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Empfehlung der Redaktion

Tatra wieder aktiv in Österreich

Geht nicht! Gibt’s nicht!
Das scheint das Motto von TATRA Trucks zu sein.
Diesen Eindruck hat zumindest wir vom EINSATZ Magazin hinlänglich gewonnen, als wir das Stammwerk des tschechischen Fahrzeugspezialisten TATRA Trucks in Kopřivnice besuchten.

Wo vielen Trucks der Weg zu Steil oder zu holprig wird, wo andere Fahrzeuge – auch mit hohem Qualitätsanspruch am Limit sind, da beginnt der Einsatz der TATRA Trucks.

HELMUT MOSER zur AMPEL-STELLUNG IN WELS

Wels-Report Chefredakteur Helmut Moser im Gespräch mit Christoph Brückl von der “Monatlichen” im Gespräch zur aktuellen Covid 19 Situation in Wels.

Unsere Welser Politik

WELS-REPORT “KOMMENTAR” | Unsere Welser Politik
Herausgeber und Chefredakteur Helmut Moser sprach mit
Christoph Brückl von der “Monatlichen” über die Welser Politik.
Ein Bericht in 3 Teilen.

Teil 2 von 3 – 3. Teil in Kürze auf www.wels-report.at.

Die Welserin | Oktober

Unsere aktuelle Welserin des Monats, die hübsche Anita, stellt sich vor:

“Ich bin Anita Bumberger und arbeite als Kindergartenpädagogin in einem heilpädagogischen Kindergarten (St. Isidor/ Caritas). Mit 35 Jahren wohne ich mit meinem Lebensgefährten und unserem 8-jährigen Sohn in Linz.

Seit 2003 arbeite ich nebenberuflich als Curvymodel und habe Erfahrung beim Film und Werbung (Tatort, Mediashop, Waldvierteltourismus, Kinofilm Tauchen). Außerdem bin ich bei der Showtanzgruppe step2dance.

Zu meinen Hobbys gehören Shoppen in Wels, Tanzen, Singen, Gitarre spielen, Malen, Kunst und Wandern.”

Neues Gesetz gegen Hass im Netz

Gegen Hass im Netz durch neues Gesetz?
Personen, die mit einem 56k-Modem groß geworden sind und deren Internet dann unterbrochen wurde, wenn jemand im Haus telefonieren wollte, haben zwei Regeln anerzogen bekommen:

  1. Alles was du im Internet machst, ist anonym!
  2. Das Internet ist ein rechtsfreier Raum!

Beide Weisheiten mögen vielleicht irgendwann einmal gegolten haben, aber heutzutage könnten sie nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein.
Tastsache ist, dass das Prinzip ‚gläserner Mensch‘ im 21. Jahrhundert fast schon zu undurchsichtig wäre, um als Beispiel für die Transparenz herzuhalten, die man heute im Web hat.

Wir alle, ob wir es wollen oder nicht, stellen unsere Daten zur Verfügung, die ausgewertet werden, um unser Verhalten und vor allem unser Konsumverhalten vorherzusagen. So kann man nicht nur zielgerichtet bewerben, sondern sogar Bedürfnisse erst schaffen, die dann durch Konsum befriedigt werden können.Längst ist man im Web also nicht mehr anonym, auch wenn man sich hinter einem Pseudonym oder Nick-Name zu verbergen versucht.

Als Strafverteidiger kann daher schon lange nicht mehr argumentieren, dass der/die MandantIn es nicht gewesen sei. Das Verhalten ist fast immer hinreichend dokumentiert. Vielmehr kann man nur noch argumentieren, dass der/die vermeintliche StraftäterIn es nicht so gemeint habe. Dabei ist es egal, ob es um Mobbing, Stalking, Gefährliche Drohung oder um Wiederbetätigung geht.

