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Wirtschaft

Im Gespräch mit der Messeleiterin der Messe Wels

Wels Report im Gespräch mit der Messeleiterin Petra Leingartner über die nächsten Veranstaltungen der Messe Wels.

Titelbild: Messe Wels

Messebranche droht das Ende

Die Corana-Krise hat der Veranstaltungsbranche und somit auch den Messeveranstaltern weltweit stark zugesetzt.

Wels-Report verschaffte sich einen ersten Eindruck über den Zustand der Messelandschaft in Wels, OÖ und darüber hinaus. Seit März dieses Jahres leiden die Veranstalter unter den Folgen der Corona-Krise, belastet von Personalabbau oder Kurzarbeit und besonders unter aktuell wieder verschärften Auflagen für Veranstaltungen.

Großveranstaltungen, welche bisher noch optimistisch zur Jahresmitte geplant wurden, finden durchwegs meist erst in den kommenden Jahren statt oder entfallen für 2020. Die im Herbst geplanten Volksfeste entfallen generell, wie auch die großen Herbstmessen in Wien, Wels, Ried, Graz. Beispielsweise verschob die Freistädter Messeleitung die für Mitte August geplanten Großveranstaltungen „Mühlviertler Wiesn“ sowie das “Frühlingsfest des Schlagers” oder die Erlebnismesse „Tiere und Landtechnik“ auf 2021.

Das alles schmerzt, weil zusätzlich noch das 800-Jahr-Jubiläum der Messestadt Freistadt, das einen spannenden Bogen von der traditionellen Landwirtschaft in die Zukunft zeigt, erst im August 2021 umsetzbar wird. Sonderbarerweise soll von einem Welser Privatveranstalter die Mühlviertler Baumesse in Freistadt organisiert werden und im Frühjahr 2021 stattfinden.

Wie man in der Branche munkelt, zeigen sich die Aussteller dagegen skeptisch, ob der Messestandort Freistadt auch für eine Baumesse geeignet ist. Ist doch Wels als Standort für die Energiesparmesse das eigentliche Highlight im In- und Ausland für die Baubranche. Das belegen die Besucherzahlen dieser international gut eingeführten Fachmesse. Für das Einzugsgebiet Wels bringt diese auch einen beträchtlichen wirtschaftlichen Nutzen.

Ebenso wurde aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen zur COVID-19 Prävention das für 16. bis 20. September geplante Innviertler Oktoberfest der Messe Ried abgesagt und die MUSIC Austria auf 2021 verschoben. Österreichweit mussten weiters folgende aktuelle Veranstaltungen abgesagt werden: Reed Exhibitions Salzburg: Feuer & Rauch vom 2. bis 30. August. Die Messe Dornbirn ‚stornierte‘ bisher die drei Eigenmessen SCHAU!, TECH.CON und ART BODENSEE.

In Folge entwickelten die Dornbirner mit den lokalen Behörden ein hervorragendes Präventionskonzept zu Covid-19, welches die kommende 72. Herbstmesse im September, die danach folgende ‚Gustav‘ (Salon für außergwöhnliche Design- und Genusskultur) sowie die Hochzeitsmesse ‚Ach du liebe Zeit‘ möglich macht.

Dennoch ist man sich auch in Vorarlberg darüber klar, dass Volksfeste jetzt gar nicht durchführbar sind oder etwa größere Konzerte wie das der bereits abgesagten „Toten Hosn“ am Grazer Messegelände. Der Messekalender in Wien zeigt, dass im August auch die AniNite, jener fixer Treffpunkt für Fans der japanischen Jugend- und Popkultur, abgesagt werden musste. Die Messe Wieselburg stornierte ebenfalls bereits das für Anfang September geplante „European Street Food Festival“.

Es gibt nun auch andere strukturelle Auswirkungen der Corona-Krise. So will sich der in Österreich größte Messeunternehmer, die ‚Reed Exhibitions‘, in Übereinstimmung mit der Londoner Zentrale zukünftig auf größere Messen wie z.B. “Alles für den Gast”, die “Hohe Jagd & Fischerei”, “Wohnen & Interieur”, die Bau-Messen in Wien und Salzburg fokussieren. Man munkelt, dass sie auch schon Interesse an den Welser Messen gezeigt haben. Kleinere Messen will die „Reed“ ab 2021 eher in Lizenz vergeben. So wird die neugegründete Austrian Exhibition Experts GmbH vorerst für 4 Jahre neun Messen übernehmen. Auch die Fachmesse “creative Salzburg” wird vom Langzeitpartner Messezentrum Salzburg auf Lizenzbasis übernommen.

