Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages

Markus Zwirchmair

WILDZEIT IN DER TRAUNWEHR

Wildfreunde aufgepasst:
vom 25. September bis 25. Oktober 2020 ist „WILDZEIT“ im Gasthaus zur TRAUNWEHR.

Lokal: Au bei der Traun 22 in 4623 GUNSKIRCHEN bei Wels.
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag von 12.00 bis 22.00 Uhr.
Durchlaufend warme Küche bis 20.00 Uhr.

Sonntag ist von 12.00 bis 20.00 Uhr geöffnet – durchgehend warme
Küche am Sonntag bis 19.00 Uhr.

JEEP WILLYS

TOP ANGEBOT:
ORIGINAL JEEP WILLYS
Baujahr 1944
TOP ZUSTAND – WIE NEU!
Komplett restauriert mit Pickerl und Papieren.
Mit Bantam Anhänger 0,25 t.
€ 35.000,-
Mail: eddy.seferovic@wels-report.at

ADRIA-GRILL

Gerade jetzt, wo wir alle unsere Reisepläne einschränken müssen,
weiß man es noch mehr zu schätzen, wenn man eine ordentliche Prise Urlaubsgefühl in entsprechendem Ambiente mit feinen Fisch-Spezialitäten und ausgewählten dalmatischen – aber auch österreichischen Weinen mehr oder weniger „Vor der Haustüre“ präsentiert bekommt.

Das „Adria Grill“ in der Welser Bahnhofstraße – unweit vom Bahnhof entfernt – war schon mehrmals die Wahl unserer Redaktion für Meetings. So ist es uns unisono ein Anliegen, das Restaurant auch unseren Lesern weiterzuempfehlen.

Herzblut und Engagement für seine Gäste – das ist eine Ansage des Familienunternehmens, die man als Gast auch spürt. Lust auf Goldbrasse, Wolfsbarsch, Seezunge oder doch lieber Muscheln, gegrillten Schafskäse oder warmen Calamari-Salat? – Die Auswahl ist wirklich groß!

Im kroatisch, mediterranen Fischrestaurant kommen aber auch „Fleisch-Tiger“ und Veganer auf ihre Kosten. Alle Speisen werden frisch und mit viel Sorgfalt zubereitet – ein Tipp auch das „Lepina“-Fladenbrot.

Ein wirklich optimaler Rahmen für ein feines Mittag- oder Abendessen zu jedem Anlass. Das Preis-Leistungsverhältnis ist unserer Ansicht nach Gut und Fair. Wir empfehlen zu reservieren (Details auf der Homepage www.hotel-adria.at)

Samstag und Sonntag ist geschlossen.

Fotocredit: Fischrestaurant Adria, Wels

Neues vom WELSER TIERPARK

Im Welser Tiergarten erleben die Besucher in der herrlichen Parklandschaft des Stadtparks die Vielfalt, Farbenpracht und Schönheit von mehr als 100 verschiedenen Tierarten. Der modern gestaltete Tiergarten wurde 1930 geschaffen und ist mit seinen knapp 3 Hektar Größe der älteste Zoo Oberösterreichs.

Foto: Tierpark Wels

Bunkermuseum 2020: sicher mit Abstand ein Erlebnis!

Seit 10. Juni hat das Bunkermuseum am Wurzenpass/Kärnten wieder geöffnet. Ob, wann und wie ein Betrieb heuer überhaupt möglich sein würde war lange unklar. CORONA als Herausforderung für unsere ganze Gesellschaft brachte viele Einschränkungen und Fragezeichen.

„Mittlerweile gibt es auch für 2020 eine Lösung!“ freut sich der Museums-Eigentümer und Betreiber Mag. Dr. Andreas Scherer. Wie berichtet er im EINSATZ-Magazin:

„Auch heuer sollen unsere Gäste unser einzigartiges Angebot voll erleben können. Aber CORONA verlangt Vorbeugung: gemeinsame Sicherheit zählt für uns alle! Wir passen daher unsere Abläufe und Praxis den Vorgaben unserer Behörden an:

Maskenpflicht für alle: nicht oberirdisch im 11.200 m² Freiluftareal mit den Ausstellungsobjekten, aber unterirdisch in den einzelnen Bunkern samt Verbindungsgängen sowie bei der „Panzer(mit)fahrt“.
(Gäste sollten am besten ihre eigenen NMS-Masken mitbringen. Bei Bedarf bieten wir ihnen gerne Masken zum Selbstkostenpreis an).