Und damit schließt sich der Kreis auch zur zweiten ‚falschen Wahrheit‘. Das Web ist sehr gut gesetzlich erfasst! Das Problem ist weniger, ob es gesetzliche Regelungen gibt, sondern vielmehr, welches nationale Gesetz konkret anzuwenden ist. Bei Registrierungen auf Plattformen oder Onlineshops gibt es zumeist eine Rechtswahl in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, im Strafrecht natürlich nicht. Hier muss das Gesetz selbst seine Zuständigkeit regeln.

Und diese geht sehr weit. Ist der Täter oder das Opfer etwa Österreichische/r StaatsbürgerIn oder hat den gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich, so ist das nationale Strafrecht anzuwenden, Selbst wenn lediglich der Erfolg in Österreich eintritt, kann dies in Österreich zur Konsequenz gezogen werden.

Teilweise gibt es noch Lücken im Strafrecht, aber Straftaten wie Cyber-Stalking oder Cyber-Mobbing sind bereits im Strafgesetzbuch zu finden. Und bei Delikten wie Betrug oder den Kauf von Drogen ist es schlichtweg unerheblich, ob dies offline oder online geschieht, die strafrechtlichen Folgen sind de facto gleich.

Demgegenüber gibt es den Straftatbestand ‚Hass im Netz‘ oder ‚Hassposting‘ nicht. Hier muss man sich derzeit noch mit der Anwendung von passenden anderen Delikten behelfen, etwa Beleidigung, Üble Nachrede oder Volksverhetzung. Doch die ersten beiden Delikte sind sogenannte Privatanklage-Delikte, müssen also aktiv vom Opfer ‚angeklagt‘ werden, eine Zuständigkeit der Staatsanwaltschaft liegt an sich nicht vor. Und Volksverhetzung passt nicht auf jedes Hassposting.

Nunmehr, Sie haben es sicher in den Medien wahrgenommen, liegt der Entwurf des Hass-im-Netz-Bekämpfungs-Gesetz (HiNBG) vor, welches den ‚Hate-Speeches‘ und Hasspostings Einhalt gebieten soll und gleichsam die Rechtsdurchsetzung erleichtern soll.

Dabei handelt es sich – wie durchaus in der Gesetzgebung üblich – um ein Paket aus Änderungen in verschiedenen Gesetzen und keinesfalls um ein eigenes neues Gesetz. Auffällig dabei ist, dass das Strafgesetzbuch oder auch die Strafprozessordnung nicht aufzufinden sind, vielmehr geht es um die zivilgerichtliche Durchsetzung von Ansprüchen gegen Hassposter.
Konkret bedeutet dies, dass keine neuen Straftatbestände geschaffen werden sollen. Das Delikt ‚Hassposting‘ wird man also in naher Zukunft nach wie vor nicht im Strafgesetzbuch finden.

Nach der Kurzinformation aus dem Parlament geht es bei dem HiNBG-Entwurf um die Stärkung des Schutzes der (gesetzlich vorhandenen) Persönlichkeitsrechte und um die leichtere Durchsetzbarkeit von Ansprüchen bei Verletzung dieser Rechte. Diese Durchsetzung soll überdies vereinfacht werden, indem ein ‚Mandatsverfahren‘ eingeführt werden soll, wo ein Gericht ohne mündliche Verhandlung entscheiden kann.
Fraglich bleibt aber im Endeffekt, was man denn nun eigentlich posten darf und was nicht?

Eine ‚schöne Richtschnur‘ bildet ein Satz, den man immer wieder in sozialen Netzwerken liest: ‚Bevor man etwas postet sollte man sich fragen, ob man den Post auch der Familie/den eigenen Kindern beim Abendessen erzählen würde.‘

Generell sollten nur Dinge gepostet werden, die die eigene Meinung auf einer sachlichen Art wiedergeben, Emotionen sind meist fehl am Platz. Auch zahlt es sich aus, vorher zu recherchieren, bevor man die eigene Meinung abgibt. Und nicht zuletzt sollte man es verhindern, Personen – egal ob bekannt oder nicht – persönlich anzugreifen oder zu beleidigen.

Wenn man diese Grundsätze beachtet, wird man sich weder strafbar machen und mit dem geplanten HiNBG ein Problem bekommen.

