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COVID-19

Budgetüberschuss – Rettung in der Krise

Die Coronakrise wird auch in den kommenden Jahren das Welser Stadtbudget beschäftigen.

Rechnet man in diesem Jahr mit einem Budgeteinbruch von 15. Mio. Euro. Erfreulicherweise hat man aber im Jahr 2019 einen Überschuss von 16,7 Mio Euro als Rekordergebnis erwirtschaftet und schließt um 0,7 Mio Euro besser als vergleichsweise im Vorjahr ab.

Nun macht sich der seit 2015 beibehaltene Sparkurs nach dem Motto „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“ bezahlt. Mit den erwirtschafteten Reserven kann man nun die Wirtschaft ankurbeln.

Dazu Bgm. Dr. Andreas Rabl: „Die Zahlen machen deutlich, dass wir in den vergangenen Jahren sehr gut gewirtschaftet haben. Wir können deshalb jetzt Geld investieren, unbürokratisch helfen und die Wirtschaft, die Gastronomie und die Menschen unterstützen.

Wir werden diesen erfolgreichen Kurs fortführen, um auch in Zukunft Sicherheit und Stabilität für Wels zu garantieren.“

Weitere Informationen finden Sie hier.

Grafik: Stadt Wels

Welldorado nach Corona

Welldorado-Freibad öffnet
Das Welser Welldorado in der Rosenauer Straße 70 wartet zur Eröffnung am 29. Mai mit einigen Attraktionen und Erneuerungen auf. So gibt es einen neuen Sprungturm, einen Beach-Platz mit Strand-Feeling sowie einen Tischtennis-Tisch.

Vbgm. Gerhard Kroiß zum Event: „Das lange Warten hat ein Ende: Am Freitag, 29. Mai geht es los mit der Freibadsaison. Bis zu 2.700 Gäste können sich abkühlen, Sonne tanken und sich erholen. Leider müssen Sauna und Hallenbad aufgrund der Bundesvorgaben vorerst geschlossen bleiben.“

Bedacht auf die Corona-Bestimmungen können auf einer Gesamtfläche von 27.00 qm täglich bis zu 2.700 Freibad-Genießer ihre Erholung finden. Am Freitag, 10. Juli gibt es bei der Zeugnisaktion für fünf Einser Gratiseintritt und ein kleines Geschenk.

Mehr zu den Tarifen, Aktionen, Verhaltensregeln und Sicherheitsbestimmungen finden Sie hier.

Fotocredit: Stadt Wels

Gestundete Kommunalsteuer

Seit Beginn der ‚Coronakrise‘ stundet Wels betroffenen Unternehmen die Kommunalsteuer.

Die Aufschiebung der Kommunalsteuer kann bewilligt werden, wenn die Einbringlichkeit der Abgabe durch den Aufschub nicht gefährdet wird und wenn die sofortige Abgabe für Verantwortliche von Klein- und Mittelbetrieben mit erheblichen Härten verbunden wäre.

Wirtschaftsstadtrat Peter Lehner dazu: „Die Kommunalsteuerstundung aufgrund der Coronakrise ist in Wels gelebte Praxis. Das Maßnahmenbündel zur Unterstützung der Welser Betriebe wurde breit aufgestellt, um lokal und rasch dort zu helfen, wo wir durch unsere Wirtschaftsfreundlichkeit schneller in der Umsetzung sind, als andere bei der Ausformulierung von Richtlinien oder politischen Forderungen.“

Eine Rückzahlung, wie mancherorts zu hören ist, käme einer Förderung gleich, würde sich daher im Gegenzug mit Bundesförderungen reduzieren.

Ein monatliches Minus von 4,5 Mio. Euro gilt als unfinanzierbar für die Stadt Wels und ihre Bürger, wie Finanzreferent Bgm. Dr. Andreas Rabl bestätigt: „Geld regnet es leider nicht vom Himmel.

Wir helfen und unterstützen, wo wir können.“

Offene Briefe an die Politik

Indoorspielplätze die Verlierer
Aufgrund der Corona-Maßnahmen dürfen Indoorspielplätze weiterhin nicht aufsperren. Das bedeutet natürlich für Betreiber solcher Anlagen ein großes wirtschaftliches Problem.

