Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages

Lars Herhacker

Budgetüberschuss – Rettung in der Krise

Die Coronakrise wird auch in den kommenden Jahren das Welser Stadtbudget beschäftigen.

Rechnet man in diesem Jahr mit einem Budgeteinbruch von 15. Mio. Euro. Erfreulicherweise hat man aber im Jahr 2019 einen Überschuss von 16,7 Mio Euro als Rekordergebnis erwirtschaftet und schließt um 0,7 Mio Euro besser als vergleichsweise im Vorjahr ab.

Nun macht sich der seit 2015 beibehaltene Sparkurs nach dem Motto „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“ bezahlt. Mit den erwirtschafteten Reserven kann man nun die Wirtschaft ankurbeln.

Dazu Bgm. Dr. Andreas Rabl: „Die Zahlen machen deutlich, dass wir in den vergangenen Jahren sehr gut gewirtschaftet haben. Wir können deshalb jetzt Geld investieren, unbürokratisch helfen und die Wirtschaft, die Gastronomie und die Menschen unterstützen.

Wir werden diesen erfolgreichen Kurs fortführen, um auch in Zukunft Sicherheit und Stabilität für Wels zu garantieren.“

Weitere Informationen finden Sie hier.

Grafik: Stadt Wels

Welser Fuhrpark wächst

Ob Kehrmaschine, Straßenwaschwagen inklusive Trinkwasser-Funktion für Nortversorgung, LKW, Kipper, Kran… – der städtische Fuhrpark wächst mit den Anforderungen und neue Geräte ersetzen die ausgedienten.

Dazu Bgm. Dr. Andreas Rabl: „Die Investitionen in den städtischen Fuhrpark sind Investitionen in ein sauberes Wels und damit in die Lebensqualität der Welser.

Mehr Leistung und weniger Emissionen bedeuten Nachhaltigkeit, in die Wels investiert.“

Weitere Informationen finden Sie hier.

Fotocredit: Stadt Wels 

Marchtrenk auf Umweltkurs

Die Stadt Marchtrenk hat sich in den vergangenen Jahren als sehr umweltbewusst präsentiert und gilt als besonders nachhaltig orientierte Gemeinde.

Allen voran, „fährt“ der Marchtrenker Bgm. Paul Mahr auf der umweltfreundlichen E-Vespa und absolviert damit seine Bürgerbesuche. Auch unterstützt das Stadtoberhaupt die gemeinsame Idee mit den örtlichen Sozialarbeitern, dass Jugendliche auf öffentlichen Plätzen ihre Zigarettenstummeln einsammeln.

Für ein Glas Zigarettenstummel erhalten sie dann vom Bürgermeister persönlich Gastro- oder Lebensmittelgutscheine: Das hilft den lokalen Betrieben, schafft Umweltbewusstsein und eine saubere Umwelt.

Doch Marchtrenk zählt sich auch zu den Spitzengemeinden bei öffentlichen Bauten wie Schulen, Horte, Kindergärten, gemäß nachhaltiger Vollholzbauweise.

Viele dieser Gebäude zieren umweltfreundliche Bürgerkraftwerke, sprich Photovoltaik-Anlagen. Zusätzlich forstet man großflächig auf und verteilt kostenfrei Blumensamen für Bienenwiesen.

Noch nicht genug, so steht ein großzügiges plastikfreies Angebot für den täglichen Einkauf zur Verfügung, was von den Bürgern gerne angenommen wird. Und täglich wirkt sich bereits die geförderte E-Mobilität auf Schadstoffreduktion im innerstädtischen Bereich aus.

Ab heuer wird auch ein neues Abfallkonzept für Mülltrennung und Recycling bei städtischen oder vereinsmäßigen Veranstaltungen eingeführt werden. „Wenn schon Müll entsteht, dann soll er auch richtig getrennt und später recycled werden“, so ein umweltbewusster Bgm. Paul Mahr.

