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Lifestyle

Neues ASZ in Pernau

Unmittelbar neben dem bisher bei der Energie AG eingemieteten Altstoffsammelzentrum Pernau in der Mitterhoferstraße entsteht das neue ASZ Ost für Wels.

Dies deshalb, weil der Nutzungsvertrag für die Liegenschaft nicht verlängert wurde. Das geplante ASZ Ost wird am bisherigen Übungsplatz der Freiwilligen Feuerwehr gebaut und soll als Lösung für den gesamten Welser Osten gelten.

Bgm. Dr. Andreas Rabl erklärt dazu: „Das ASZ-Ost ist für die Entsorgungssicherheit in der Pernau sehr wichtig. Die Neuplanung wurde daher bereits im Jahr 2019 budgetiert und soll jetzt beginnen. Die Pernauer Bevölkerung hat mit ihrer Unterschriftenaktion das geplante Vorgehen der Stadtregierung bestätigt.“

In der Übergangsphase wird für die Entsorgungssicherheit zwischen kommendem November bis zur Fertigstellung durch ein Provisorium am Parkplatz vor dem Energie-AG-Gelände gesorgt. Die Bevölkerung ist während der Umbauphase eingeladen ihre Altstoffe dorthin zu bringen.

Umweltreferentin Vzbm.in Silvia Huber ergänzt dazu: „Als Umweltreferentin und Pernauerin freut es mich besonders, dass sich der Einsatz ausgezahlt hat und die Unterschriftenaktion erfolgreich war. Eine Stadt in der Größe von Wels braucht einfach zwei ASZ.

Für die Bevölkerung im Osten wäre es keine Lösung, ihre Altstoffe in das ohnehin schon ausgelastete ASZ Marchtrenk zu bringen.“

Sozialbetrug – keine Chance!

Beim jüngst aufgedeckten Betrugsskandal in der Steiermark sollen mehr als 1.000 Personen in Österreich lediglich Scheinadressen besessen haben, um finanzielle Sozialleistungen beziehen zu können.

Aus dem Ausland reiste man nur zu Behördenterminen mit einer eigens dafür organisierten Buslinie nach Österreich ein. Ist dies schon der ganze Eisberg oder nur eine aus den gegenwärtig trüben medialen Gewässern sichtbare Spitze davon? Sozialreferentin und Vbgm. Christa Raggl-Mühlberger sieht sich im konsequenten Kurs der Stadt Wels zu diesem Thema bestätigt.

Immerhin überprüft hier seit 2018 die städtische Abteilung ‘Soziales’ gemeinsam mit der städtischen Ordnungswache die Rechtmäßigkeit vom Bezug der Sozialleistungen. Bei unangekündigten Hausbesuchen wird geklärt ob Sozialhilfe zurecht und in der gesetzlich zustehenden Höhe bezogen wird. Die Vizebürgermeisterin erklärt: „Als Sozialreferentin ist es mir besonders wichtig, dass Sozialhilfe dort ankommt, wo sie berechtigt ist und auch dort hilft, schwierige Lebenssituationen zu überbrücken.

Ich habe kein Verständnis dafür, dass Sozialleistungen zu Unrecht bezogen werden.“ Innerhalb von vier Wochen Kontrolltätigkeit traf man allein während der vergangenen drei Monate bei 94 getätigten Hausbesuchen 38 Personen nicht an. Weiters erfolgten vier Anzeigen und sieben Personen zogen nach dem Besuch ihren Antrag auf Sozialhilfe wieder zurück oder stellten keinen Weitergewährungsantrag mehr.

Ein gutes Beispiel dafür diese Kontrollen fortzusetzen und als bewährtes Modell zu exportieren.

Fotocredit: SamWilliamsPhoto

Internet NEU?

Der Erfinder des „World Wide Web“ Tim Berners- Lee, setzt sich seit ein paar Jahren wegen zunehmendem Datenmissbrauch und Korruption in den sozialen Netzen für einen Neustart des Internets ein.

Damals, in den 80er Jahren wollte man uns Menschen mit gutgemeinter Absicht weltweit digital vernetzen. Als die erste Website am 6. August 1991 online ging, wusste niemand, ob sich dieses neue Medium durchsetzen wird. Heute gibt es global mehr als 1,7 Milliarden Online-Websites. Zwei Jahrzehnte zuvor, im Jahr 1971, wurde die erste E-Mail versandt und heute können wir uns eine Welt ohne Mails gar nicht mehr vorstellen.

