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MITGEGANGEN und wieder nichts ANGEFANGEN

Trauerzug der Realitätsverweigerer?
Was bringt eine wohlgeordnete angemeldete Demonstration gegen global handelnde Internet-Giganten?

So geschah es am vergangenen Freitag, als weit mehr als hundert Kaufleute und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie solidarische Kunden inklusive Sympathisanten unter der ‚Speerspitze‘ von Michael Wipplinger, dem Obmann der Welser Kaufmannschaft, durch die Welser Innenstadt marschierten, um auf die prekäre Situation im stationären Handel hinzuweisen.

Die Teilnehmenden wollten auch auf die ihrer Meinung nach mangelnde finanzielle Corona-Unterstützung des örtlichen Handels aufmerksam machen und für bessere Bedingungen protestieren, wie damals auch, als sie gegen den Verdienstentgang durch die Einkaufszentren wie Maxi Markt und Shopping City im Umzugsmodus demonstriert hatten. Der „Trauerzug“ mit mitgebrachten Kerzen sollte die Konsumenten wachrütteln, die sich im Lockdown vermehrt den Verlockungen der Online-Riesen wie Amazone und Co hingeben werden und damit dem lokalen Handel „die Zunge zeigen“.

Man kennt dieses stereotype Verhalten auch von den symbolischen Gedenk-Aufmärschen am 1. Mai. Und der tendenziell melodiöse Badonviller Armee-Marsch von 1914, besser bekannt als der später eingedeutschte und 1939 ‚reservierte‘ Badenweiler Marsch‘, ist Älteren und Geschichts-Interessierten noch ein Begriff. Über ihre umstrittene Wirkung läßt sich endlos nachlesen und debattieren.

Inzwischen erobert der digital beschleunigte, allgegenwärtig werbende, plattformübergreifende Handel bereits spürbar die Top Ten der Online-Shops. Dabei wird keine Rücksicht auf örtlichen Infrastrukturen genommen. Es gibt sogar Beispiele wo die Konzerne sich in die lokale Infrastruktur hineinmischen wollen. Wie kürzlich bekannt wurde, bemüht sich Amazon derweil in Salzburg um ein Riesengrundstück vermutlich für den Aufbau eines Großlagers.

Durchwegs global ausgerichtete Unternehmen wie Amazon, Zalando und Universal Versand führen inzwischen beim Online-Handel auch in OÖ mit großem Abstand. Nach der Shop Apotheke auf Rang 4 folgt der Otto-Versand auf Platz 5, Media Markt auf dem 6. Platz, H&M am 7. und Apple auf Rang 8. Der Web-Shop von e-tec.at mit Firmensitz im oö’ischen Timelkam gehört mit Platz 9 zu einem ersten regionalen Lichtblick im digitalen Business-Dschungel. Der 10. Platz geht jedoch wieder mit der Firma Cyberport aus Dresden in das benachbarte Ausland usw.

Immerhin gibt es bereits mehr als 13.000 Webshops in Österreich, manche mit Namen wie ‚shöpping.at‘, welcher im Vorjahr allerdings Verluste hinnehmen musste. Der Anteil an Welser Webshops mit örtlichem Bezug ist noch vernachlässigbar, noch zu gering oder gar als In-Plattform unbekannt. Zunehmend schauen nicht nur junge Menschen spontan am Smartphone nach, wo sie am einfachsten bestellen können und auch die Zustellung oder eventuelle Rücksendung soll gleich möglichst simpel und risikofrei ablaufen.

Viele regionalbewusste Konsumenten suchen bereits nach fortschrittlicheren online-orientierten Geschäften in der näheren Umgebung ohne allerdings fündig zu werden. Lobendes Beispiel sind dazu die Gemeinden Grieskirchen, Vöcklabruck und Eferding.

Resumierend zum eingangs erwähnten gutgemeinten „Lichterzug“ gab es heftige Reaktionen, die sehr unterschiedlich und nur selten begeistert ausfielen:

Von „Welser Handel im Internet ist Steinzeit“, Ewiggestrige, die wie die Gmundner keine gemeinsame Homepage zusammenbringen“, „Welser Händler sind die Ärmsten, wegen Hofer, Spar, Rewe und Lidl“, andere wieder meinen „der Lichterzug verstehe sich als Trauerzug für die Welser Kaufmannschaft? etc.…“. Offensichtlich geht es nun darum, einer grenzenlosen Entwicklung Grenzen zu setzen und initiativ zu werden.

Um Trendsetter zu werden sind allerdings große Anstrengungen notwendig. Es sollte eine kostengünstige, originelle gemeinsame regionale Vernetzungs-Plattform „geboren“ werden, als qualitativ besser Alternative zu Zalando und Co., bevor der digitale Zug abgefahren ist und damit der Geldfluss endgültig versiegt. Dazu könnte man den Teilnehmern am Welser „Trauerzug“ ein altbewährtes Sprichwort vom vielzitierten Goethe „Was immer du tun kannst oder erträumst zu können, beginne es!“ hinterherwerfen.

Mit solch einer Initiative würde nicht nur die lokalen Geschäfte unterstützt werden, sondern auch die heimische EDV-Branche. Würde diese sich doch über volle Auftragsbücher freuen, da sie ja die professionellen Webshops einrichten und betreuen müssten. Das wiederum sichert Arbeitsplätze für IT-Experten aber auch deren Nachwuchs.

Wollen wir es nicht auf die schwarze Wand malen aber die Krise könnte ja noch etwas länger vermutet dauern. Wo bliebe dann der heimische Handel, geschweige denn die heimische Wirtschaft ohne Umsatz? Ohne Umsatz könnten sich die wirtschaftstreibenden Händler nicht einmal eine alljährliche weihnachtliche Festbeleuchtung von November bis über Dezember mehr leisten und schon gar nicht die Kerzerln für die nächste gemeinsame Demo.

