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Geschichte

Bunkermuseum 2020: sicher mit Abstand ein Erlebnis!

Seit 10. Juni hat das Bunkermuseum am Wurzenpass/Kärnten wieder geöffnet. Ob, wann und wie ein Betrieb heuer überhaupt möglich sein würde war lange unklar. CORONA als Herausforderung für unsere ganze Gesellschaft brachte viele Einschränkungen und Fragezeichen.

„Mittlerweile gibt es auch für 2020 eine Lösung!“ freut sich der Museums-Eigentümer und Betreiber Mag. Dr. Andreas Scherer. Wie berichtet er im EINSATZ-Magazin:

„Auch heuer sollen unsere Gäste unser einzigartiges Angebot voll erleben können. Aber CORONA verlangt Vorbeugung: gemeinsame Sicherheit zählt für uns alle! Wir passen daher unsere Abläufe und Praxis den Vorgaben unserer Behörden an:

Maskenpflicht für alle: nicht oberirdisch im 11.200 m² Freiluftareal mit den Ausstellungsobjekten, aber unterirdisch in den einzelnen Bunkern samt Verbindungsgängen sowie bei der „Panzer(mit)fahrt“.
(Gäste sollten am besten ihre eigenen NMS-Masken mitbringen. Bei Bedarf bieten wir ihnen gerne Masken zum Selbstkostenpreis an).

Gäste-Leitsystem2020: statt „Labyrinth mit engem Gegenverkehr“ führt heuer ein ausgeschildertes Leitsystem unsere Gäste gezielt mit Richtungsvorgabe im unterirdischen Bereich durch die Verbindungsgänge zu den einzelnen Bunkern. Individuell bleibt, ob und was sie davon in welcher Reihenfolge unterirdisch besuchen.

Auflockerung im Info-Container mit Kassa-/Shop-Bereich: unsere Informationsarbeit im Eingangsbereich ist heuer komplett ins Freie verlegt. Die geplante Sonderausstellung (carinthija2020) können wir leider erst 2021 zeigen. Der Shop-Bereich ist heuer räumlich extra möglichst weit ausgedehnt.

Für unsere Gäste stehen heuer CORONA-bedingt zusätzlich Hände-Desinfektionsmittel im Eingangsbereich bereit. Wir desinfizieren regelmäßig neuralgische Flächen und Objekte. Auch die Sanitäreinrichtungen in unseren WC-Anlagen haben wir extra umgebaut.

Wir bemühen uns weiter um unsere Gäste – wie immer seit 2005. Heuer müssen wir sie im Sinne „gemeinsamer Coronability“ um Verständnis und Kooperation bitten. Gemeinsam wird auch 2020 für uns alle mit Abstand sicher ein Erlebnis!“

Es gibt auch die Möglichkeit zur Mitfahrt im Schützenpanzer.
Nähere und aktuelle Informationen: www.bunkermuseum.at.

„Lager 1001“ soll bleiben

Seit Jahrzehnten befasst sich Thomas Rammerstorfer von den Grünen mit der heimatlichen Migrationsgeschichte. Ebenso wie die Hamburger Historikerin Sarah Grandke, die schon mehrmals Gast in Wels war.

Sie hat sich auf die Erforschung von „Displaced Persons“ spezialisiert, also hier speziell auf Menschen nach dem Zweiten Weltkrieg, wie Heimatlose, Vertriebene, ehemalig zur Zwangsarbeit Verpflichtete, KZ-Häftlinge, umgesiedelte oder vertriebene Angehörige von Minderheiten wie etwa Volksdeutsche aus Osteuropa. Das freut besonders Rammerstorfer, dass „zunehmend auch die internationale Forschung auf unsere spannende Vergangenheit aufmerksam wird”.

So suchten im Welser“ Lager 1001“ in Lichtenegg bis 1964 zehntausende Flüchtlinge aus verschiedensten Ländern Schutz und Unterkunft. Dieses wohl zu den größten wie auch am längsten in Betrieb befindliche Lager, beherbergte zunächst aus dem KZ Gunskirchen befreite Juden, danach Menschen aus der großen Gruppe der Volksdeutschen und andere Flüchtlinge aus Osteuropa, später kamen noch die 1956 vertriebenen Ungarn. Manche zogen weiter, manche blieben.

Die Stephansiedlung im heutigen Stadtteil Lichtenegg ist beispielsweise Zeuge dieser Geschichte. Zur wichtigen Aufarbeitung der Geschichte schlägt nun Rammerstorfer einen „Runden Tisch“ vor, an welchem alle Welser Parteien repräsentiert sind, ebenso wie die Vertriebenenverbände, Pfarren, Schulen und Anrainerschaft. Thomas Rammerstorfer hofft, dass das übliche „Parteien-Hick-Hack“ erspart bleibt und alle an einem gemeinsamen Strang ziehen, um die letzte noch erhaltene Lagerbaracke genannt „Lager 1001“ endlich sinnvoll zu verwenden.