Heuer sind rekordmäßig erstmals über 281 Milliarden E-Mails verschickt worden. Gleichzeitig mit dem ersten E-Mail-Versand war auch die Hackerszene geboren. Als unrühmliche Premiere, narrte der von Bob Thomas bekannt gewordene „Creeper“, der erste Computervirus aus dem Jahre 1971, mit der Botschaft „I’M THE CREEPER, CATCH ME IF YOU CAN!“ die Benutzer der damals infizierten Computer.

In der Zwischenzeit tummeln sich weltweit täglich mehrere hunderttausend Varianten von Computer-Schädlingen im Netz. Persönliche Schutzprogramme wehren oft mehrere Schadprogramm-Angriffe pro Sekunde ab und damit hunderttausende pro Tag, bei einem Stand von bereits mehr als 5 Milliarden Internet Nutzern. Kommt das nicht einem verborgenen Krieg im Internet gleich und wie passt es zu den ursprünglichen Absichten? Wollte Tim Berners- Lee ursprünglich „dass die wunderbaren Dinge im Internet dominieren würden, und wir dadurch eine Welt mit weniger Konflikten, mehr Verständnis, mehr und bessere Wissenschaft und gute Demokratie“ haben sollten, so sieht er im Netz von heute keine digitale Zukunft mehr.

Damit das Internet weiterhin der Menschheit, der Wissenschaft, dem Wissen und der Demokratie dient, hat er nun die „Magna Charta des Internets“, ein Gesetz gegen Missstände im WWW, ins Leben gerufen. Dabei fordert er 1. den Netzausbau und damit WWW-Nutzung für die restliche Hälfte der Weltbevölkerung, vorzugsweise Frauen, dann 2. die Unterbindung von staatlicher Zensur, zum Zweck der Ausspähung von Privatdaten und 3. die Zentralisierung durch Konzerne wie Amazon, Facebook, Google soll vermieden und aufgelöst werden.

Inwieweit sich das umsetzen lassen wird, darüber ist selbst Berners-Lee skeptisch. Bisher haben 50 internationale Organisationen und die französische Regierung die „Magna Charta“ fürs Internet unterzeichnet. Ob alle ein neues WWW-Netzwerk wollen? Möglicherweise ist diese Vorstellung eine Illusion, trotzdem ist die „Magna Charta“ ein wichtiges Signal den großen, bekannten Online-Konzernen die Stirn zu bieten und sensibel zu werden bezüglich Falsch-Nachrichten oder hinsichtlich dem weltweiten Online-Missbrauch.

Fotocredit: pixabay_geralt

Kultursommer in Wels

Die Stadt Wels stellt ihre Kompetenz als Kulturstadt einmal mehr unter Beweis. Mit zahlreichen Veranstaltungen in den Sommermonaten kommen
Kulturliebhaber auf ihre Kosten.

XTREMEtour20

SUZUKI unterstützt auch heuer wieder die XTREMEtour für außergewöhnliche Leistungen einer sportlichen und naturbegeisterten Jugend inmitten unberührter Natur.

Dabei werden zwölf Teilnehmer, je sechs junge Damen und Herren zwischen 16 und 26 Jahren, gecastet, welche im Wettbewerbsmodus auf einer einzigartigen Route Teamgeist, sportliche Herausforderungen und die eindrucksvolle Natur des oö Salzkammergutes kennenlernen sollen. Bei der heuer vom 23. bis 29. August stattfindenden XTREMEtour 2020 stellen sich die sechs Zweier-Teams nach einer Besteigung des Dachsteins bis zum Finale in Gmunden in zahlreichen Etappen den herausfordernden Prüfungen und natürlichen Hindernissen am Wasser, auf der Erde oder in der Luft. Dabei entscheiden Teamfähigkeit, soziale Kompetenz im Campleben, sportliche Vielseitigkeit und Abenteuerlust wie man beim Klettern, Bergsteigen, Trailrunning, Mountainbiken, Triathlon und Kajak vorankommt.

