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Wirtschaft

Welser Gastro Novitäten

Trotz der Covid-19 Krise, die eine besondere Herausforderung für alle Gastrobetriebe ist, erfreuen sich freie Gastronomieflächen in Wels einer regen Nachfrage und es gibt sogar Neugründungen in der Lokalszene.

So etablierte sich seit 15.Mai die neue „Schickeria“ am Stadtplatz 50 bereits als Szene-Treff. Ebenfalls zu diesem Termin öffnete das beliebte und renovierte Sassari in der Welser Neustadt mit einem neuen Team unter der Leitung von Oliver Hinterhölzl.

Gleichzeitig neueröffneten Ursula und Jürgen Kanzel den bekannten Laahener Wirt in der Laahener Straße 109. Betreiber Furkan Alver und sein fünfköpfiges Team, vergrößerten sich mit dem Simitci-Cafe am Stadtplatz 67.

Premiere hat Grillweltmeister Franz Kupetzius mit einem geräumigen Gastgarten zum Schmankerl-Verkosten beim ESV-Sportplatz.
Seit 15. Juni mischt Helene Bräuers Neuübernahme-Team im ‚Black Horse‘, dem Irish Pub mit geräumigen Gastgarten und Gästezimmer, Salzburger Straße 55, die örtliche Lokalszene auf.

Seit 18. Juni hat hat das „Dachgeflüster“ im 5. Stock vom Sparkasse-Haus in der Ringstraße, wieder geöffnet. Patrick Balanges Eigenkreationen oder originelle Cocktails begünstigen bei cooler Lounge-Musik gutes Chillen. Am Kaiser Josef-Platz Nr. 28 startet im Juli „Thai Snacks BY E“ für Fans von Thai-Fingerfood.

Ab Anfang bis Mitte August beginnt Familie Bojic mit dem mediterranen Restaurant inklusive ausgiebig Fisch und Wein das „AGAPE“ am Stadtplatz 17.

Wels Marketing & Touristik GmbH, Eröffnung Black Horse Inn

Das Landhaus Traunwehr

Bodenständige Hausmannskost, traditionelle Gastlichkeit inmitten eines kleinen Naturparadieses und ein gutes Bier von der Grieskirchner Brauerei.
So schön ist es in unserem Land. Herz was willst du mehr…

Sommeroutlet in Wels

Nach wie vor spüren viele Händler die Auswirkungen von Covid-19 und dem damit verbundenem Umsatzrückgang.

Die Wels Marketing und Touristik GmbH unterstützt nun durch spezielle Aktionen, die den Verkauf fördern sollen, den Welser Handel. So hat man ein „Sommeroutlet“ im Minoritenkloster initiiert, dass erstmals vom 16. bis 18.Juli, am Donnerstag und Freitag jeweils von 14:00 bis 19:00 Uhr und Samstag von 9:00 bis 14:00 Uhr, stattfinden wird.

Geschäftsführer Peter Jungreithmair, MBA, von der Wels Marketing & Touristik GmbH: „Gerade für den Handel waren die letzten Monate herausfordernd. Umso mehr freut es uns, dass wir gemeinsam mit 15 hochwertigen Boutiquen und Modegeschäften ein neues unterstützendes Eventformat für den Handel veranstalten dürfen.“

Zu unschlagbaren Preisen wartet eine große Auswahl an Mode, Brillen, Taschen, Koffern und modischen Accessoires – alles Top Labels aus bekannten Stores der Welser City. Innenstadtreferentin Vbgm. Christa Raggl-Mühlberger merkt an: “Dieses Sommer-Outlet gibt den Händlern die Chance, nach der coronabedingten Schließung zusätzlich zum Schnäppchen-Markt die aktuelle Sommerware zu interessanten Preisen anzubieten.

Ein neues Format in einer außergewöhnlichen Zeit in einem wunderschönen Ambiente! Es freut mich, dass viele Welser Händler daran teilnehmen.” Das Besondere bei diesem Fashionmarkt im Minoritenkloster ist das Einkaufserlebnis in der schönen historischen Location.

Ergänzend dazu lädt nämlich das Welser Stadtmuseum zu vergünstigten Eintrittspreisen bis 19 Uhr zu einer Ausstellung mit dem Thema „Mode aus der Römerzeit“ ein.

Wirtschaftsstadtrat Peter Lehner zusammenfassend: „Gemeinsam ist das Angebot der Welser Geschäfte noch attraktiver. Wels zeigt damit, dass beim Wiederhochfahren der Wirtschaft die Kunden profitieren und die Betriebe gemeinsam einladende Angebote schaffen.“

Teilnehmende Betriebe.

