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Wels erinnert an ehemaliges Weltkriegs-Flüchtlingslager

Die Holzbaracke Schulstraße 16 ist das letzte noch erhaltene Gebäude des ehemaligen Flüchtlingslagers 1001 in Wels-Lichtenegg. An diese bewegte Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg erinnert nun eine Hinweistafel.

Das Lager umfasste das Gebiet östlich der heutigen Zeltkirche (Pfarre St. Stephan) zwischen Königseder-, Dragoner-, Schul- und Salzburger Straße. Es wurde 1938 als Notkaserne errichtet und nach der Befreiung 1945 in ein Flüchtlingslager umgestaltet: Zunächst wohnten in den Holzbaracken vor allem ehemalige Insassen der Konzentrationslager, anschließend kamen dort „Volksdeutsche“ und fremdsprachige Flüchtlinge unter.

Ab 1950 unterstand es der österreichischen Verwaltung und diente nach der teilweisen Rückführung der Flüchtlinge bis 1964 als Wohnsiedlung. Nach deren Auflösung entstanden in verschiedenen Welser Stadtteilen Siedlungen von Vertriebenen beziehungsweise Flüchtlingen, die zuvor in Lagern untergebracht worden waren. Die letzte verbliebene Holzbaracke aus dieser Zeit befindet sich im Eigentum der Welser Heimstätte und wurde 2020 offiziell unter Denkmalschutz gestellt.

Bildhinweis: Welser Heimstätte

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