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Bundesmittel für Impfkampagne zur Inflationsbekämpfung nützen

Rund 600.000 Euro hat der Bund der Stadt Wels zur Verfügung gestellt, um eine Impf-Kampagne für den Herbst zu starten. Bürgermeister Dr. Andreas Rabl und Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger haben bereits Anfang Juli gefordert, dieses Geld für die Welser Bevölkerung aufzuwenden, um vor allem all jene zu unterstützen, die von den Teuerungen besonders schwer betroffen sind. Auch Innsbruck will das Geld im Kampf gegen die Teuerung verwenden.

Die Energie-Krise trifft die Menschen besonders hart. Viele wissen aktuell nicht mehr, wie sie sich künftig Heizen, Essen oder Autofahren noch leisten können. Die Teuerungswelle hat ihren Höhepunkt noch nicht erreicht und die Heizperiode noch nicht begonnen.

Die Stadt Wels müsste den Betrag von 588.791 Euro laut derzeitigen bundesgesetzlichen Vorgaben bis Samstag, 31. Dezember 2022 für eine Impfkampagne ausgeben oder das Geld zurückzahlen. Vielen Welsern könnte damit in der aktuell angespannten Situation rasch und unbürokratisch geholfen werden. Die Abwicklung könnte gleich wie beim Corona-Solidaritätsfonds vonstattengehen.

„Das Geld wird derzeit woanders dringender gebraucht als für eine Werbekampagne. Ich werde mich deshalb dafür einsetzen, dass dieses wichtige Thema im Städtebund behandelt wird. Immer mehr Gemeinden sehen die Notwendigkeit, ihre Bürgerinnen und Bürger zu unterstützen, dringender als eine weitere Impfkampagne.“ – So der Bürgermeister Dr. Andreas Rabl.

„Die steigende Inflation stellt alle Menschen vor enorme Herausforderungen. Die Mittel vom Bund liegen in den meisten Gemeinden unangetastet auf den Haushaltskonten, wohingegen die Bevölkerung dringend Unterstützung braucht.“ – sagt die Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger.

Bildmontage; Fotocredit: Stadt Wels

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