Österreichweit sagte man schon bis April insgesamt 35 Messen mit über 6.000 Ausstellerfirmen sowie 120 Gastveranstaltungen ab. Für Österreichs Messen bewirkt die Corona-Misere, „dass die komplette Geschäftsgrundlage fehlt“, tönt es aus der Messeleitung in Dornbirn und „Das Messegeschäft lebt vom persönlichen Kontakt zwischen Aussteller und Kunde und von einer Handschlagqualität. Damit fehlt Messeveranstaltern und Ausstellern das Geschäft.“

Wir stellten dem Welser Messepräsidenten Hermann Wimmer, MBA einige Fragen zur Situation:


Wie sieht aus ihrer Sicht die derzeitige Situation in der Messelandschaft in Wels, OÖ und österreichweit aus?

Messepräsident: Es ist sehr schwierig, es fehlt eine gewisse Rechtssicherheit, weil man gerade aufgrund der steigenden Corona-Zahlen nicht genau weiß, wann von der Regierung welche Maßnahmen zu welchem Zeitpunkt mit welcher Dauer getroffen werden. Das heißt, die Situation ist alles andere als rosig zurzeit.

Wie sieht das bei Agraria, Classic Austria und Blühendes Gartenfest, Pferdemesse aus?

Messeperäsident: Die Agraria haben wir bereits verschoben auf das Jahr 2022. Die Classic, das Blühende Gartenfest und die Pferdemesse laufen als kleinere Veranstaltungen und sind noch in Planung. Aber auch hier wissen wir nicht, wie die Entscheidungen auf politischer Ebene in naher Zukunft fallen werden. Aus heutiger Sicht kann ich sagen, diese Veranstaltungen werden stattfinden.

Gibt es Chancen für ein Volksfest light?

Messepräsident: Wir sind gerüstet, haben die Planung fertig, allerdings brauchen wir natürlich eine behördliche Bewilligung dazu. Wie ich von der Behörde höre, lässt die momentane Rechtslage wahrscheinlich diese Veranstaltung nicht zu. Aber das wird jetzt vom Magistrat im Detail geprüft. Wir warten auf die Entscheidung.

Wie kurzfristig kann man im Messebereich planen?

Messepräsident: Also im Messebereich sind es mindestens drei Monate. Das ist absolut eine knappe Planungszeit. Für ein Volksfest Light werden das nicht drei Monate sein, sondern vielleicht zwei oder eineinhalb Monate. Aber das ist alles schon sehr knapp.

Gibt es eine Corona-Krisenkonferenz der Messe-Veranstalter oder wird es eine solche geben?

Messepräsident: Es gibt einen Dachverband der Österreichischen Messeveranstalter. Wir sind dort vertreten durch unseren Geschäftsführer Mag. Schneider. Da gibt es regelmäßig Abstimmungsgespräche aber auch gemeinsame Gespräche mit den zuständigen Bundesministerien.

Danke für das Interview, wir wünschen der Messezukunft die besten Lösungen.

Fotocredit: Messe Wels

Streetfood in Marchtrenk

Nach Wels wird nun auch Marchtrenk zum Hotspot internationaler Kochkünste.

Wie bei der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr stehen wieder zahlreiche Food-Trucks am Wochenende von Freitag, den 7. bis Sonntag, den 9. August am Marchtrenker Stadtplatz bereit. Kreative Köche und Gourmet-Experten aus Österreich, Spanien, Griechenland, Mexiko, Deutschland und Russland kredenzen den Besuchern außergewöhnliche Leckerbissen und Delikatessen für jeden Geschmack.

Man munkelt, dass dort niemand durstig oder hungrig bleiben wird und verspricht schon jetzt, dass bei diesem kulinarischen Erlebnis keine Wünsche offenbleiben werden. Am Freitag, den 7. August um 17 Uhr geht’s los bei kostenlosem Zugang. Selbstverständlich findet der Event unter Einhaltung aller gesetzlichen Covid-19 Bestimmungen statt.

