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Laumat.at

Person von Kleintransporter niedergestoßen

In Wels-Vogelweide wurde Freitagmittag eine Person bei einem Verkehrsunfall mit einem Kleintransporter verletzt.

Die Person wurde offenbar von einem Kleintransporter, der eine Essenslieferung in eine Betreubare Wohneinrichtung zugestellt hat, niedergestoßen und dabei verletzt.

Entgegen erster Befürchtungen war die Person glücklicherweise eher nur leichteren Grades verletzt und wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst ins Klinikum Wels eingeliefert.

Pferderettung in Pichl bei Wels

In Pichl bei Wels (Bezirk Wels-Land) standen Freitagvormittag zwei Feuerwehren bei einer Rettung eines Pferdes aus einem Straßengraben im Einsatz.

Ein 22 Jahre altes Pferd ist aus bisher unbekannten Gründen in einen Straßengraben gestürzt, vermutlich hat sich das Pferd zuvor erschreckt. Die Feuerwehr organisierte kurzerhand einen LKW samt Kran, mit diesem konnte das Pferd behutsam aus dem Straßengraben auf die angrenzende Wiese gezogen werden. Dort hat sich das Pferd dann bereits wieder aufrichten können. Ein Tierarzt wurde zur weiteren Versorgung des Tieres offenbar verständigt. Für die Feuerwehr war der Einsatz dann beendet.

Die Sulzbacher Straße war im Bereich des Einsatzortes kurzzeitig erschwert passierbar. Die Feuerwehr leitete die Fahrzeuge abwechselnd an der Einsatzstelle vorbei.

Organisierter Heroinhandel

Das Landeskriminalamt Oberösterreich führt seit Anfang November 2019 umfangreiche Suchtgiftermittlungen durch und konnte dabei einen Suchtgifthandel mit Heroin im Großraum von Linz, Wels, Vöcklabruck und Gmunden zerschlagen.

Ein 28-jähriger kroatischer Staatsangehöriger aus Linz ließ sich auch trotz zahlreicher einschlägiger Verurteilungen und seiner kurz vorher verbüßten mehrjährigen Haftstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten – entlassen wurde er am 25. Oktober 2019 – nicht davon abhalten, unmittelbar nach seiner Haftentlassung, im November 2019 sofort wieder einen “groß” angelegten Suchtgifthandel, vorwiegend mit Heroin im Raum Vöcklabruck, Wels und Linz “aufzuziehen”.

Als Subverteiler setzte er zwei ebenfalls vorbestrafte Männer, einen 35-jährigen Serben aus Wels und einen 29-Jährigen aus dem Bezirk Vöcklabruck ein. Diese konnten am 18. Februar 2020 während einer Suchtgiftübergabe in Wels mit insgesamt 122g Heroin auf frischer Tat festgenommen werden. Der 28-Jährige zeigte sich davon völlig unbeeindruckt und verkaufte auch nach der Festnahme seiner “Zwischenhändler” weiter Heroin.

Am 11. März 2020 wurde er nach Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Wels an seiner Wohnadresse in Linz festgenommen und in die Justizanstalt Linz überstellt. Dem 28-Jährigen konnten der Schmuggel und der Verkauf von zumindest 363 bis 495 Gramm Heroin sowie unbestimmter Mengen Kokain und MDMA nachgewiesen werden.

Darüber hinaus konnten zahlreiche Suchtgiftabnehmer aus dem Großraum Wels und Linz ausgeforscht und bei den zuständigen Staatsanwaltschaften angezeigt werden. Alle Beteiligten gingen im Deliktzeitraum keinerlei Beschäftigung nach und sie finanzierten sich mit den Erlösen aus den Suchtgiftgeschäften zur Gänze ihren Lebensunterhalt. Der 28-Jährige, der 35-Jährige und der 29-Jährige zeigten sich bei den bereits erfolgten Hauptverhandlungen am Landesgericht Wels schlussendlich umfassend geständig. Aufgrund ihrer zahlreichen Vorstrafen wurden sämtliche Beteiligte zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt, wobei der 28-Jährige als “Rädelsführer” insgesamt sechs Jahre (noch nicht rechtskräftig) erhielt.