Gäste-Leitsystem2020: statt „Labyrinth mit engem Gegenverkehr“ führt heuer ein ausgeschildertes Leitsystem unsere Gäste gezielt mit Richtungsvorgabe im unterirdischen Bereich durch die Verbindungsgänge zu den einzelnen Bunkern. Individuell bleibt, ob und was sie davon in welcher Reihenfolge unterirdisch besuchen.

Auflockerung im Info-Container mit Kassa-/Shop-Bereich: unsere Informationsarbeit im Eingangsbereich ist heuer komplett ins Freie verlegt. Die geplante Sonderausstellung (carinthija2020) können wir leider erst 2021 zeigen. Der Shop-Bereich ist heuer räumlich extra möglichst weit ausgedehnt.

Für unsere Gäste stehen heuer CORONA-bedingt zusätzlich Hände-Desinfektionsmittel im Eingangsbereich bereit. Wir desinfizieren regelmäßig neuralgische Flächen und Objekte. Auch die Sanitäreinrichtungen in unseren WC-Anlagen haben wir extra umgebaut.

Wir bemühen uns weiter um unsere Gäste – wie immer seit 2005. Heuer müssen wir sie im Sinne „gemeinsamer Coronability“ um Verständnis und Kooperation bitten. Gemeinsam wird auch 2020 für uns alle mit Abstand sicher ein Erlebnis!“

Es gibt auch die Möglichkeit zur Mitfahrt im Schützenpanzer.
Nähere und aktuelle Informationen: www.bunkermuseum.at.

DER SATIRLINGER | Folge 3

Willkommen beim Drachenfliegerfestival

“Von Drachen und anderen Geldsachen” von Carl Klaus

Zwei durch Ministerin Mag. Klaudia Tanner beantwortete Anfragen zeigten Nationalrätin Petra Wimmer, dass auch künftig kaum in Infrastruktur und Equipment der Hessenkaserne investiert wird. Dies führte für die Welser Nationalrätin zur Frage nach dem Konzept für das gesamte Bundesheer?

Da die Antworten der Bundesministerin wenig darüber verrieten, stellt Petra Wimmer zur Finanzsituation der Welser Kaserne verwundert fest „Die budgetierten Mittel decken gerade das Nötigste ab. Wie sollen die 430 MitarbeiterInnen arbeiten, wenn die entsprechenden Geräte nicht vorhanden sind und die Gebäude saniert werden müssen?“

Wohl gäbe es einen Planungsprozess in Sachen Organisation und Logistik, doch die betroffenen Personen und Kasernen rätseln derzeit noch über den Inhalt und einen dazugehörigen unbekannten Zeithorizont. Wen wundert dies noch, da doch der schwarze ehemalige Verteidigungsminister Platter schon früh begann mittels mentaler Straßenwalze das Bundesheer plattzumachen.

Und was nützt jetzt das Jammern nach dem „Verplattern“,
da doch der SPÖ-eigene Heeresminister und Ex-Zivildiener mit dem Heeres-Schrumpfungsvorhaben fortsetzte. Ostösterreicher Darabos, heute Friedensbeauftragter im märchenhaften Burgenland, wartet vermutlich noch auf seine Heiligsprechung durch den Papst, für die schrittweise Liquidierung der Heeresinfrastruktur.

Sein in dieser Sache wertgesicherter Nachfolger ‘Klug’ setzte das medial gelobte Werk ebenso klug fort, wie er sich systemelastisch und namensgemäß klug verabschiedete. Nun sieht also die Welser SPÖ-Spitzenkandidatin das Bundesheer bereits vor großen Herausforderungen. So gibt es neben der wichtigen Landesverteidigung einen großen Aufholbedarf bei der Cybersicherheit und Blackout-Sicherung.

Pandemien bilden ebenfalls einen wichtigen Heeres-Fokus, wie Corona nun zeigt und die digital infizierten Wahrsager bereits via Medien auch für die kommenden Jahre prophezeien.

Mitten in dieser märchenhaften Geschichte betont die profilierte Politikerin mutig und rekapitulierend: „Für mich steht fest: Das Bundesheer ist ein wichtiger Faktor und leistet großartige Arbeit. Damit das so bleibt, braucht es eine klar erkennbare Strategie und mehr Budget.“ Nun, zum Stichwort ‚Budget‘ -, beim Stichwort ‚Strategie‘ könnte man im bald Blackout landen – zurück zu einem der laut ‚Standard‘ „erfolgreichsten erfolglosen Politiker des Landes“.