Fotocredit: Die Grünen
Bild: Sarah Grandke, Thomas Rammerstorfer, Marina Wetzlmaier

Welser Mysterien auf der Spur

Das Interesse fürs Geheimnisvolle, Unerklärliche, Legendenumwobene insgesamt Mythologische, teilen viele Menschen weltweit durch die spektakulären Geschichten über die sieben Weltwunder oder über die alten Kulturen der Ägypter, Maya, Sumerer und Inder.

Viel seltener erfahren wir solche Geschichten über unsere nächste Umgebung. Wels-Report sprach mit Maxim Niederhauser dem erfolgreichen oberösterreichischen Autor, der unter dem Pseudonym Marcus E. Levski publiziert und bereits zwei Bestseller schrieb. Nun bringt der Welser Bautechniker und diplomierte Geomant im Herbst sein elftes Buch heraus.

Dabei hat Niederhauser seine Heimat Wels und ihre Umgebung nach „geomantischen“ Energieströmen untersucht. Diese von ihm angewandte Geomantie entwickelte sich allmählich von einer ursprünglich esoterisch anmutenden orientalischen Wahrsagekunst zum weltweit bekannten Feng Shui hin. So kombiniert Niederhauser baubiologisches Wissen mit der geomantischen Kunst Räume für Personen zu gestalten, örtliche Qualitäten für sie zu erspüren und zu erkennen.

Dass der Autor bei seinen Forschungsprojekten erfolgreich ist, zeigt sein über eine Million großes Publikum, dass seine Homepage besucht, seine Bücher liest oder zu den Vorträgen pilgert. Schon während er das Buch „Der Magische Dreisesselberg“ veröffentlichte, berichtete man über eine Million Homepage-Besucher.

Weitere Informationen auf: https://www.marcus-levski.at/

Wels-Report: Wie führte dich dein Lebensweg zu den Themen, welche dich heute beschäftigen?

Niederhauser: Als ausübender Bautechniker hatte ich vor einigen Jahren eine ergänzende Ausbildung in der Geomantie und Lebensraumenergetik absolviert. Ich wollte meine Arbeit in der Baubranche mit ganzheitlichen Methoden aus den Lehren der Geomantie und Landschaftsmythologie verfeinern und übe nun diese Praxis selbständig aus.

Im Jahre 2015, bald nach dem Tode meine Schwester, war ich zufällig am Untersberg in Salzburg. Hier erlebte ich eine Zeitanomalie, die ich mit meinem analytischen und logischen Denken nicht erklären konnte. Ich wollte damals verstehen, was diese Zeitanomalie war und weshalb diese existierte. Manche Wanderer und Einheimische wie auch die Sagenwelt von Salzburg berichten von Verschiebungen im Zeitgefüge.

So sollten manche Menschen verschwunden sein im Untersberg. Andere wiederum verloren nur 2-3 Stunden, obwohl sie nur 5 Minuten rasteten. In meinem Fall waren es 20 Minuten, die mit meiner Uhr im Auto nicht übereinstimmten. Seit diesem Erlebnis und den erhaltenen Inspirationen durch den einheimischen Buchautor Stan Wolf, der sich auf seiner Suche ebenso um dieses Thema annimmt, erforsche ich Orte, Plätze und Gegebenheiten und versuche herauszufinden was an solchen Geschichten oder auch Sagen dran ist und publiziere meine Erkenntnisse in Form von Romanen und Sachbüchern.

Wels-Report: Wie beschreibst du dich selbst als Autor und Forscher?

Niederhauser: Nun, ich selbst bin eher ein bodenständiger Welser, der im Schotterfeld der Welser Heide stetig nach Herausforderungen im Grenzwissenschaftlichen und mystischen Bereich sucht und diesen auch logisch nachgeht. Vielleicht etwas verrückt, ja, denn sonst könnte man diese Arbeit nicht machen – aber bis zu einem gewissen Grad macht das doch Spaß.

Wels-Report: Was waren deine wichtigsten Meilensteine bis heute beim Forschen in OÖ?

Niederhauser: Meine wichtigsten Meilensteine waren unter anderem die, dass ich mit meiner Arbeit eine Welt aufzeigen konnte, die für die meisten Menschen im Verborgenen liegt. Meist höre ich von Kritikern, dass dies alles nur Blödsinn ist mit der Geomantie – aber dennoch, in meinen Büchern erklärt ein mir befreundeter Quantenphysiker immerwährend die Verbindung zwischen Wissenschaft, Geist und Energie.

