt die typische NEOS-Linie an die „Gutheit“ der Menschen zu glauben, Autofahrer, Fußgänger, Radfahrer und E-Scooter auf einen Nenner zu bringen. Ob die Rechnung aufgeht, sieht man, wenn die Radfahr-Unfälle zurückgehen und Scooter ordnungsgemäß abgestellt werden.

Anerkennung gilt Klaus Schinninger von der SPÖ, dass er Bewegung in die Sache gebracht hat. Der derzeitige Sicherheits-Referent von der FPÖ ist nun gefordert.

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