Also schwingt die „Fackeln“ und lasst nun endlich David gegen Goliath antreten!

Die aktuelle Lage zum MAN Werk Steyr

Helmut Moser im Gespräch mit Vizebürgermeister Helmut Zöttl über die aktuelle Lage zum MAN Werk Steyr.

Die Polizei zur Sicherheitslage in OÖ

Helmut Moser im Gespräch mit Landespolizeidirektor von OÖ Alois Lissl über die Sicherheitslage in Oberösterreich.

Um sich den Beitrag anzusehen bitte auf das Foto klicken.

Verfassungsschutz ermittelt gegen Lehrerin

Nachdem sie den Terrorakt in Wien verharmlost haben soll, ermittelt das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung nun gegen eine Lehrerin einer Mittelschule in Wels-Neustadt.

Die Lehrerin einer Mittelschule im Welser Stadtteil Neustadt soll einem Bericht der Kronenzeitung zufolge behauptet haben, dass der “Anschlag von Medien und Politik gesteuert gewesen sei und dazu benutzt werde, die Bürger jetzt im privaten Bereich zu überwachen”. Die Lehrerin mit türkischen Wurzeln soll zudem auf mehreren Fotos in sozialen Netzwerken mit dem Wolfsgruß abgebildet sein, der in Österreich verboten ist, bestätigt die Polizei. Die Bildungsdirektion hat Anzeige erstattet, nachdem an sie der Vorfall herangetragen wurde. Die Lehrerin wurde vorübergehend – bis der Fall geklärt ist – vom Dienst freigestellt.

Die Pädagogin soll im Umfeld der Schule bereits zuvor mit zahlreichen wirren Verschwörungstheorien zur Coronapandemie aufgefallen sein.

Helmut Moser spricht über den Anschlag in Wien, Corona und die US-Wahl

Wels Report mit Helmut Moser zum Anschlag in Wien, Corona und den US-Wahlen.

Die Welserin | November

Ich bin Corina, professionelle Tänzerin, ausgebildete Tanztrainerin und Leiterin von zwei Tanzschulen.

Seit jeher gilt meine Leidenschaft dem Tanz. Durch viel Ehrgeiz, konsequentes Training und Ausdauer gelang es mir, meine Berufung zum Beruf zu machen. In der Tanzschule “Tanzetage Freilassing” (www.tanzetage-freilassing.de) können Kinder und Teenager verschiedene Tanzstile erlernen. Dabei steht auch immer die Freude am Tanz im Mittelpunkt.

Auch tanzbegeisterte Erwachsene kommen in meiner Tanzschule “SalsaSpirit” (www.salsaspirit.at) auf ihre Kosten. In Kursblöcken werden dort Salsa, Bachata und Kizomba unterrichtet.

Privat bin ich so oft wie möglich in Wels um meine Schwester und meine Freunde zu besuchen. Ich liebe das wunderschöne Flair dieser Stadt. Für einen Besuch in einem der Kaffeehäuser oder Restaurants und für einen Shoppingbummel, durch die Innenstadt, nehme ich mir bei meinen Besuchen in Wels immer Zeit!

OÖ Koranschulen unter die Lupe genommen

Wie ticken Koranschulen in OÖ?
Die OÖ Landesregierung will nun herausfinden welche Inhalte in den Koranschulen vermittelt werden.

Über einen Zeitraum von zwei Jahren soll eine wissenschaftliche Studie zu diesem Thema von der Johannes-Kepler-Universität, mit der Pädagogischen Hochschule der Hochschule der Islamischen Glaubensgemeinschaft und mit dem Integrationsfonds erarbeitet werden. Da es in Wels mehrere muslimische Kulturvereine mit angeschlossenen Gebetsräumen gibt, begrüßt Integrationsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß das Projekt und meint dazu: „Wels soll unbedingt bei der Koranschulen-Studie berücksichtigt werden, um herauszufinden, welche expliziten Inhalte und Botschaften wie vermittelt bzw. verbreitet werden.

Denn eines steht für mich bereits jetzt fest: Integrationsbe- bzw. verhinderer und Personen mit antidemokratischer Einstellung dürfen in ihren oftmals vorhandenen Vorbild-Funktionen in Koranschulen keinen Platz haben.“

Foto: Pixabay

Tatra wieder aktiv in Österreich

Geht nicht! Gibt’s nicht!
Das scheint das Motto von TATRA Trucks zu sein.
Diesen Eindruck hat zumindest wir vom EINSATZ Magazin hinlänglich gewonnen, als wir das Stammwerk des tschechischen Fahrzeugspezialisten TATRA Trucks in Kopřivnice besuchten.

Wo vielen Trucks der Weg zu Steil oder zu holprig wird, wo andere Fahrzeuge – auch mit hohem Qualitätsanspruch am Limit sind, da beginnt der Einsatz der TATRA Trucks.

Mobilitätstag Wels – Thalheim 2020

Wenn die politischen Verantwortungsträger gut zusammenarbeiten,
dann kommt das vor allem den Bürgern zugute.

Die Stadt Wels und die Marktgemeinde Thalheim sind ein hervorragendes
Beispiel für gute Kooperation. Auch heuer veranstaltete die Stadt und die Marktgemeinde den Mobilitätstag.

Die Raser Szene in Oberösterreich

Das Land Oberösterreich sagt illegalen Tunern und Rasern den Kampf an. Wels Report mit einem Bericht zur Raser Szene und zur Fahrsicherheit.

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