Also wiederum eine märchenhafte Formulierung für eine burgenländische Karriere und es beweist, dass man den darabosischen Märchenwald dort nicht nur im Mühlgraben findet: Mit dem Eurofighter-Verkauf organisierte der burgenländische Friedensapostel vermutlich ein EADS-Kinderflug-Drachenfest in Eisenstadt (European Aeronautic Defence and Space).

Dazu spendeten Burgenländer, witzigerweise, – nein, nicht mithilfe der Bank, deren Pleite-Chef sich in eine märchenhafte Karriere außer Land aufschwang – noch 60 Flaschen Rot- und Weißwein (Mengenverhältnis rot-weiß-rot).

Was dann beim Drachenfest übrig blieb, ging zum guten Teil an die Friedensuniversität Burg Schlaining. Den Rest vom Drachenmärchenfest hob Friedensbeauftragter Darabos für den ‚Tag der Fahne‘, heute Staatsfeiertag, auf. Frei gemäß Fred Sinowatz 1983 „”Ich weiß schon, meine Damen und Herren, das alles ist sehr kompliziert…“ Schon zu Kreiskys Zeiten glaubte man zu wissen, dass Rot im Konflikt mit Schwarz Österreich zur Bruchlandung manövrieren werde.

Von künftig fliegendem Farbenwechsel, pseudopazifistisch lahmgelegter Heeresinfrastruktur, blaugrünen Ibiza-Geschichten und türkisgrünen Corona-Geschichten oder gar tiefgrünen Klimageschichten sowie stark schillernden Migrationsgeschichten hatte man damals vermutlich noch keine blasse Ahnung.

Vermutlich auch davon, dass nicht nur immer mehr friedliebende Österreicherinnen inzwischen die Selbstverteidigungskünste lehren und lernen und das nicht nur im Burgenland, welches nicht nur einen Märchenwald sein Eigen nennt. Österreich Quo Vadis? (SATIRE)

Bild Wimmer: Parlamentsdirektion
Bild Darabos: Parlament
Panzer: MMGA
Cartoon: Freepic.com

Welser Shopping Night

Die beliebte ShoppingNight findet heuer am 4.September statt und bietet die perfekte Möglichkeit, sich für den Herbst einzukleiden.

Der Welser Handel hat sich zur ShoppingNight mit den neuesten Modetrends und exklusiven Angeboten bestens für die kühle Jahreszeit gerüstet. Rund 100 Welser Innenstadtkaufleute laden alle Besucher und Besucherinnen bis 22 Uhr in ihre Geschäfte volles Sortiment und beste Beratung inklusive.

Ein tolles Gewinnspiel, kulinarische Highlights in der Welser Gastronomie und beim Provence Markt und ein kleines Rahmenprogramm warten auf alle ShoppingNight-Fans.

Alle Infos unter www.wels.at/shoppingnight.

Zeugnis für Welser Stadtsenat

Bereits im Juni wurden die Schulzeugnisse für die österreichischen Schüler verteilt. Je nach Leistung dürfen sie in die nächste Schulstufe aufsteigen oder aber auch nicht. Wenn Fleiß, Betragen oder schlechte Noten bei einem oder mehreren Gegenständen nicht ausreichen, muss man sitzenbleiben und die Klasse wiederholen. Auch unsere Politiker möchten gerne in das nächste (Wahl-)Jahr aufsteigen.

Sehen wir uns die einzelnen Bewertungen an und dann ergibt sich,
ob der Aufstieg in das nächste Jahr geschafft wurde oder ob man am besten das Handtuch wirft und aufgrund schlechter Leistungen was anderes sucht.

Dr. Andreas Rabl

Fleiß: Sehr Gut

Man kann unserem Bürgermeister den Fleiß nicht absprechen. Trotzdem verläuft er sich in letzter Zeit teilweise etwas tagträumerisch in Gefilde, die aber für seine Benotung nicht relevant sind. Besser zu den Stärken zurückkehren und die unnützen Sachen weglegen.

Betragen: Sehr gut

Es gibt keine Veranstaltung, kein Event, keine Ehrung und auch keine Versammlung, wo er fehlt. Und jedes Mal trifft er mit seinen Worten nicht nur bei jeder Zielgruppe genau ins Schwarze, sondern meist auch launisch und humoristisch die Bauchmuskeln der Zuhörer. Chapeau – perfekt.