Einer, der davon betroffen ist, ist Emil Bauer, der geschäftsführender Gesellschafter der Tennispoint GMBH und des Lolliparks in Pasching.

Seit Corona ins Land zog, ist der seit 1981 bestehende bekannte Tennispoint , welcher 2011 um zum größten österreichischen Indoorspielplatz erweitert wurde, in einer Gesamtbetriebsfläche von 1,1 Hektar, erstmals seit 40 Jahren stillgelegt.

Das schmerzt vor allem Emil Bauer, der alle seine Mitarbeiter zu Kurzarbeit anmelden musste und die Gehälter aufgrund von Rücklagen bis maximal Mai bezahlen kann.

Ohne Einnahmen und Perspektive wird es schwer für den Sportanlagenbesitzer das Personal zu halten.

In seiner Verzweiflung für immer Zusperren zu müssen und der Gegend einen der größten und beliebtesten Freizeitanlagen zu nehmen, hat sich nun Bauer mit zwei Briefen an die Bundesregierung gewandt.

„Es wäre uns schon geholfen, griffe die ursprüngliche Regelung von 100 Personen bei Indoor-Veranstaltungen wieder.“ so Bauer und hofft, dass die Bundesregierung bald einen für alle akzeptablen Vorschlag macht und nochmals über die 100-Personen Regelung nachdenkt.

Straßenrennen mit Folgen

Die langerwartete Lockerung des Corona Shutdown bestärkte anscheinend manche in unverantwortlicher Weise das Gaspedal durchzutreten.

So kam es am vergangenen Wochenende zu unerlaubten Straßenrennen und improvisierten Tuning-Veranstaltungen, wo sich etwa 800 ‚Tuner‘ in Graz, Stmk und in OÖ, darunter mehr als 100 PKW-Lenker auch in Wels, trafen.

Die Polizeieinsätze führten zu insgesamt 125 Anzeigen und 106 Organstrafmandaten, rund ein Drittel davon wegen von Missachtung der Covid-19 Bestimmungen.

Der Stadtparteiobmann und Vbgm. Gerhard Kroiß, welcher sich auch für eine Gesetzesänderung zum Schutz der Bürger einsetzt, dazu: “Letztes Wochenende war die Polizei stark gefordert, um der Tuning-Szene und den Straßenrennen Herr zu werden.

Die Ausschreitungen haben gezeigt, dass eine konsequente Fortführung der Geschwindigkeitsüberwachung das Gebot der Stunde ist.

Zusätzlich müssen aber rasch die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit bei extremer Raserei das Fahrzeug beschlagnahmt werden kann.”

Foto Laumat.at (Symoblbild)

Familien in der Corona-Krise

Kinderbetreuung im Sommer
„Der Lockdown war für Familien besonders belastend. Die Mehrfachbelastung durch Homeoffice, Homeschooling und Haushalt war enorm.

Und das, ohne die Hilfe von Großeltern, anderen Familienangehörigen und Freunden in Anspruch nehmen zu können.

Jetzt braucht es Klarheit und Sicherheit wie es weitergeht.“ skizziert die NR-Abgeordnete und SP Familiensprecherin Petra Wimmer die Probleme aller Eltern mit schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen in den letzten Wochen.

Als zumindest kleine finanzielle Entlastung für die Familien wünscht sich Wimmer, dass die Gemeinden den Eltern mit den Kosten in Kindergärten und Schulen, wie dem Bastelbeitrag entgegenzukommen.

Auch für den kommenden Sommer sieht die Nationalrätin Klärungsbedarf. Viele Eltern mussten während der Corona-Krise ihren Urlaub aufbrauchten und brauchen daher dringend eine Kinderbetreuung in den Sommermonaten.

Aber nicht nur die Familien brauchen Planungssicherheit, sondern auch Vereine, die Ferienbetreuung anbieten.

Fotocredit: Parlamentsdirektion

Gottesdienste wieder aufgenommen

Mit zahlreichen Covid-19-Vorsichtsmaßnahmen haben dieses Wochenende wieder die Gottesdienste mit einer limitierten Zahl an Gläubigen wieder aufgenommen werden können.

