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Buchempfehlung

Welser Mysterien auf der Spur

Das Interesse fürs Geheimnisvolle, Unerklärliche, Legendenumwobene insgesamt Mythologische, teilen viele Menschen weltweit durch die spektakulären Geschichten über die sieben Weltwunder oder über die alten Kulturen der Ägypter, Maya, Sumerer und Inder.

Viel seltener erfahren wir solche Geschichten über unsere nächste Umgebung. Wels-Report sprach mit Maxim Niederhauser dem erfolgreichen oberösterreichischen Autor, der unter dem Pseudonym Marcus E. Levski publiziert und bereits zwei Bestseller schrieb. Nun bringt der Welser Bautechniker und diplomierte Geomant im Herbst sein elftes Buch heraus.

Dabei hat Niederhauser seine Heimat Wels und ihre Umgebung nach „geomantischen“ Energieströmen untersucht. Diese von ihm angewandte Geomantie entwickelte sich allmählich von einer ursprünglich esoterisch anmutenden orientalischen Wahrsagekunst zum weltweit bekannten Feng Shui hin. So kombiniert Niederhauser baubiologisches Wissen mit der geomantischen Kunst Räume für Personen zu gestalten, örtliche Qualitäten für sie zu erspüren und zu erkennen.

Dass der Autor bei seinen Forschungsprojekten erfolgreich ist, zeigt sein über eine Million großes Publikum, dass seine Homepage besucht, seine Bücher liest oder zu den Vorträgen pilgert. Schon während er das Buch „Der Magische Dreisesselberg“ veröffentlichte, berichtete man über eine Million Homepage-Besucher.

Weitere Informationen auf: https://www.marcus-levski.at/

Wels-Report: Wie führte dich dein Lebensweg zu den Themen, welche dich heute beschäftigen?

Niederhauser: Als ausübender Bautechniker hatte ich vor einigen Jahren eine ergänzende Ausbildung in der Geomantie und Lebensraumenergetik absolviert. Ich wollte meine Arbeit in der Baubranche mit ganzheitlichen Methoden aus den Lehren der Geomantie und Landschaftsmythologie verfeinern und übe nun diese Praxis selbständig aus.

Im Jahre 2015, bald nach dem Tode meine Schwester, war ich zufällig am Untersberg in Salzburg. Hier erlebte ich eine Zeitanomalie, die ich mit meinem analytischen und logischen Denken nicht erklären konnte. Ich wollte damals verstehen, was diese Zeitanomalie war und weshalb diese existierte. Manche Wanderer und Einheimische wie auch die Sagenwelt von Salzburg berichten von Verschiebungen im Zeitgefüge.

So sollten manche Menschen verschwunden sein im Untersberg. Andere wiederum verloren nur 2-3 Stunden, obwohl sie nur 5 Minuten rasteten. In meinem Fall waren es 20 Minuten, die mit meiner Uhr im Auto nicht übereinstimmten. Seit diesem Erlebnis und den erhaltenen Inspirationen durch den einheimischen Buchautor Stan Wolf, der sich auf seiner Suche ebenso um dieses Thema annimmt, erforsche ich Orte, Plätze und Gegebenheiten und versuche herauszufinden was an solchen Geschichten oder auch Sagen dran ist und publiziere meine Erkenntnisse in Form von Romanen und Sachbüchern.

Wels-Report: Wie beschreibst du dich selbst als Autor und Forscher?

Niederhauser: Nun, ich selbst bin eher ein bodenständiger Welser, der im Schotterfeld der Welser Heide stetig nach Herausforderungen im Grenzwissenschaftlichen und mystischen Bereich sucht und diesen auch logisch nachgeht. Vielleicht etwas verrückt, ja, denn sonst könnte man diese Arbeit nicht machen – aber bis zu einem gewissen Grad macht das doch Spaß.

Wels-Report: Was waren deine wichtigsten Meilensteine bis heute beim Forschen in OÖ?

Niederhauser: Meine wichtigsten Meilensteine waren unter anderem die, dass ich mit meiner Arbeit eine Welt aufzeigen konnte, die für die meisten Menschen im Verborgenen liegt. Meist höre ich von Kritikern, dass dies alles nur Blödsinn ist mit der Geomantie – aber dennoch, in meinen Büchern erklärt ein mir befreundeter Quantenphysiker immerwährend die Verbindung zwischen Wissenschaft, Geist und Energie.