Freigegenstand Zeichnen: Gut

In seinem Freigegenstand hat er sich an Picasso ein Beispiel genommen und wollte die blaue Phase ausrufen. Leider dürfte schon eine leichte Sehschwäche vorhanden sein, denn in letzter Zeit wird es da und dort schon zu einer Grünphase. Dies ist sicher nicht im Sinne der Wähler und man darf hoffen, dass bald wieder eine erkennbar blaue Phase kommen wird.

Gesamtnote: 1
Der Politiker darf in das nächste Wahljahr aufsteigen: JA


Gerhard Kroiß

Fleiß: Gut

Fleißig ist er, der Gerhard Kroiß, das muss man ihm lassen.
Er ist bemüht, seine Themen so gut wie möglich voranzutreiben.
Jedes Mittel ist ihm recht, in die Zeitung zu kommen. In letzter Zeit wurde die eine Weile lang so positiv besetzte Sicherheit (Videoüberwachung, Spielautomaten, Ordnungswache) aber von Autowettrennen mitten in der Stadt und rücksichtslosen Rad- und Scooter-Fahrern überschattet.

Betragen: Sehr gut

Sunnyboy, umgänglich, bodenständig, beliebt bei Jung und Alt – mehr kann man da nicht sagen. Was anderes als diese Betragensnote wäre nicht objektiv.

Freigegenstand Verkehrserziehung: Befriedigend

Sein Freigegenstand lässt leider eine hervorragende Gesamtbeurteilung etwas leiden. Auch wenn es seit der letzten Wahl kein Hauptgegenstand mehr ist, so ist es doch Teil der Sicherheit, wenn Wels zur Rennstrecke dunkelhaariger 3er BMW-Piloten wird. Und die jüngeren Brüder dieser Raser fahren und verschandeln die Welser Innenstadt mit diesen fürchterlichen grünen Scootern. Weil der richtige Verkehrsreferent da bisher mit Schweigen glänzt, wirft es auch einen Schatten auf den Sicherheitsreferenten.

Gesamtnote: 2
Der Politiker darf in das nächste Wahljahr aufsteigen: JA


Silvia Huber

Fleiß: Gut

Ja, das fleißige Bienchen Silvia Huber. Ist bei jeder Feier gerne dabei. Das ist volksnah und gesellig und bringt besonders bei den „Urwelsern“ immer gute Stimmung zu fortgeschrittener Stunde. Manchmal ist es halt ein wenig zu fortgeschritten.

Betragen: Befriedigend

Beinahe wäre es in Betragen zu einem Genügend für die laute Silvia geworden. Ihr stimmgewaltiges Organ kann man schon als ihr Markenzeichen angeben. Dieses Organ schnellt den Lärmpegel in der Innenstadt halt etwas zu oft in die Höhe. Wenn sie beim Rathauseingang spricht, antworten ihr die Menschen vor der Stadtpfarrkirche – frei nach Dino Naderhirn selig. Das ist für die Anrainer immer mehr etwas problematisch, weil sie ihre Gesundheitsreferentin schon fast als Mitbewohnerin sehen. Zumindest akustisch. Liebling der Senioren!

Freigegenstand Turnen: Befriedigend

In Turnen ist Silvia in ihrem Element. Elegant schwingt sie sich von einem Ressort zum anderen, von einem Fest zum anderen. Das nimmt halt viel – leider zu viel Zeit in Anspruch. Sinnvoller wäre es, die Zeit mit prioritäreren Aufgaben auszufüllen. Sie ist flink, so sehr, dass man sie nicht einmal erwischen und fragen kann, wann sie denn für die jüngeren Nachfolger den Rathaussessel gegen eine Turnmatte in ihrem Garten tauscht.

Gesamtnote: 3
Der Politiker darf in das nächste Wahljahr aufsteigen: JA


Christa Raggl-Mühlberger

Fleiß: Gut

Die Sozialreferentin hat eine sehr soziale Ader. Sie veranstaltet von der Stadt organisierte Outlet-Events in den Minoriten, um in Not geratenen Textilgeschäften in der Innenstadt, e-Roller aus Marchtrenk und vielen wirklich hilfsbedürftigen Firmen eine Verkaufsfläche zu geben.
Da ist sie so was von fleißig.