Fotocredit: Stadtamt Marchtrenk

Welldorado nach Corona

Welldorado-Freibad öffnet
Das Welser Welldorado in der Rosenauer Straße 70 wartet zur Eröffnung am 29. Mai mit einigen Attraktionen und Erneuerungen auf. So gibt es einen neuen Sprungturm, einen Beach-Platz mit Strand-Feeling sowie einen Tischtennis-Tisch.

Vbgm. Gerhard Kroiß zum Event: „Das lange Warten hat ein Ende: Am Freitag, 29. Mai geht es los mit der Freibadsaison. Bis zu 2.700 Gäste können sich abkühlen, Sonne tanken und sich erholen. Leider müssen Sauna und Hallenbad aufgrund der Bundesvorgaben vorerst geschlossen bleiben.“

Bedacht auf die Corona-Bestimmungen können auf einer Gesamtfläche von 27.00 qm täglich bis zu 2.700 Freibad-Genießer ihre Erholung finden. Am Freitag, 10. Juli gibt es bei der Zeugnisaktion für fünf Einser Gratiseintritt und ein kleines Geschenk.

Mehr zu den Tarifen, Aktionen, Verhaltensregeln und Sicherheitsbestimmungen finden Sie hier.

Fotocredit: Stadt Wels

Gestundete Kommunalsteuer

Seit Beginn der ‚Coronakrise‘ stundet Wels betroffenen Unternehmen die Kommunalsteuer.

Die Aufschiebung der Kommunalsteuer kann bewilligt werden, wenn die Einbringlichkeit der Abgabe durch den Aufschub nicht gefährdet wird und wenn die sofortige Abgabe für Verantwortliche von Klein- und Mittelbetrieben mit erheblichen Härten verbunden wäre.

Wirtschaftsstadtrat Peter Lehner dazu: „Die Kommunalsteuerstundung aufgrund der Coronakrise ist in Wels gelebte Praxis. Das Maßnahmenbündel zur Unterstützung der Welser Betriebe wurde breit aufgestellt, um lokal und rasch dort zu helfen, wo wir durch unsere Wirtschaftsfreundlichkeit schneller in der Umsetzung sind, als andere bei der Ausformulierung von Richtlinien oder politischen Forderungen.“

Eine Rückzahlung, wie mancherorts zu hören ist, käme einer Förderung gleich, würde sich daher im Gegenzug mit Bundesförderungen reduzieren.

Ein monatliches Minus von 4,5 Mio. Euro gilt als unfinanzierbar für die Stadt Wels und ihre Bürger, wie Finanzreferent Bgm. Dr. Andreas Rabl bestätigt: „Geld regnet es leider nicht vom Himmel.

Wir helfen und unterstützen, wo wir können.“

Offene Briefe an die Politik

Indoorspielplätze die Verlierer
Aufgrund der Corona-Maßnahmen dürfen Indoorspielplätze weiterhin nicht aufsperren. Das bedeutet natürlich für Betreiber solcher Anlagen ein großes wirtschaftliches Problem.

Einer, der davon betroffen ist, ist Emil Bauer, der geschäftsführender Gesellschafter der Tennispoint GMBH und des Lolliparks in Pasching.

Seit Corona ins Land zog, ist der seit 1981 bestehende bekannte Tennispoint , welcher 2011 um zum größten österreichischen Indoorspielplatz erweitert wurde, in einer Gesamtbetriebsfläche von 1,1 Hektar, erstmals seit 40 Jahren stillgelegt.

Das schmerzt vor allem Emil Bauer, der alle seine Mitarbeiter zu Kurzarbeit anmelden musste und die Gehälter aufgrund von Rücklagen bis maximal Mai bezahlen kann.

Ohne Einnahmen und Perspektive wird es schwer für den Sportanlagenbesitzer das Personal zu halten.

In seiner Verzweiflung für immer Zusperren zu müssen und der Gegend einen der größten und beliebtesten Freizeitanlagen zu nehmen, hat sich nun Bauer mit zwei Briefen an die Bundesregierung gewandt.

„Es wäre uns schon geholfen, griffe die ursprüngliche Regelung von 100 Personen bei Indoor-Veranstaltungen wieder.“ so Bauer und hofft, dass die Bundesregierung bald einen für alle akzeptablen Vorschlag macht und nochmals über die 100-Personen Regelung nachdenkt.

