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Wels am Limit – Wir brauchen mehr Registrierungsstellen in Oberösterreich!

In der Registrierungsstelle der Fremdenpolizei in der Dragonerstraße 29 in Wels – der einzigen für ganz Oberösterreich – spitzt sich die Lage zu. Im Schnitt kommen dort täglich rund 70 Asylsuchende an und werden erkennungsdienstlich erfasst. Die Beamten arbeiten an der Belastungsgrenze. Unterstützung erhalten sie von Polizeischülern.

Pro Person dauert das Verfahren (Fotos, Fingerabdrücke, Überprüfung früherer Asylantragstellungen innerhalb der Europäischen Union sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz, Personendurchsuchung, Sicherstellung eventueller Beweismittel, Erstbefragung) etwa zwei Stunden.

Um das hohe Aufkommen zu bewältigen, arbeiten tagsüber 15 bis 20 und abends bis Mitternacht zehn bis zwölf Polizisten der Fremdenpolizei. Es brauche daher dringend mehr Registrierungsstellen in Oberösterreich, fordern Bürgermeister Dr. Andreas Rabl und Integrationsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß. Ein Schreiben mit der Forderung nach mehr Registrierungsstellen in Oberösterreich um den Standort Wels zu entlasten, wurde bereits an den zuständigen Bundesminister Mag. Gerhard Karner übermittelt.

In der Stadt häufen sich zudem die Beschwerden über „umherlungernde“ Menschen, vor allem rund um die Dragonerstraße. Grund dafür ist, dass die Asylsuchenden nur teilweise geordnet mit Bussen nach Wels kommen beziehungsweise weiterreisen. Meist reisen sie vereinzelt oder in Kleingruppen mit Zügen an beziehungsweise ab. Es brauche deshalb dringend eine kontrollierte An- und Abreise.

Die Zahl der täglich ankommenden Asylwerber in ganz Österreich liegt zwischen 500 und 700 Personen. Aufgrund der hohen Anzahl werden die Personen an den Grenzen nur in einem Schnellverfahren erfasst und dann mit dem Zug zu den fremdenpolizeilichen Dienststellen im Land weitergeschickt. Insgesamt gibt es 14 Registrierungsstellen in Österreich.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl und Integrationsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß: „Der Zustrom der Asylsuchenden reißt nicht ab. Die zuständigen Polizisten arbeiten bereits am Limit. Es braucht dringend mehr Registrierungsstellen in Oberösterreich, um den Standort Wels zu entlasten. Die Asylwerber müssen oft stundenlang warten und belagern so die umliegenden Straßen und Parks. Viele Welser Bürger sind deshalb beunruhigt und verunsichert. Eine rasche und humane Lösung ist dringend notwendig, um die derzeitige Situation zu entschärfen.“

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