Betragen: Genügend

Nur Lächeln alleine bringt noch keine Sympathie.
Anwesend sein alleine hat noch keine Wählerstimme gebracht. Besonders im Umgang mit den Medien hat sie noch viel Aufholbedarf gegenüber dem Medienprofi Rabl. Dabei gäbe es ja eine blaue Nachwuchsakademie für die ehemalige Schwarze. Lobt die nicht mehr zeitgemäße Welser Kaufmannschaft zu sehr und tut sich schwer dabei 😊

Freigegenstand Mode: Befriedigend

Ja, die Christa und die Mode. Immer neue Ideen, immer am neuesten Stand. Sind es die oben erwähnten Outlet-Veranstaltungen oder die großartig angenommene Welser Tracht, die bei Volksfesteröffnungen der halbe Stadtsenat austrägt und wo fast die gesamte Messe damit (zwangs)beglückt wurde. Nur von der Bevölkerung ist das Kaufinteresse noch ein wenig stockend. Aber einen Versuch war es wert, das dominierende blau in die Tracht zu bekommen. Wobei es mit dem neuen Logo eigentlich mehr ein Hawaii-Hemd sein könnte.

Gesamtnote: 3
Der Politiker darf in das nächste Wahljahr aufsteigen: JA


Peter Lehner

Fleiß: Genügend (mit Ermahnung)

Die schlechte Benotung muss man relativieren. In Wien ist er ja oft, der Herr Lehner und möglicherweise auch fleißig. Am Fahrrad auch. Nur in Wels ist er eigentlich sehr selten anzutreffen, dabei macht er den Job im Stadtsenat gar nicht ehrenamtlich.

Betragen: Genügend (mit Ermahnung)

Das Betragen ist ein sehr heikler Punkt. Einerseits gibt es fast keine Berührungen mit der Bevölkerung, da er ja selten in Wels ist. Andererseits ist es besonders der Umgang mit den eigenen Parteimitgliedern, der zu zur schlechten Bewertung führt. Böse Zungen behaupten, dass er nicht vorzeitig auf den Stadtsenatssitz verzichtet, damit Andreas Weidinger ein ebenso schlechtes Wahlergebnis bekommt wie er bei der letzten Wahl. Aber die Parteikollegen fürchten mehr, dass er auch in der nächsten Periode über den Umweg Parteivorsitz nochmal in den Stadtsenat kommt. Muss man aber verstehen – in Wien zahlen´s ja auch nicht so gut.

Freigegenstand Wirtschaft: Genügend

Wirtschaft sollte eigentlich seine Kernkompetenz sein. Wenn aber Kebabstände, Billigfrisöre und Wettbüros das Stadtbild prägen, wird das schon dem Wirtschaftsreferenten angekreidet. Auch die diversen Stadtteile fühlen sich gegenüber der Innenstadt ziemlich vernachlässigt. Was macht eigentlich der Wirtschaftsbund?

Gesamtnote: 4
Der Politiker darf in das nächste Wahljahr aufsteigen:

nur mit Nachprüfung


Johann Reindl-Schwaighofer

Fleiß: Genügend

Es gibt viele Kulturveranstaltungen in Wels. Aber nicht viele, wo der Kulturreferent mit Anwesenheit glänzt. Und wenn doch, dann nur kurz und unscheinbar. Es stimmt schon, dass es schwierig ist, eine Rede zu halten, wenn man nicht die sonore Stimme eines Manfred Hochhauser hat.
Zu seiner Verteidigung muss man aber sagen, dass er im Cafe Straßmayr, im Medienkulturhaus und im Schlachthof sehr viel Zeit verbringt, was ihm die positive Note rettet.

Betragen: Genügend

Irgendwie hat sein Stadtsenatssessel eine sehr klebrige Oberfläche. Schade, dass dem jungen Nachwuchs dadurch die Chancen dahinschmelzen, ein gutes Wahlergebnis zu erzielen. Und darüber hinaus hat die alte Riege eine unscheinbare Bürgermeisterkandidatin noch eingesetzt, um einen gestärkten Schinninger zu verhindern – so wie Bruno damals mit dem Sinowatz.