Bei weitergeführten Ermittlungen konnten zwei Suchtgiftlieferanten des 28-Jährigen ausgehoben und nach Anordnung der Staatsanwaltschaft Wels ebenfalls festgenommen werden. Bei diesen Hauptakteuren handelt es sich um Mitglieder einer hochprofessionell agierenden serbisch/albanischen Tätergruppierung, die sich hauptsächlich mit dem Verkauf von Heroin und Kokain beschäftigen.

Ihnen wird der organisierte Schmuggel von großen Suchtgiftmengen (Heroin und Kokain im “Kilobereich”) aus dem Ausland nach Österreich zur Last gelegt, berichtet die Polizei in einer umfassenden Pressemeldung.

Zwei Männer wegen Aufenthaltsverbot festgenommen

Die Polizei kontrollierte am 22. Oktober 2020 gegen 15:40 Uhr einen 28-Jährigen und seinen 38-jährigen Beifahrer, beide aus Georgien.

Die Männer fuhren mit dem PKW auf der Westautobahn Richtung Salzburg. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass gegen beide ein aufrechtes Einreise- und Aufenthaltsverbot im gesamten Schengenraum besteht. Deshalb wurden die Männer festgenommen. Außerdem hatte der Lenker weder einen Führerschein noch eine gültige Zulassung.

Diesbezüglich wird er bei der Bezirkshauptmannschaft angezeigt, berichtet die Polizei.

Corona-Ampel: Sieben Bezirke auf höchster Risikostufe

Sieben Bezirke sind Donnerstagabend bei der Schaltung der Corona-Ampel auf die höchste Risikostufe geschaltet worden. Acht Bezirke sind nun orange und drei gelb.

Die Bezirke Gmunden, Grieskirchen, Ried im Innkreis, Rohrbach, Schärding, Vöcklabruck und Wels-Stadt sind nun mit der Farbe Rot als “sehr hohes Risiko” eingestuft. In Orange mit “hohem Risiko” folgen die Bezirke Braunau am Inn, Eferding, Freistadt, Linz-Stadt, Urfahr-Umgebung und Steyr-Land und Steyr-Stadt und Wels-Land. Gelb – sprich mit “mittlerem Risiko” sind aktuell nur noch Kirchdorf an der Krems, Linz-Land und Perg bewertet. Geringes Risiko gibt es derzeit in Oberösterreich in keinem der Bezirke.

Diese Schaltung ist aufgrund der stark steigenden Fallzahlen bereits erwartet worden. Mit 272 SARS-CoV2-Fällen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen ist die Situation derzeit im Bezirk Grieskirchen am Bedenklichsten.

Wie am Abend bekannt wurde, gelten die am Montag angekündigten Maßnahmen, welche eigentlich am Freitag in Kraft treten hätten sollen, erst ab Sonntag.

Druckerbrand sorgt für Feuerwehreinsatz

Die Feuerwehr stand Mittwochnachmittag bei einem Brand in der Zentrale einer Handelskette in Marchtrenk (Bezirk Wels-Land) im Einsatz.

Es handelte sich, wie mittlerweile bekannt geworden ist, um einen Brand eines Druckers. Der Brand konnte allerdings bereits vom anwesenden Betriebspersonal gelöscht werden. Die Feuerwehr führte Lüftungsmaßnahmen durch.

Verletzt wurde niemand.

Katze durch Feuerwehr erfolgreich vom Baum gerettet

Bereits mehrere Tage hat eine Katze in Steinhaus auf einem Baum ausgeharrt. Die Besitzer verständigten am Dienstag schließlich die Feuerwehr. Die Katze konnte rasch gerettet werden.

Die Katze harrte auf einem Baum aus und konnte durch die Feuerwehr mittels Leiter rasch vom Baum gerettet werden. Die Besitzerin übernahm die Katze und bedankte sich ausdrücklich bei den Einsatzkräften für die behutsame Rettung ihres Haustieres.