Es ist wohl einer der schönsten Meilensteine, hier einen Pfad in eine Richtung für andere zu legen. Und ja, natürlich kann man ebenso sagen, dass die Entdeckung eines bestimmten Klang- und Frequenz-Steines am Dreisesselberg solch ein Meilenstein ist (der eigentlich nicht existieren dürfe). Hier gibt es wohl einige Entdeckungen, die man erwähnen könnt‘, die könnten jedoch alle im Buch nachgelesen werden.

Wels-Report: Womit beschäftigt sich das aktuelle Buch – Stichwort “Welser Umgebung” und wie kam es dazu?

Niederhauser: Das neue Buch hat den Titel ‘Dinge, die nicht gesagt werden dürfen – Vom Untersberg bis zum Reinberg bei Wels’. Gemeinsam mit einem Forschungskollegen hatten wir Anfang dieses Jahres ein zufälliges, verrücktes Gespräch mit einem Einheimischen. Dieser überreichte mir einen neuzeitlichen Stein mit Gravuren darin, die sein Vater, ein Rutengeher eingraviert hatte.

Er erzählte uns eine alte Sage aus Wels mit einer verbindenden Ergänzung zu seinem Vater. Dies war unter anderem für mich der Anlass diversen ‘Spuren’ nachzugehen. Geplant war schlussendlich gänzlich etwas anderes – Aber wie es so schön heißt – zugefallene Dinge sollte man ebenso betrachten. Folglich hatte sich bald herausgestellt, dass meine Heimat Wels und ihre Umgebung voller unentdeckter Schätze ist.

Von Kraftplätzen, zu Hinweisen zu Geheimbünden und uralten Kultorten bis hin zu den Tempelrittern und einem heiliggesprochenen Birnbaum im ‘Welser Feld’, wie es ihn ebenso im ‘Walser Feld’ in Salzburg gibt. Deshalb nehme ich in dieses Buch den Untersberg mit seinen Verbindungen zu Wels mit hinein.

Da fragt man sich doch gleich mal – Was hat der Untersberg mit Wels zu tun? Mal, zu einem die Templer, der Birnbaum und zum anderen ein paar bekannte Persönlichkeiten die an beiden Orten ihre Spuren hinterlassen haben. Doch mehr will noch nicht verraten.

Wels-Report: Dreisesselberg, Dreiländereck, Klangsteine, Steinernes Meer – eine kurze Skizze zum Buch?

Niederhauser: Kurz umrissen? Einen Berg, der das Gegenüber vom Untersberg darstellt. In der Geomantie sagt man doch, dass es eine sogenannte Energiequalität gibt an einem Ort, folglich gibt es zu jedem Ort oder Punkt eine entsprechende Gegen-Qualität.

Man könnte auch sagen Plus und Minus oder Ying und Yang. Diesem Gegenpol vom Untersberg wird nachgesagt, dass wegen seiner verrückten Steinkulisse dort einst ein Megalith-Bauwerk gestanden ist. Dies hatte ich ebenso überprüft. Gefunden hatte ich an diesem Dreisesselberg nur eine Wollsackverwitterung, unzählige Kultplätze aus Keltenzeit, drei Klang- und Frequenz-Steine, unglaubliche Berichte von Einheimischen und den sogenannten Drachenpfahl – dessen besondere Qualität vom oberen Bayern bis nach Linz reicht und ebenso die Anhäufung solch uralter Kultplätze erklärt.

Wels-Report: Das seltsamste Objekt, welches dir bisher unterkam?

Niederhauser: Das ist eine wahrlich besonders schwere Frage, da alles, was ich aufgreife, zum Teil total verrückt ist, aber bei näherer Betrachtung logisch erscheint. Aber dennoch – das seltsamste Objekt oder auch eine Gegebenheit, die mir bis jetzt unterkam, war ein uralter Ritualraum der Tempelritter in einer bestimmten Kirche in den nicht öffentlich zugänglichen Katakomben von Turin.