Wiedereröffnung in Wels

Seit vergangenem Montag startete die Stadt Wels mit uneingeschränktem Betrieb zu gewohnten Öffnungszeiten in allen Amtsgebäuden.

Die behördlichen Erledigungen können nun wieder ohne Terminvereinbarung durchgeführt werden. Um einen reibungslosen Ablauf des Parteienverkehrs zu gewährleisten und Wartezeiten zu vermeiden, wird jedoch empfohlen, weiterhin vorab telefonisch oder elektronisch Termine zu vereinbaren.

Achtung!

Innerhalb sämtlicher städtischer Gebäude ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend vorgesehen und der Mindestabstand von einem Meter einzuhalten.

Die Stadt Wels achtet darauf, dass alle Flächen regelmäßig gereinigt beziehungsweise desinfiziert werden.

Aber auch andere öffentliche Einrichtungen nehmen wieder ihren Betrieb auf. Dazu Bgm. Dr. Andreas Rabl zusammenfassend „Es freut mich, dass es uns die Bundesregierung mit der neuen Verordnung ermöglicht, beliebte Einrichtungen wie den Tiergarten, die Museen und die Bibliothek wieder zu öffnen.

Ich hoffe, dass diese Regelungen nun dauerhaft gelten und ersuche die Bevölkerung beim Besuch der Einrichtungen um Einhaltung der Abstands- und Hygienemaßnahmen.“

Ebenfalls haben die fünf städtischen Jugendtreffs seit 18. Mai wieder ihre Türen zu den gewohnten Öffnungszeiten geöffnet.

Ab 25. Mai lädt das Quartier Gartenstadt in der Otto-Loewi-Straße 2 wieder zu Vereinstreffen, Kursen usw. ein. Die vier Deutschkurse stellen auch wieder von Online auf Vor-Ort-Präsenz um.

Das bereits seit 19. März wiedereröffnete Stadtarchiv ersucht im Zuge von Behördenverfahren (z.B. Bauansuchen) mit den Mitarbeitern unter Tel. +43 7242 235 7680 unbedingt einen Termin zu vereinbaren.

Fahrradfahren und Sicherheit in Wels

Die Stadt Wels nutzt alle vorhandenen Möglichkeiten für eine Entwicklung von verkehrsbedingten Rahmenbedingungen, speziell für den Ausbau und die Verbesserung des Radwegenetzes.

Im Vorjahr finanzierte man aus Mitteln des ‘Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung’ und des Landes OÖ in die vier Radwegprojekte Voralpenstraße, Donnerstraße, Rampe Lottstraße und ‚Am Bahndamm. Fokus ist die Verbesserung von wichtigen Radverbindungen zwischen Wels und umliegenden Gemeinden.

Für 2020/21 budgetierte die Stadt Wels weitere 500.000 € für Projekte wie Traunradweg R4, Radweglücke Moosbachstraße, Radweg/Mehrzweckstreifen Roseggerstraße, Geh- und Radweg Bahnhofstraße Ost.

Bgm. Dr. Andreas Rabl und Verkehrsstadtrat Klaus Hoflehner: „Wir bekennen uns dazu, die für heuer und kommendes Jahr geplanten Maßnahmen zur Attraktivierung des Radfahrens in Wels umzusetzen.

Besonders wichtig ist uns dabei die Kooperation mit den Umlandgemeinden, um die vorhandenen Lücken im Radverkehrsnetz zu schließen.“ Ein dazu geplantes Kooperationsprojekt mit Förderungen von Land OÖ, von Bund und EU‚ der ‚Traunsteg zum Gehen und Radfahren‘, soll Weißkirchen und Schleißheim mit Wels-Ost und Umgebung verbinden.

Auch das Förderprogramm „klimaaktiv mobil“ soll weitere Vorhaben aus dem Welser „Lückenschluss-Konzept“ in den Bereichen Roseggerstraße, Neinergutstraße oder Schubertstraße voranbringen.