Ach ja, eine Sache noch: auch wenn man einen problematischen Kommentar mit ‚Satire‘ kennzeichnet, nützt dies vor Gericht meist recht wenig.

Fotocredit: Porträt: FC Wolfgang Lehner

“Trauerspiel” – MAN Werk Steyr

WELS-REPORT “KOMMENTAR” | Steyr-Daimler Puch – MAN
Das “Trauerspiel” um MAN – speziell in Steyr – schlägt derzeit im ganzen Land hohe Wellen und beherrscht die Schlagzeilen.

Herausgeber und Chefredakteur Helmut Moser sprach dazu mit
Christoph Brückl von der “Monatlichen” über seine Ansichten dazu.
Ein Bericht in 3 Teilen.

Teil 1 von 3 – nächster Teil in Kürze auf www.wels-report.at.

G(e)mosert | Folge 6

Helmut Moser nimmt sich kein Blatt vor den Mund, lobt und kritisiert Momente und Ereignisse rund um Wels. Bringt es auf den Punkt! Da gehen die Meinungen der Leser und Seher nicht nur auseinander. In seiner offenen Art, wie einst in einer Stadt-illustrierten, geht es bildlich und bewegt zur Sache!

Das Motto von Heute: Hoch klingt das Lied vom braven Mann. (SATIRE)

SATIRE

Zeugnis für Welser Stadtsenat

Bereits im Juni wurden die Schulzeugnisse für die österreichischen Schüler verteilt. Je nach Leistung dürfen sie in die nächste Schulstufe aufsteigen oder aber auch nicht. Wenn Fleiß, Betragen oder schlechte Noten bei einem oder mehreren Gegenständen nicht ausreichen, muss man sitzenbleiben und die Klasse wiederholen. Auch unsere Politiker möchten gerne in das nächste (Wahl-)Jahr aufsteigen.

Sehen wir uns die einzelnen Bewertungen an und dann ergibt sich,
ob der Aufstieg in das nächste Jahr geschafft wurde oder ob man am besten das Handtuch wirft und aufgrund schlechter Leistungen was anderes sucht.

Dr. Andreas Rabl

Fleiß: Sehr Gut

Man kann unserem Bürgermeister den Fleiß nicht absprechen. Trotzdem verläuft er sich in letzter Zeit teilweise etwas tagträumerisch in Gefilde, die aber für seine Benotung nicht relevant sind. Besser zu den Stärken zurückkehren und die unnützen Sachen weglegen.

Betragen: Sehr gut

Es gibt keine Veranstaltung, kein Event, keine Ehrung und auch keine Versammlung, wo er fehlt. Und jedes Mal trifft er mit seinen Worten nicht nur bei jeder Zielgruppe genau ins Schwarze, sondern meist auch launisch und humoristisch die Bauchmuskeln der Zuhörer. Chapeau – perfekt.

Freigegenstand Zeichnen: Gut

In seinem Freigegenstand hat er sich an Picasso ein Beispiel genommen und wollte die blaue Phase ausrufen. Leider dürfte schon eine leichte Sehschwäche vorhanden sein, denn in letzter Zeit wird es da und dort schon zu einer Grünphase. Dies ist sicher nicht im Sinne der Wähler und man darf hoffen, dass bald wieder eine erkennbar blaue Phase kommen wird.

Gesamtnote: 1
Der Politiker darf in das nächste Wahljahr aufsteigen: JA


Gerhard Kroiß

Fleiß: Gut

Fleißig ist er, der Gerhard Kroiß, das muss man ihm lassen.
Er ist bemüht, seine Themen so gut wie möglich voranzutreiben.
Jedes Mittel ist ihm recht, in die Zeitung zu kommen. In letzter Zeit wurde die eine Weile lang so positiv besetzte Sicherheit (Videoüberwachung, Spielautomaten, Ordnungswache) aber von Autowettrennen mitten in der Stadt und rücksichtslosen Rad- und Scooter-Fahrern überschattet.