Im Jahre 2018 ging ich Hinweisen zu einem bestimmten Mythos über Geheimbünde nach – dies verschlug mich nach Turin, hinter den Vorhang des Tourismus. Natürlich können auch diese Turin-Erkenntnisse im Buch ‘Magisches Turin’ nachgelesen werden. Wahrlich faszinierend, kann ich nur sagen.

Wels-Report: Was sind deine nächsten Projekte in der Region oder darüber hinaus?

Niederhauser: Nun, in den letzten Jahren war sehr vieles geplant, da ich ja aktuell nicht mehr allein bin mit den Forschungen und mir ein paar gute Freunde eben auch helfen, haben wir es dennoch geschafft vieles abzuarbeiten. Von Tschechien bis nach Turin, bis nach Deutschland und Sierra Leone ist bereits vieles in meine Bücher eingeflossen.

Dennoch ist es mein Ziel, hier in meiner Heimatstadt und Heimat diese Welt der Sagen, Mythen, Legenden und verrückten Tatsachen den Menschen etwas näherzu- bringen, denn auch wir haben eine faszinierende Geschichte, die wohl auch manchmal nur in Form eines Romans erklärt werden kann. Aber darüber hinaus plant man trotz allem eine Forschungsreise nach Rumänien, Frankreich, Tschechien und Russland.

In Österreich wäre mein nächstes Ziel eine Weiterführung des Buches ‘Magischer Dreisesselberg’ in Richtung Ötscher Niederösterreich. Auch habe ich bereits vor einem Jahr mit einem Manuskript begonnen, das sich dem Mysterium des grünen Lichts oder auch Nebels widmet. Ein Nebel, der immer wieder mal an diversen Orten weltweit gesichtet wird und wo die Einheimischen regelrecht Angst davor haben.

Meist fällt einem jedoch etwas anderes vor die Füße, wie am Beispiel ‘Wels’ und es gibt eben auch Dinge, die dürfen im Verborgenen blieben – deshalb sage ich immer wieder, ich warte ab, wo mich das Leben sonst noch hinführt – Was gemacht werden muss, muss gemacht werden – und was nicht gesagt werden darf, kommt Ende dieses Jahres in den Handel.

Wels-Report dankt für das Interview und wünscht für alle weiteren Projekte und Entdeckungen viel Glück!

FC Mag. Gabriele Lukacs

Die vier Alliierten 1945–1955

Im Hinblick auf die Gedenkjahre 1945 und 1955 ist dieser Band der Zeit der „Alliierten Besatzung in Wien 1945–1955″ gewidmet.

In diesem Buch gehen die Autoren der Organisation des Alliierten Rates, der interalliierten und der nationalen Militärpolizei der vier Besatzungsmächte, den verschiedenen Arten der Unterkunft und dem Leben der Soldaten in der Garnisonsstadt Wien (soweit es die Familienzusammenführung, die Versorgung, die Spitäler oder die Militärseelsorge betrifft) sowie den Möglichkeiten der damaligen Freizeitgestaltung nach.

Ein Kapitel ist den Militärflugplätzen, die seitens der Alliierten in Wien errichtet und betrieben wurden, gewidmet. Ein weiteres befasst sich mit den Leistungen, die die alliierten Soldaten für die notleidende Bevölkerung, vor allem aber für die Wiener Kinder, erbracht haben (von der Lebensmittel- über die Heizmaterialversorgung bis hin zu den Weihnachtsaktionen und die Betreuung behinderter Kinder).

Alles wird minutiös dokumentiert. Ein besonderes Bedürfnis ist es den Autoren, in diesem Buch auch aller jener Soldaten zu gedenken, die im Zuge der Befreiung Wiens gefallen sind. So wurden alle Soldatengräber erfasst und im Bild dokumentiert.

Auch den Denkmälern und sonstigen Erinnerungen an diese Zeit ist ein eigenes Kapitel gewidmet.

WEISHAUPT VERLAG
ISBN: 978-3-7059-0377-7
22,5 x 26,5 cm; 376 Seiten und
mehr als 1.000 großteils farbige Abbildungen; geb.
Herausgeber: Rolf M. Urrisk-Obertynski

Autoren:
Matthias Markl
Hubert Prigl
Rolf M. Urrisk-Obertynski
Paul Vaszarics

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