Wird dies alleine ausreichen, die Unfallstatistik mit „Zweirädern“ in Wels und Umgebung zu verbessern? Seit 2015 gibt es im österreichischen Straßenverkehr laut statista.com eine fast 19%ige Steigerung von 6.847 auf 8.173 Unfälle pro Jahr.

Damit sind Zweiradfahrer – statistisch unter Fahrrad, E-Fahrrad und E-Scooter zusammengefasst – die häufigste Unfallgruppe nach den Autofahrern: Letztere zeigen durch die Kontrollmaßnahmen einen stärker abnehmenden Trend bei der Unfallshäufigkeit.

Abgesehen von jenen Fahrradfahrern, welche mit erhöhter Geschwindigkeit durch die FUZO rasen, bei Nacht ohne Licht radeln oder Radfahrwege zu Rennstrecken umfunktionieren gibt es auch die E-Scooter-Ausreißer, welche Mutter mit Kinderwagen anrempeln, Stinkefinger zeigen und die Polizei irreführen, indem sie die Scooter einfach wegwerfen und zu Fuß entkommen.

Die Stadtverwaltung wird durch gezielte Maßnahmen alles daran setzen die Unfallstatistik der „wilden Zweiradfahrer“ zu senken.

Fotocredit: Stadt Wels

Straßenrennen mit Folgen

Die langerwartete Lockerung des Corona Shutdown bestärkte anscheinend manche in unverantwortlicher Weise das Gaspedal durchzutreten.

So kam es am vergangenen Wochenende zu unerlaubten Straßenrennen und improvisierten Tuning-Veranstaltungen, wo sich etwa 800 ‚Tuner‘ in Graz, Stmk und in OÖ, darunter mehr als 100 PKW-Lenker auch in Wels, trafen.

Die Polizeieinsätze führten zu insgesamt 125 Anzeigen und 106 Organstrafmandaten, rund ein Drittel davon wegen von Missachtung der Covid-19 Bestimmungen.

Der Stadtparteiobmann und Vbgm. Gerhard Kroiß, welcher sich auch für eine Gesetzesänderung zum Schutz der Bürger einsetzt, dazu: “Letztes Wochenende war die Polizei stark gefordert, um der Tuning-Szene und den Straßenrennen Herr zu werden.

Die Ausschreitungen haben gezeigt, dass eine konsequente Fortführung der Geschwindigkeitsüberwachung das Gebot der Stunde ist.

Zusätzlich müssen aber rasch die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit bei extremer Raserei das Fahrzeug beschlagnahmt werden kann.”

Foto Laumat.at (Symoblbild)

Elternbefragung zur Kinderbetreuung

Welser Eltern und Erziehungsberechtigte wurden von der städtischen Kinderbetreuung im Dezember 2019 eingehend über ihre Zufriedenheit mit dem Angebot befragt.

Erfreulicherweise kamen von den Fragebögen, in 13 städtischen Kindergärten an 1.381 Kindeseltern übergeben, 635 ausgefüllt zurück. Diese Rücklaufquote zeigt eine hohe Zufriedenheit mit Betreuungsangebot und Personal.

Befragt wurde zu den Themen Betreuungsform (Vor-/Nachmittag), Öffnungszeiten, Betreuung und Kommunikation durch Pädagoginnen und Helferinnen, Sprachförderung und Englisch, Verpflegung und Bewegung.

Die höchsten Zufriedenheitswerte bekamen ‚Öffnungszeiten‘ sowie ‚Sprachförderung und Englisch-Spielgruppen‘, mit teils weit über 90 Prozent.

Die Verpflegung, beinahe 1200 Essensportionen für städtische Kindergärten, Horte und externe Betreuungseinrichtungen, erhielt 85 Punkte. Ich bin stolz auf unsere gute Kinderbetreuung, was auch durch diese Umfrage bestätigt wurde.

Die Befragung ist gleichzeitig ein Auftrag, den Ausbau für eine bestmögliche Kinderbetreuung fortzusetzen.“ betont der Welser Bgm. Dr. Andreas Rabl der immer offen für Anregungen und zur weiteren Verbesserung der Angebote in den Kindergärten ist.

Fotocredit: Stadt Wels

Scroll to top