Schon seit 2011 begleiten SUZUKI Allradfahrzeuge nun die XTREMEtour und bewähren sich seitdem als verlässliche und wertvolle Weggefährten. Für die diesjährige Tour wurden vor kurzem vier SUZUKI Allrad Fahrzeuge – ein VITARA 1.4 ALLGRIP, zwei SX4 S-CROSS 1.4 ALLGRIP sowie ein IGNIS 1.2 HYBRID ALLGRIP an die Organisatoren übergeben. Dazu betont Roland Pfeiffenberger, MBA und Managing Director & Sales Manager bei SUZUKI AUSTRIA „Es ist uns ein großes Anliegen vor allem Veranstaltungen wie die XTREMEtour, die mit soviel Herzblut und Engagement betrieben wird, zu unterstützen.

SUZUKI Allrad Fahrzeuge sind die idealen Begleiter. Durch die SUZUKI ALLGRIP Allradtechnologie bieten sie erstklassige Geländetauglichkeit und Sicherheit. Wir freuen uns, dass wir die XTREMEtour auch dieses Jahr wieder unterstützen können und wünschen den Teams viel Erfolg.“

Ebenso freut sich der Organisator der XTREMEtour Walter Schörkhuber über die fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Autokonzern: „Mit SUZUKI AUSTRIA haben wir seit neun Jahren einen idealen Mobilitätspartner, um den vielfältigen, logistischen Herausforderungen dieser Veranstaltung gerecht zu werden. Sportlich, sympathisch und unkompliziert – was wir uns von unseren Kandidaten wünschen, lebt SUZUKI beispielhaft vor.“

Fotocredit: SUZUKI AUSTRIA

Streetfood in Marchtrenk

Nach Wels wird nun auch Marchtrenk zum Hotspot internationaler Kochkünste.

Wie bei der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr stehen wieder zahlreiche Food-Trucks am Wochenende von Freitag, den 7. bis Sonntag, den 9. August am Marchtrenker Stadtplatz bereit. Kreative Köche und Gourmet-Experten aus Österreich, Spanien, Griechenland, Mexiko, Deutschland und Russland kredenzen den Besuchern außergewöhnliche Leckerbissen und Delikatessen für jeden Geschmack.

Man munkelt, dass dort niemand durstig oder hungrig bleiben wird und verspricht schon jetzt, dass bei diesem kulinarischen Erlebnis keine Wünsche offenbleiben werden. Am Freitag, den 7. August um 17 Uhr geht’s los bei kostenlosem Zugang. Selbstverständlich findet der Event unter Einhaltung aller gesetzlichen Covid-19 Bestimmungen statt.

Fotocredit:
Stadtgemeinde Marchtrenk

Kauf regional, kauf in Wels

Zur Förderung der kleinen und mittleren Betriebe sowie Geschäfte und Gastronomie in Wels haben die NR-Abgeordnete Petra Wimmer und GR Klaus Schinninger mit ihrem SP-Team die Wirtschafts-Kampagne „Kauf regional, kauf in Wels“ ins Leben gerufen.

Darüber hinaus besuchten die Initiatoren die Handelsbetriebe persönlich, unterstützen mit Plakaten, Online-Aktivitäten oder sommerlich-farbenfrohen Schaufenster-Aufklebern. Alle diese Aktionen wurden gestartet, um das Interesse bei den Konsumenten zu wecken. „Vor allem in der jetzigen Situation ist es wichtig, forciert auf die Regionalität beim Konsum- und Kaufverhalten der Menschen aufmerksam zu machen und damit in der Stadt ansässige Kaufleute und UnternehmerInnen, die von den Corona-Maßnahmen besonders betroffen sind, zu unterstützen“. meint die engagierte NR-Abgeordnete Wimmer.

Um selbst mit gutem Beispiel voran zu gehen, kaufen Wimmer und Schinninger nicht nur Gutschein der lokalen Betriebe, sondern mobilisieren auch mit der zusätzlichen Benefizaktion „Mein Beitrag für Wels“: „Mit dem Kauf von Gutscheinen unterstützen wir die Betriebe vor Ort. Wenn diese dann auch noch an eine soziale Initiative weitergereicht werden, kommt das zugleich Welserinnen und Welsern, die diese Hilfe gut brauchen können, zugute. Damit kann jeder ‚seinen Beitrag für Wels leisten,“ hofft die NR-Abgeordnete auf Unterstützung der Welser Bevölkerung.