Seit 15. Mai 2020 dürfen wieder Gottesdienste mit anwesenden Gläubigen in den Kirchen gefeiert werden. Die Gottesdienste am Wochenende waren daher in vielen Pfarren die ersten Feiern, die nach der rund zweimonatigen Zwangspause wieder aufgenommen werden konnten.

Die anwesenden Gläubigen müssen so beispielsweise einen Mund-Nasen-Schutz tragen, einen Abstand von zwei Metern – außer bei Personen, die im selben Haushalt leben – einhalten.

Die Gottesdienstbesucherinnen und Besucher werden zu den markierten Sitzplätzen gewiesen, für Gottesdienste mit größerem Zustrom besteht vielerorts eine Anmeldepflicht.

Die Kommunionspender dürfen die heilige Kommunion nur mit Mund-Nasen-Schutz austeilen, die üblichen Gebetsworte entfallen hier beispielsweise.

Schulstart mit Lehrerschutz

Der Großteil der über 500 Welser Lehrer ist über 50, einige schon über 60 Jahre alt.

Manche haben daher Angst vor einer möglichen Infektion, wenn fast alle Schulen nun im Mai nach fast zwei Monaten Quarantänezeit beginnen.

Der Unterricht ist deswegen in verkleinerten Gruppen und tageweise geplant und ersetzt das bisherige improvisierte „Home-Schooling“.

Am 4. Mai starteten bereits die Maturaklassen wie auch Abschlussklassen der Berufsschulen und Berufsbildenden Schulen. Montag, den 18.Mai folgen Volksschulen und Unterstufen.

Polytechnikum und Oberstufen, Berufsbildende Mittlere und Höhere Schulen beginnen am 3. Juni mit regulärem Schulbetrieb. Bis dahin müssen sie sich noch mit ‚distance learning‘ zufriedengeben.

Inzwischen rüsteten sich die Schulen, speziell auch zum Schutz des Lehrpersonals mit Seifenspender, Desinfektionsmitteln und Schutzmasken. „Unsere Pädagogen müssen vor einer möglichen Übertragung des Coronavirus geschützt werden.

Eine Erkrankung würde im Umkehrschluss zu einer erneuten Schulschließung führen, was in jedem Fall verhindert werden muss.

Ich bin sicher, dass die Kinder die Schutzmaßnahmen sehr gut umsetzten werden, denn Kinder können sich mit Unterstützung meist sehr rasch auf neue Situationen einstellen.“ meint dazu der Welser Bgm. Dr. Andreas Rabl.

Fotocredit: pixabay_Alexas_Fotos

Suzuki in Corona-Zeiten

SUZUKI blickt auch in der aktuellen herausfordernden Krisenzeit mit Zuversicht und Freude auf ein stabiles und gut funktionierendes österreichweites Vertriebsnetz mit mehr als 150 Händlern.

Über eine eigene Händlerplattform erreichte SUZUKI AUSTRIA in kürzester Zeit seine Vertriebspartner und informierte über den aktuellen Informationsstand der Automobil-Branche.

Dazu Roland Pfeiffenberger MBA, Sales Manager von SUZUKI AUSTRIA:

„Die Corona-Maßnahmen haben auch die Automobil-Branche wirtschaftlich schwer getroffen. Wir sind sehr froh darüber, dass unsere Vertriebspartner wieder Ihre Autohäuser öffnen konnten.

Jetzt heißt es, die neuen Bedingungen in den beruflichen Alltag einzubauen. SUZUKI ist bekannt für seine besonderen Kundenservices. Diese versuchte unser Händlernetz auch in Corona-Zeiten bestmöglich umzusetzen.

Wir danken unseren Vertriebspartnern besonders für Ihre Geduld und Umsicht in den letzten Wochen der Verunsicherung.

Wir pflegen eine starke Vertriebspartnerschaft. Unter dem Motto: „Gemeinsam starten wir wieder los“, schauen wir zuversichtlich in die Zukunft.“

Fotocredit: Suzuki Austria

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