Fotocredit:
Stadtgemeinde Marchtrenk

Ein Sommer voller Genuss in Wels

Diesen Sommer steht ganz Wels vier Wochen lang im vollen Genuss!
Von 25. Juli bis 15. August finden in der Welser Gastronomie und auf den Welser Märkten erstmals die Genusswochen statt. Mit speziellen Themenwochen wird allen Besuchern der Stadt der Sommer daheim richtig schmackhaft gemacht.

Powerd by Brauunion Österreich

Neue Welser Verkehrsflächen

Der Welser Gemeinderat beschloss ein neues Straßenbauprogramm für 2021 mit einem Volumen von 3,2 Mio Euro. Mehr als die Hälfte davon dient dem Neubau von Radwegen, Gehsteigen und Straßen, der Rest dient der Erhaltung.

Dazu Bgm. Dr. Andreas Rabl: „Wels ist eine stetig wachsende und wirtschaftlich attraktive Stadt. Eine gut funktionierende Infrastruktur ist deshalb von entscheidender Bedeutung. Die Investitionen in unsere Straßen und Radwege sind Investitionen in unsere Zukunft.“

Eines der größten Projekte ist dabei die Neugestaltung des Kaiser-Josef-Platzes. Zusätzlich findet der Ausbau der Voralpenstraße statt und man setzt das Belagsprogramm, die Nachrüstung mit Feinbelag, fort.
Neue Radwege sind beispielsweise 2021 in der Roseggerstraße und Primelstraße geplant.

Ebenso die Radwegverbindungen von der Lavendel- zur Krokusstraße, vom Kreuzweg zur Lichtenegger Straße und vom Trodatsteg zur Kolpingstraße. Ebenso werden die Radwege an den Übergängen und speziell beim Traunradweg R4 saniert.

Neben der wichtigen Instandhaltung, Schulwegsicherung und Verkehrsberuhigung entstehen auch neue Gehsteige in der Lichtenegger Straße, der Almgasse sowie der Hinterschweiger- und der Rennbahnstraße.
Mit dem Programm für 2021 will man die Verkehrsflächen im gesamten Stadtgebiet weiter verbessern.

Dabei sind für den Verkehrsstadtrat Klaus Hoflehner die Investitionen in den Radverkehr und in die Schulwegsicherung besonders wichtig und er ist auch schon gespannt auf die entsprechenden Konzepte beim Planungswettbewerb zum Kaiser-Josef-Platz Neu.

Foto: Stadt Wels

Welser Gastro Novitäten

Trotz der Covid-19 Krise, die eine besondere Herausforderung für alle Gastrobetriebe ist, erfreuen sich freie Gastronomieflächen in Wels einer regen Nachfrage und es gibt sogar Neugründungen in der Lokalszene.

So etablierte sich seit 15.Mai die neue „Schickeria“ am Stadtplatz 50 bereits als Szene-Treff. Ebenfalls zu diesem Termin öffnete das beliebte und renovierte Sassari in der Welser Neustadt mit einem neuen Team unter der Leitung von Oliver Hinterhölzl.

Gleichzeitig neueröffneten Ursula und Jürgen Kanzel den bekannten Laahener Wirt in der Laahener Straße 109. Betreiber Furkan Alver und sein fünfköpfiges Team, vergrößerten sich mit dem Simitci-Cafe am Stadtplatz 67.

Premiere hat Grillweltmeister Franz Kupetzius mit einem geräumigen Gastgarten zum Schmankerl-Verkosten beim ESV-Sportplatz.
Seit 15. Juni mischt Helene Bräuers Neuübernahme-Team im ‚Black Horse‘, dem Irish Pub mit geräumigen Gastgarten und Gästezimmer, Salzburger Straße 55, die örtliche Lokalszene auf.

Seit 18. Juni hat hat das „Dachgeflüster“ im 5. Stock vom Sparkasse-Haus in der Ringstraße, wieder geöffnet. Patrick Balanges Eigenkreationen oder originelle Cocktails begünstigen bei cooler Lounge-Musik gutes Chillen. Am Kaiser Josef-Platz Nr. 28 startet im Juli „Thai Snacks BY E“ für Fans von Thai-Fingerfood.