Es ist wohl einer der schönsten Meilensteine, hier einen Pfad in eine Richtung für andere zu legen. Und ja, natürlich kann man ebenso sagen, dass die Entdeckung eines bestimmten Klang- und Frequenz-Steines am Dreisesselberg solch ein Meilenstein ist (der eigentlich nicht existieren dürfe). Hier gibt es wohl einige Entdeckungen, die man erwähnen könnt‘, die könnten jedoch alle im Buch nachgelesen werden.

Wels-Report: Womit beschäftigt sich das aktuelle Buch – Stichwort “Welser Umgebung” und wie kam es dazu?

Niederhauser: Das neue Buch hat den Titel ‘Dinge, die nicht gesagt werden dürfen – Vom Untersberg bis zum Reinberg bei Wels’. Gemeinsam mit einem Forschungskollegen hatten wir Anfang dieses Jahres ein zufälliges, verrücktes Gespräch mit einem Einheimischen. Dieser überreichte mir einen neuzeitlichen Stein mit Gravuren darin, die sein Vater, ein Rutengeher eingraviert hatte.

Er erzählte uns eine alte Sage aus Wels mit einer verbindenden Ergänzung zu seinem Vater. Dies war unter anderem für mich der Anlass diversen ‘Spuren’ nachzugehen. Geplant war schlussendlich gänzlich etwas anderes – Aber wie es so schön heißt – zugefallene Dinge sollte man ebenso betrachten. Folglich hatte sich bald herausgestellt, dass meine Heimat Wels und ihre Umgebung voller unentdeckter Schätze ist.

Von Kraftplätzen, zu Hinweisen zu Geheimbünden und uralten Kultorten bis hin zu den Tempelrittern und einem heiliggesprochenen Birnbaum im ‘Welser Feld’, wie es ihn ebenso im ‘Walser Feld’ in Salzburg gibt. Deshalb nehme ich in dieses Buch den Untersberg mit seinen Verbindungen zu Wels mit hinein.

Da fragt man sich doch gleich mal – Was hat der Untersberg mit Wels zu tun? Mal, zu einem die Templer, der Birnbaum und zum anderen ein paar bekannte Persönlichkeiten die an beiden Orten ihre Spuren hinterlassen haben. Doch mehr will noch nicht verraten.

Wels-Report: Dreisesselberg, Dreiländereck, Klangsteine, Steinernes Meer – eine kurze Skizze zum Buch?

Niederhauser: Kurz umrissen? Einen Berg, der das Gegenüber vom Untersberg darstellt. In der Geomantie sagt man doch, dass es eine sogenannte Energiequalität gibt an einem Ort, folglich gibt es zu jedem Ort oder Punkt eine entsprechende Gegen-Qualität.

Man könnte auch sagen Plus und Minus oder Ying und Yang. Diesem Gegenpol vom Untersberg wird nachgesagt, dass wegen seiner verrückten Steinkulisse dort einst ein Megalith-Bauwerk gestanden ist. Dies hatte ich ebenso überprüft. Gefunden hatte ich an diesem Dreisesselberg nur eine Wollsackverwitterung, unzählige Kultplätze aus Keltenzeit, drei Klang- und Frequenz-Steine, unglaubliche Berichte von Einheimischen und den sogenannten Drachenpfahl – dessen besondere Qualität vom oberen Bayern bis nach Linz reicht und ebenso die Anhäufung solch uralter Kultplätze erklärt.

Wels-Report: Das seltsamste Objekt, welches dir bisher unterkam?

Niederhauser: Das ist eine wahrlich besonders schwere Frage, da alles, was ich aufgreife, zum Teil total verrückt ist, aber bei näherer Betrachtung logisch erscheint. Aber dennoch – das seltsamste Objekt oder auch eine Gegebenheit, die mir bis jetzt unterkam, war ein uralter Ritualraum der Tempelritter in einer bestimmten Kirche in den nicht öffentlich zugänglichen Katakomben von Turin.

Im Jahre 2018 ging ich Hinweisen zu einem bestimmten Mythos über Geheimbünde nach – dies verschlug mich nach Turin, hinter den Vorhang des Tourismus. Natürlich können auch diese Turin-Erkenntnisse im Buch ‘Magisches Turin’ nachgelesen werden. Wahrlich faszinierend, kann ich nur sagen.

Wels-Report: Was sind deine nächsten Projekte in der Region oder darüber hinaus?

Niederhauser: Nun, in den letzten Jahren war sehr vieles geplant, da ich ja aktuell nicht mehr allein bin mit den Forschungen und mir ein paar gute Freunde eben auch helfen, haben wir es dennoch geschafft vieles abzuarbeiten. Von Tschechien bis nach Turin, bis nach Deutschland und Sierra Leone ist bereits vieles in meine Bücher eingeflossen.