Freigegenstand Türkisch: Nicht Genügend

Es war ja immer die Intention vom „Jonny“ genannten Kulturreferenten, dass die Welser ein wenig mehr türkisch lernen sollten, um sich mit der kommenden Bevölkerung besser zu verständigen. Aber wenn man angeblich mit Schuhen in eine Moschee stapft, macht man sich nicht mal als selbst ernannter Integrationsbotschafter einen guten Namen. Die eigenen Türkischkenntnisse dürften auch sehr bescheiden sein, obwohl er immer in Austausch mit den ausländischen Kulturvereinen steht. Er hat aus 2009 und 2015 offensichtlich noch nicht viele Vokabeln dazugelernt.

Gesamtnote: 4
Der Politiker darf in das nächste Wahljahr aufsteigen: JA


Klaus Hoflehner

Fleiß: Gut

Der Verkehrsreferent ist froh, wenn die Periode vorbei ist.
Als Kompromiss-Kandidat inmitten der Fehde zwischen dem ganz linken und dem linken Flügel hat er sich politisch und referatsmäßig noch nie wirklich wohl gefühlt. Aber er ist bemüht, er ist loyal der Landespartei gegenüber und er ist zumindest präsent. Sehr fleißig mit Eva B.

Betragen: Gut

Das ganze Hickhack innerhalb seiner eigenen Partei hat er nie für richtig befunden. Und im Gegensatz zu anderen Führungspersonen im roten Bereich hat es nicht „Hackeln“ gegeben, die Klaus Hoflehner geworfen hat. Manche nehmen ihm das sogar übel. Aber es spricht für seine Persönlichkeit und seine ausgleichende Art. Eigentlich das einzige Mitglied des Stadtsenats seiner Partei, dass die Berechtigung hat, bis zum Schluss zu bleiben.

Freigegenstand Psychologie: Gut

Ein Ressort mit – sagen wir – schwierigen Personen und Ideen zu führen, benötigt viel Psychologie. Auf der einen Seite die Realos, die den Individualverkehr und Parkplätze für die Wirtschaft forcieren. Auf der anderen Seite die Träumer, die eine heile Welt mit Pedalantrieb, Sonnenkollektoren, Wollhauben und Second Hand Shops in Wels wollen und alles außer Radfahrstreifen und verkehrsberuhigte Zonen ablehnen. Diesen psychologischen Schwenk beherrscht er eigentlich ganz gut.

Gesamtnote: 2
Der Politiker darf in das nächste Wahljahr aufsteigen: JA


Margarete Josseck-Herdt

Fleiß: Befriedigend

Die Fleißnote relativiert sich natürlich auch mit „fortgeschrittener Jugend“.
Man kann halt nicht immer überall und von früh bis spät unterwegs sein.
Das Schlimme daran ist vielmehr, dass es manche Mitarbeiter ganz für sich ausnutzen und hinter dem Rücken der Referentin ihre eigene Süppchen kochen.

Betragen: Sehr gut

Die Grande Dame des Welser Stadtsenats. Immer gut gekleidet, immer ein Lächeln auf den Lippen, immer weit weg von Neid und Missgunst.
Und im Kopf jeden Tag irgendwie bei den Salzburger Festspielen.
Was nicht negativ ausgelegt werden soll, sondern einfach als Tatsache, dass man manche Dinge auch gelassener und mit Stil angehen kann.

Freigegenstand Rhetorik: Befriedigend

Eine Rede der Referentin für Generationen ist sehr gepflegt, sehr gut vorbereitet und Wort für Wort formuliert. Schlimm wird es nur, wenn man aus dem Konzept kommt oder schnell ein Interview machen muss. Da kann es schon sein, dass der Inhalt nicht mehr ganz ersichtlich wird. Aber das eine Jahr wird man auch rhetorisch noch überstehen.

Gesamtnote: 3
Der Politiker darf in das nächste Wahljahr aufsteigen: JA


Satire

Kultursommer in Wels

Die Stadt Wels stellt ihre Kompetenz als Kulturstadt einmal mehr unter Beweis. Mit zahlreichen Veranstaltungen in den Sommermonaten kommen
Kulturliebhaber auf ihre Kosten.

Ein Sommer voller Genuss in Wels

Diesen Sommer steht ganz Wels vier Wochen lang im vollen Genuss!
Von 25. Juli bis 15. August finden in der Welser Gastronomie und auf den Welser Märkten erstmals die Genusswochen statt. Mit speziellen Themenwochen wird allen Besuchern der Stadt der Sommer daheim richtig schmackhaft gemacht.

Powerd by Brauunion Österreich

Scroll to top