Land Oberösterreich informiert

Das Land Oberösterreich informierte am Dienstag Fahrgäste einer Buslinie in Marchtrenk (Bezirk Wels-Land) dass ein Fahrgast positiv auf Covid-19 getestet wurde.

“Ein Fahrgast der Buslinie SAB-C wurde positiv auf Covid-19 getestet. Personen die am 16. Oktober 2020 die Buslinie SAB-C in Marchtrenk von Moosbachstraße (Abfahrt 07:15 Uhr) nach NMS Körnerschule (Ankunft 07:30 Uhr) beziehungsweise um 13:40 Uhr von der NMS Körnerschule zur Haltestelle Moosbachstraße (Ankunft 13:55 Uhr) unterwegs waren, wird präventiv geraten, ihren Gesundheitszustand genau zu beobachten.

Im Falle auf auftretender Symptome wie Kurzatmigkeit, Halsschmerzen, Entzündungen der oberen Atemwege, Fieber, trockenem Husten oder plötzlichem Verlust des Geschmacks- beziehungsweise Geruchssinnes sollte umgehend die telefonische Gesundheitsberatung 1450 kontaktiert werden”, so die Information des Landes Oberösterreich.

Covid-19: Einschränkung der sozialen Kontakte ab Freitag weiter verschärft

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat Montagvormittag weitere weitreichende Einschränkungen der sozialen Kontakte verkündet. Indoor dürfen maximal sechs, outdoor maximal zwölf Personen zusammenkommen.

“Erstens halten sie Abstand, zweitens tragen Sie die Maske, immer wenn sie sich fragen, ob sie die Maske tragen sollen, tragen Sie sie. Drittens reduzieren Sie ihre sozialen Kontakte, indoor dürfen maximal sechs, outdoor maximal zwölf Personen zusammentreffen”, so Bundeskanzler Sebastian Kurz am Montagvormittag in einer Pressekonferenz. Berufliche Zusammentreffen sind von dieser Verordnung betroffen.

Die Maßnahmen sollen ab Freitag gelten. Öffentliche Veranstaltungen (wie Theateraufführungen und Konzerte) dürfen im Innenraum mit maximal 1.000 Menschen und 1.500 Menschen draußen abgehalten werden. Die Sitzplätze müssen allerdings fix zugewiesenen werden.

Der Mund-Nasen-Schutz muss während der gesamten Dauer der Veranstaltung getragen werden, Bewirtung darf es keine geben. Die Bundesländer sollen die Sperrstunden wie bisher gehandhabt eigenständig entscheiden.

“Die Zahlen gehen deutlich nach oben. Wir haben einen auffällig hohen Prozentsatz an positiven Testergebnissen. Langsam aber doch ist das Durchschnittsalter der Betroffenen wieder am Steigen, was zudem besonders bedenklich ist.

Wir haben leider auch wieder eine stark zunehmende Zahl an Infektionen in Altenheimen”, fasst Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) zusammen.

Vier Verletzte: Auto mit Zug kollidiert

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich Montagfrüh auf einem Bahnübergang in Sattledt (Bezirk Wels-Land) ereignet. Vier Personen wurden verletzt.

Ein Regionalzug stieß auf einem Bahnübergang auf der Gewerbestraße in Sattledt mit einem PKW zusammen. Der Rettungsdienst sprach anfangs von keinen Verletzten, offenbar erlitten jedoch ersten Angaben zufolge vier Personen leichte bis mittelschwere Verletzungen.

Die Feuerwehr, der Rettungsdienst, Notarzthubschrauber, die Polizei und ÖBB standen im Einsatz. Die Insassen des Regionalzuges und der Triebfahrzeugführer blieben unverletzt. Die Pendlerinnen und Pendler wurden mit einem Bus im Schienenersatzverkehr weiterbefördert.

Der Bahnübergang ist derzeit erschwert passierbar. Der Zugverkehr zwischen Sattledt und Steinhaus bei Wels derzeit unterbrochen.

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