Ab Anfang bis Mitte August beginnt Familie Bojic mit dem mediterranen Restaurant inklusive ausgiebig Fisch und Wein das „AGAPE“ am Stadtplatz 17.

Wels Marketing & Touristik GmbH, Eröffnung Black Horse Inn

Das Landhaus Traunwehr

Bodenständige Hausmannskost, traditionelle Gastlichkeit inmitten eines kleinen Naturparadieses und ein gutes Bier von der Grieskirchner Brauerei.
So schön ist es in unserem Land. Herz was willst du mehr…

Sommeroutlet in Wels

Nach wie vor spüren viele Händler die Auswirkungen von Covid-19 und dem damit verbundenem Umsatzrückgang.

Die Wels Marketing und Touristik GmbH unterstützt nun durch spezielle Aktionen, die den Verkauf fördern sollen, den Welser Handel. So hat man ein „Sommeroutlet“ im Minoritenkloster initiiert, dass erstmals vom 16. bis 18.Juli, am Donnerstag und Freitag jeweils von 14:00 bis 19:00 Uhr und Samstag von 9:00 bis 14:00 Uhr, stattfinden wird.

Geschäftsführer Peter Jungreithmair, MBA, von der Wels Marketing & Touristik GmbH: „Gerade für den Handel waren die letzten Monate herausfordernd. Umso mehr freut es uns, dass wir gemeinsam mit 15 hochwertigen Boutiquen und Modegeschäften ein neues unterstützendes Eventformat für den Handel veranstalten dürfen.“

Zu unschlagbaren Preisen wartet eine große Auswahl an Mode, Brillen, Taschen, Koffern und modischen Accessoires – alles Top Labels aus bekannten Stores der Welser City. Innenstadtreferentin Vbgm. Christa Raggl-Mühlberger merkt an: “Dieses Sommer-Outlet gibt den Händlern die Chance, nach der coronabedingten Schließung zusätzlich zum Schnäppchen-Markt die aktuelle Sommerware zu interessanten Preisen anzubieten.

Ein neues Format in einer außergewöhnlichen Zeit in einem wunderschönen Ambiente! Es freut mich, dass viele Welser Händler daran teilnehmen.” Das Besondere bei diesem Fashionmarkt im Minoritenkloster ist das Einkaufserlebnis in der schönen historischen Location.

Ergänzend dazu lädt nämlich das Welser Stadtmuseum zu vergünstigten Eintrittspreisen bis 19 Uhr zu einer Ausstellung mit dem Thema „Mode aus der Römerzeit“ ein.

Wirtschaftsstadtrat Peter Lehner zusammenfassend: „Gemeinsam ist das Angebot der Welser Geschäfte noch attraktiver. Wels zeigt damit, dass beim Wiederhochfahren der Wirtschaft die Kunden profitieren und die Betriebe gemeinsam einladende Angebote schaffen.“

Teilnehmende Betriebe.

Fotocredit: Wels Marketing

Illegales Glücksspiel

Mit Hilfe der Feuerwehr Wels wurden durch eine Razzia der Finanzpolizei 40 illegal aufgestellte Glücksspielautomaten beschlagnahmt. Während der zwei Kontrollen – am 26. und am 29. Juni entfernte die Feuerwehr die fest im Boden verankerten Spielautomaten.

Seltsamerweise begegnete man an keinem der vier Standorte Personal.
Sicherheitsreferent Vzbm. Gerhard Kroiß: „Mein Dank gilt den Einsatzkräften für das konsequente und erfolgreiche Vorgehen gegen das unerlaubte Glücksspiel. Auffällig ist die Abwesenheit von Bedienungspersonal in den Lokalen – offensichtlich eine neue Methode, um die illegalen Machenschaften zu verschleiern.

Hier ist der Gesetzgeber raschest gefordert, die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine noch effektivere Bekämpfung zu schaffen.“

Foto: Privat

[COVID-19] Die Wirtschaftliche Lage im Juni

Helmut Moser spricht mit den Verantwortlichen der Stadt Wels und der Messe Wels über die wirtschaftliche Lage im Juni.

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