Fotocredit: B.Stegh

Get active together

Gemäß dem Motto „Get active together“ haben zwei tatkräftige Organisationen zueinander gefunden.

Der ‘Leo Club Wels’ und die ‘Junge Generation Marchtrenk’ setzen sich jeweils in ihrem breiten kommunalen Wirkungsfeld für verschiedene gesellschaftliche Anliegen und Themen ein und das verbindet. Zum generationsübergreifenden sozialen Engagement beider Vereine gehören die Förderung von offener Jugend- und Kulturarbeit sowie vielseitige Freizeit- und Umweltaktivitäten.

So begann man heuer erfolgreichen Kleinkunstabenden zu organisieren, welche bedingt durch die Corona-Maßnahmen dann in den Online-Bereich verlegt wurden. Im Herbst 2020 will man nun mit der Präsentation von neuen Charity- und Netzwerk-Projekten durchstarten: „Der Leo Club Wels und die JG Marchtrenk haben viele Gemeinsamkeiten.

Ihre Mitglieder spenden ihre Zeit, um ihr Umfeld aktiv mitzugestalten und dabei anderen zu helfen bzw. Schwächere in der Gesellschaft zu unterstützen“, sind sich Karoline Pöhn von den Leos und JG-Obmann Bernhard Stegh einig.

Fotocredit: JG Marchtrenk

Respektvolles Miteinander

Motorradlärm und Motorradsicherheit sind europaweit im wieder Diskussionsthemen, die bei Kommunen und Verwaltungseinrichtungen zu unterschiedlichen Problemlösungen führen.

Gemäß bundesweiter Regelung gilt in Österreich mit Ausnahme der Sonderstrecken eine Obergrenze von 12 Dezibel. Im Tiroler Bezirk Reutte verordnete man beispielsweise nun ein Sonderstrecken-Fahrverbot zwischen 10. Juni und 31. Oktober 2020 für Motorräder, welche laut Typenschein über einer Lärmobergrenze von 95-Dezibel liegen. In OÖ dagegen setzt sich der Landesrat für Infrastruktur, Mag. Günther Steinkellner, für ein respektvolles Miteinander ein. Dies erreicht man durch Bewusstseinsbildung mittels Information.

Ein Verbot will man hier erst als äußerstes Mittel einsetzen. Denn „Eine große Mehrheit der heimischen Motorradfahrer ist den Verkehrsteilnehmern und Mitmenschen gegenüber respektvoll. Wie in vielen anderen Bereichen auch, nehmen einige wenige, schwarze Schafe eine ganze Gruppe in Geiselhaft“, differenziert Steinkellner. So finden auch heuer wieder Schwerpunktkontrollen an stark frequentierten Bikerstrecken wie Weißenbachtal, Grein, Dimbach, Donautal uvm. statt. Durch den Einsatz neuer Messinstrumente, welche raschen Auf- und Abbau erlauben und bessere Messungen im Kurvenbereichen zulassen, erhofft man die Verkehrssicherheit zu erhöhen. „Mit einer rücksichtsvollen Fahrweise wird nicht nur die Verkehrssicherheit gesteigert, sondern auch dazu beigetragen, unnötigen Lärm zu vermeiden.

All jene, die sich nicht an die Regeln halten und durch illegale Manipulationen vorsätzlich Krach machen, nehmen es meistens auch mit den anderen Verkehrsregeln nicht sonderlich genau. Wir werden konsequent gegen jene Krachmacher vorgehen, welche ihre Motorräder illegal manipulieren und sich über die geltenden Regeln versuchen hinwegzusetzen.

Bei Überschreitungen der gültigen Lärmemissionen von 12 Dezibel werden die Kennzeichen abgenommen“, kündigt Steinkellner allen „schwarzen Schafen“ an.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Fotocredit: Land OÖ/Denise Stinglmayr

Ein Sommer voller Genuss in Wels

Diesen Sommer steht ganz Wels vier Wochen lang im vollen Genuss!
Von 25. Juli bis 15. August finden in der Welser Gastronomie und auf den Welser Märkten erstmals die Genusswochen statt. Mit speziellen Themenwochen wird allen Besuchern der Stadt der Sommer daheim richtig schmackhaft gemacht.

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