Betragen: Sehr gut

Sunnyboy, umgänglich, bodenständig, beliebt bei Jung und Alt – mehr kann man da nicht sagen. Was anderes als diese Betragensnote wäre nicht objektiv.

Freigegenstand Verkehrserziehung: Befriedigend

Sein Freigegenstand lässt leider eine hervorragende Gesamtbeurteilung etwas leiden. Auch wenn es seit der letzten Wahl kein Hauptgegenstand mehr ist, so ist es doch Teil der Sicherheit, wenn Wels zur Rennstrecke dunkelhaariger 3er BMW-Piloten wird. Und die jüngeren Brüder dieser Raser fahren und verschandeln die Welser Innenstadt mit diesen fürchterlichen grünen Scootern. Weil der richtige Verkehrsreferent da bisher mit Schweigen glänzt, wirft es auch einen Schatten auf den Sicherheitsreferenten.

Gesamtnote: 2
Der Politiker darf in das nächste Wahljahr aufsteigen: JA


Silvia Huber

Fleiß: Gut

Ja, das fleißige Bienchen Silvia Huber. Ist bei jeder Feier gerne dabei. Das ist volksnah und gesellig und bringt besonders bei den „Urwelsern“ immer gute Stimmung zu fortgeschrittener Stunde. Manchmal ist es halt ein wenig zu fortgeschritten.

Betragen: Befriedigend

Beinahe wäre es in Betragen zu einem Genügend für die laute Silvia geworden. Ihr stimmgewaltiges Organ kann man schon als ihr Markenzeichen angeben. Dieses Organ schnellt den Lärmpegel in der Innenstadt halt etwas zu oft in die Höhe. Wenn sie beim Rathauseingang spricht, antworten ihr die Menschen vor der Stadtpfarrkirche – frei nach Dino Naderhirn selig. Das ist für die Anrainer immer mehr etwas problematisch, weil sie ihre Gesundheitsreferentin schon fast als Mitbewohnerin sehen. Zumindest akustisch. Liebling der Senioren!

Freigegenstand Turnen: Befriedigend

In Turnen ist Silvia in ihrem Element. Elegant schwingt sie sich von einem Ressort zum anderen, von einem Fest zum anderen. Das nimmt halt viel – leider zu viel Zeit in Anspruch. Sinnvoller wäre es, die Zeit mit prioritäreren Aufgaben auszufüllen. Sie ist flink, so sehr, dass man sie nicht einmal erwischen und fragen kann, wann sie denn für die jüngeren Nachfolger den Rathaussessel gegen eine Turnmatte in ihrem Garten tauscht.

Gesamtnote: 3
Der Politiker darf in das nächste Wahljahr aufsteigen: JA


Christa Raggl-Mühlberger

Fleiß: Gut

Die Sozialreferentin hat eine sehr soziale Ader. Sie veranstaltet von der Stadt organisierte Outlet-Events in den Minoriten, um in Not geratenen Textilgeschäften in der Innenstadt, e-Roller aus Marchtrenk und vielen wirklich hilfsbedürftigen Firmen eine Verkaufsfläche zu geben.
Da ist sie so was von fleißig.

Betragen: Genügend

Nur Lächeln alleine bringt noch keine Sympathie.
Anwesend sein alleine hat noch keine Wählerstimme gebracht. Besonders im Umgang mit den Medien hat sie noch viel Aufholbedarf gegenüber dem Medienprofi Rabl. Dabei gäbe es ja eine blaue Nachwuchsakademie für die ehemalige Schwarze. Lobt die nicht mehr zeitgemäße Welser Kaufmannschaft zu sehr und tut sich schwer dabei 😊

Freigegenstand Mode: Befriedigend

Ja, die Christa und die Mode. Immer neue Ideen, immer am neuesten Stand. Sind es die oben erwähnten Outlet-Veranstaltungen oder die großartig angenommene Welser Tracht, die bei Volksfesteröffnungen der halbe Stadtsenat austrägt und wo fast die gesamte Messe damit (zwangs)beglückt wurde. Nur von der Bevölkerung ist das Kaufinteresse noch ein wenig stockend. Aber einen Versuch war es wert, das dominierende blau in die Tracht zu bekommen. Wobei es mit dem neuen Logo eigentlich mehr ein Hawaii-Hemd sein könnte.