Dennoch ist es mein Ziel, hier in meiner Heimatstadt und Heimat diese Welt der Sagen, Mythen, Legenden und verrückten Tatsachen den Menschen etwas näherzu- bringen, denn auch wir haben eine faszinierende Geschichte, die wohl auch manchmal nur in Form eines Romans erklärt werden kann. Aber darüber hinaus plant man trotz allem eine Forschungsreise nach Rumänien, Frankreich, Tschechien und Russland.

In Österreich wäre mein nächstes Ziel eine Weiterführung des Buches ‘Magischer Dreisesselberg’ in Richtung Ötscher Niederösterreich. Auch habe ich bereits vor einem Jahr mit einem Manuskript begonnen, das sich dem Mysterium des grünen Lichts oder auch Nebels widmet. Ein Nebel, der immer wieder mal an diversen Orten weltweit gesichtet wird und wo die Einheimischen regelrecht Angst davor haben.

Meist fällt einem jedoch etwas anderes vor die Füße, wie am Beispiel ‘Wels’ und es gibt eben auch Dinge, die dürfen im Verborgenen blieben – deshalb sage ich immer wieder, ich warte ab, wo mich das Leben sonst noch hinführt – Was gemacht werden muss, muss gemacht werden – und was nicht gesagt werden darf, kommt Ende dieses Jahres in den Handel.

Wels-Report dankt für das Interview und wünscht für alle weiteren Projekte und Entdeckungen viel Glück!

FC Mag. Gabriele Lukacs

Von der Alpenfestung zum Museum

Das international einzigartige Bunkermuseum am Wurzenpass in Kärnten gilt als sehenswertes Andenken aus dem Kalten Krieg.

Mag. Dr. Andreas Scherer, Oberst des höheren militärfachlichen Dienstes, übernahm als letzter Miliz-Kommandant die ehemalige Verteidigungsanlage von der Republik in Privatbesitz und machte daraus ein Museum. Nach längerem Um- und Ausbau ist die Anlage nun seit 2005 als Bunkermuseum für die Öffentlichkeit zugänglich. Corona bedingt, werden heuer die Gäste mittels eines Leitsystems gezielt mit Richtungsvorgabe im unterirdischen Bereich durch die Verbindungsgänge zu den einzelnen Bunkern geführt.

Damit will man Menschen-Staus verhindern. Im Indoor-Bereich ist auch die MNS-Maske Pflicht und das Info-Center im Eingangsbereich wurde komplett ins Freie verlegt. Trotz all dieser Maßnahmen sollen die Besucher im 11.200 m2 großen Freiluftareal und der Bunkeranlage eine tolle Zeit verbringen. So kann man viele militärische Ausstellungsobjekte bewundern und sogar mit einem Panzer mitfahren.

Das Bunkermuseum öffnet Juli und August täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr. Die Sicherheitsbestimmungen sind den Corona-Vorgaben der Behörden angepasst!

Weitere Informationen auf Ihrer Website.

Foto: Bunkermuseum

Helden der Römerzeit als App

Der Tourismusverband Region Wels hat die Augmented-Reality-App „Helden der Römerzeit“ im Rahmen des grenzüberschreitenden Interregprojektes „Inwertsetzung der römischen Kulturstätten in Ostbayern und Oberösterreich“ umprogrammieren lassen, um Jung und Alt eine sinnvolle und interessante Beschäftigung zu bieten.

War die App ursprünglich als virtueller Rundgang durch die Welser Innenstadt in der Römerzeit gedacht, so hat man nun daraus ein Spiel entwickelt. Jetzt kann man Kaiser Hadrian, der nach Ovilava, dem Wels der Römerzeit kam, beim Helden sammeln helfen und dabei Wissen über die Römerzeit vertiefen.

Es ist wichtig, die historische Kurzerläuterung aufmerksam zu studieren, damit man nachfolgenden Quizfragen richtig beantworten und Punkte sammeln kann. Wer alle Stationen erfolgreich absolviert hat, erhält als „Preis“ eine digitale Kartensammlung.

Die App, die sowohl auf Iphones als auch für Android-Geräten kostenfrei zur Verfügung ist, wurde unter wissenschaftlicher Beratung durch Welser Fachleute von der Wiener Firma Fluxguide realisiert. Sie ist bereits 1000mal installiert.

Einfach mittels Appstore bzw. Playstore installieren und die Beschreibung wie Maker-Download unter „Wels.at/helden-der-roemerzeit“ durchgehen und schon sind wir dabei mit Kaiser Hadrian damalige Seuchen u.a. Lebenserschwernisse erfolgreich zu bekämpfen.

Wie schön, wenn wir so ein Programm für “Heute” hätten…

Fotocredit: Stadt Wels

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