Gesamtnote: 3
Der Politiker darf in das nächste Wahljahr aufsteigen: JA


Peter Lehner

Fleiß: Genügend (mit Ermahnung)

Die schlechte Benotung muss man relativieren. In Wien ist er ja oft, der Herr Lehner und möglicherweise auch fleißig. Am Fahrrad auch. Nur in Wels ist er eigentlich sehr selten anzutreffen, dabei macht er den Job im Stadtsenat gar nicht ehrenamtlich.

Betragen: Genügend (mit Ermahnung)

Das Betragen ist ein sehr heikler Punkt. Einerseits gibt es fast keine Berührungen mit der Bevölkerung, da er ja selten in Wels ist. Andererseits ist es besonders der Umgang mit den eigenen Parteimitgliedern, der zu zur schlechten Bewertung führt. Böse Zungen behaupten, dass er nicht vorzeitig auf den Stadtsenatssitz verzichtet, damit Andreas Weidinger ein ebenso schlechtes Wahlergebnis bekommt wie er bei der letzten Wahl. Aber die Parteikollegen fürchten mehr, dass er auch in der nächsten Periode über den Umweg Parteivorsitz nochmal in den Stadtsenat kommt. Muss man aber verstehen – in Wien zahlen´s ja auch nicht so gut.

Freigegenstand Wirtschaft: Genügend

Wirtschaft sollte eigentlich seine Kernkompetenz sein. Wenn aber Kebabstände, Billigfrisöre und Wettbüros das Stadtbild prägen, wird das schon dem Wirtschaftsreferenten angekreidet. Auch die diversen Stadtteile fühlen sich gegenüber der Innenstadt ziemlich vernachlässigt. Was macht eigentlich der Wirtschaftsbund?

Gesamtnote: 4
Der Politiker darf in das nächste Wahljahr aufsteigen:

nur mit Nachprüfung


Johann Reindl-Schwaighofer

Fleiß: Genügend

Es gibt viele Kulturveranstaltungen in Wels. Aber nicht viele, wo der Kulturreferent mit Anwesenheit glänzt. Und wenn doch, dann nur kurz und unscheinbar. Es stimmt schon, dass es schwierig ist, eine Rede zu halten, wenn man nicht die sonore Stimme eines Manfred Hochhauser hat.
Zu seiner Verteidigung muss man aber sagen, dass er im Cafe Straßmayr, im Medienkulturhaus und im Schlachthof sehr viel Zeit verbringt, was ihm die positive Note rettet.

Betragen: Genügend

Irgendwie hat sein Stadtsenatssessel eine sehr klebrige Oberfläche. Schade, dass dem jungen Nachwuchs dadurch die Chancen dahinschmelzen, ein gutes Wahlergebnis zu erzielen. Und darüber hinaus hat die alte Riege eine unscheinbare Bürgermeisterkandidatin noch eingesetzt, um einen gestärkten Schinninger zu verhindern – so wie Bruno damals mit dem Sinowatz.

Freigegenstand Türkisch: Nicht Genügend

Es war ja immer die Intention vom „Jonny“ genannten Kulturreferenten, dass die Welser ein wenig mehr türkisch lernen sollten, um sich mit der kommenden Bevölkerung besser zu verständigen. Aber wenn man angeblich mit Schuhen in eine Moschee stapft, macht man sich nicht mal als selbst ernannter Integrationsbotschafter einen guten Namen. Die eigenen Türkischkenntnisse dürften auch sehr bescheiden sein, obwohl er immer in Austausch mit den ausländischen Kulturvereinen steht. Er hat aus 2009 und 2015 offensichtlich noch nicht viele Vokabeln dazugelernt.

Gesamtnote: 4
Der Politiker darf in das nächste Wahljahr aufsteigen: JA


Klaus Hoflehner

Fleiß: Gut

Der Verkehrsreferent ist froh, wenn die Periode vorbei ist.
Als Kompromiss-Kandidat inmitten der Fehde zwischen dem ganz linken und dem linken Flügel hat er sich politisch und referatsmäßig noch nie wirklich wohl gefühlt. Aber er ist bemüht, er ist loyal der Landespartei gegenüber und er ist zumindest präsent. Sehr fleißig mit Eva B.

Betragen: Gut

Das ganze Hickhack innerhalb seiner eigenen Partei hat er nie für richtig befunden. Und im Gegensatz zu anderen Führungspersonen im roten Bereich hat es nicht „Hackeln“ gegeben, die Klaus Hoflehner geworfen hat. Manche nehmen ihm das sogar übel. Aber es spricht für seine Persönlichkeit und seine ausgleichende Art. Eigentlich das einzige Mitglied des Stadtsenats seiner Partei, dass die Berechtigung hat, bis zum Schluss zu bleiben.

Freigegenstand Psychologie: Gut

Ein Ressort mit – sagen wir – schwierigen Personen und Ideen zu führen, benötigt viel Psychologie. Auf der einen Seite die Realos, die den Individualverkehr und Parkplätze für die Wirtschaft forcieren. Auf der anderen Seite die Träumer, die eine heile Welt mit Pedalantrieb, Sonnenkollektoren, Wollhauben und Second Hand Shops in Wels wollen und alles außer Radfahrstreifen und verkehrsberuhigte Zonen ablehnen. Diesen psychologischen Schwenk beherrscht er eigentlich ganz gut.

Gesamtnote: 2
Der Politiker darf in das nächste Wahljahr aufsteigen: JA


Margarete Josseck-Herdt

Fleiß: Befriedigend

Die Fleißnote relativiert sich natürlich auch mit „fortgeschrittener Jugend“.
Man kann halt nicht immer überall und von früh bis spät unterwegs sein.
Das Schlimme daran ist vielmehr, dass es manche Mitarbeiter ganz für sich ausnutzen und hinter dem Rücken der Referentin ihre eigene Süppchen kochen.

Betragen: Sehr gut

Die Grande Dame des Welser Stadtsenats. Immer gut gekleidet, immer ein Lächeln auf den Lippen, immer weit weg von Neid und Missgunst.
Und im Kopf jeden Tag irgendwie bei den Salzburger Festspielen.
Was nicht negativ ausgelegt werden soll, sondern einfach als Tatsache, dass man manche Dinge auch gelassener und mit Stil angehen kann.

Freigegenstand Rhetorik: Befriedigend

Eine Rede der Referentin für Generationen ist sehr gepflegt, sehr gut vorbereitet und Wort für Wort formuliert. Schlimm wird es nur, wenn man aus dem Konzept kommt oder schnell ein Interview machen muss. Da kann es schon sein, dass der Inhalt nicht mehr ganz ersichtlich wird. Aber das eine Jahr wird man auch rhetorisch noch überstehen.

Gesamtnote: 3
Der Politiker darf in das nächste Wahljahr aufsteigen: JA


Satire

Die Welserin | August

Als neue Moderatorin bei den TV-Sendungen von Moser Medien – neben
diversen Privat-TV Kanälen – ist nun Dominika Ferková fixer Bestandteil der Redaktion.

Die schlanke Schönheit mit stolzen 181 cm ist studierte Marketingexpertin und steht auf schnelle Autos. Dominika liebt die Sonne des Südens – die sie beim Auslandsstudium in Mexiko in vollen Zügen genießen konnte. In Zeiten von Corona muss der Süden wohl etwas warten.

Uns freut´s – so wird unsere „Welserin“ in nächster Zeit häufiger vor der Linse sein…

G(e)mosert | Folge 5

Helmut Moser nimmt sich kein Blatt vor den Mund, lobt und kritisiert Momente und Ereignisse rund um Wels. Bringt es auf den Punkt! Da gehen die Meinungen der Leser und Seher nicht nur auseinander. In seiner offenen Art, wie einst in einer Stadt-illustrierten, geht es bildlich und bewegt zur Sache!

Satire

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