Fotocredit: Wels Marketing

Illegales Glücksspiel

Mit Hilfe der Feuerwehr Wels wurden durch eine Razzia der Finanzpolizei 40 illegal aufgestellte Glücksspielautomaten beschlagnahmt. Während der zwei Kontrollen – am 26. und am 29. Juni entfernte die Feuerwehr die fest im Boden verankerten Spielautomaten.

Seltsamerweise begegnete man an keinem der vier Standorte Personal.
Sicherheitsreferent Vzbm. Gerhard Kroiß: „Mein Dank gilt den Einsatzkräften für das konsequente und erfolgreiche Vorgehen gegen das unerlaubte Glücksspiel. Auffällig ist die Abwesenheit von Bedienungspersonal in den Lokalen – offensichtlich eine neue Methode, um die illegalen Machenschaften zu verschleiern.

Hier ist der Gesetzgeber raschest gefordert, die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine noch effektivere Bekämpfung zu schaffen.“

Foto: Privat

[COVID-19] Die Wirtschaftliche Lage im Juni

Helmut Moser spricht mit den Verantwortlichen der Stadt Wels und der Messe Wels über die wirtschaftliche Lage im Juni.

Sicherheitszentrum und Wirtschaftspartner

Nachdem in einem „Schnellschuss“ die Verteidigungsministerin Mag. Klaudia Tanner Pläne über eine Heeresreform angekündigt hatte, gab es auch in Wels erste Reaktionen, würde diese ja auch die Kasernenstandorte in OÖ betreffen.

Geplant ist eine Reduktion von Personal und schweren Waffen. Für die Stadt Wels besteht seit 2002 ein Partnerschaftsvertrag mit der Garnisonskaserne. Ebenso ist sie ein regional bedeutsamer Wirtschaftsfaktor für die Stadt. Erst kürzlich wurde von den Verantwortlichen ein Sicherheitskonzept für die Region besprochen, damit im Krisenfall die Versorgung garantiert ist.

Dazu kommentiert Sicherheitsreferent Vbgm. Gerhard Kroiß die Pläne von Ministerin Tanner: „Der Kasernenstandort Wels muss als Sicherheitsinsel ausgebaut, zumindest aber auf dem bisherigen Niveau modernisiert werden.“ Seit Jahren ist geplant die Kampfpanzer ‚Leopard‘ zu modernisieren und in die Infrastruktur wie Wartungshallen zu investieren, sobald sich die Budgetsituation etwas entspannt. Ebenso ergänzt Bgm. Dr. Andreas Rabl: „Wir brauchen eine Bestandsgarantie für die Kaserne. Sie ist für die Wertschöpfung der Region Wels unverzichtbar und eine Verkleinerung daher nicht akzeptabel.“

Laut Verteidigungs-Ministerin Mag. Tanner wird das Bundesheer nun gemäß einer erhobenen Einschätzung der Bevölkerung auf den Einsatz wahrscheinlicher Bedrohungen ausgerichtet, wie es auch im Regierungsprogramm festgehalten wurde. Die umfassende Landesverteidigung bleibt Kernaufgabe, wie kürzlich nach einem Gespräch mit dem Heeres-Oberbefehlshaber Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen klargestellt worden ist.

Währende der Corona-Welle erwähnte in diesem Zusammenhang der LH-Stv. von OÖ, Dr. Manfred Haimbuchner, die vom BM für Landesverteidigung erstellte sicherheitspolitische Jahresvorschau für 2020. Dort wird auf mögliche Bedrohungsszenarien, wie das Eintreffen einer Pandemie mit mittlerer Bedrohungswahrscheinlichkeit, allerdings mit Auswirkung auf die Sicherheitslage und das Leben in Österreich, deutlich hingewiesen.

Leider hat sich in der Zwischenzeit diese Prognose durch die Corona-Pandemie bewahrheitet. Ebenfalls enthält die Analyse Szenarien mit gleich hohem Impact wie einen „systemischen Terrorangriff“ oder den „Blackout“ bei den Energielieferanten.

Damals plädierte Dr. Haimbuchner: „Es geht nicht um Virus versus Grippemaske, es geht um Bedrohung versus Abwehrmaßnahme. Das gilt es aus dieser Krise zu lernen.“ Ein vernünftiger Ansatz von staatlichen Vorsichts- und Schutzmaßnahmen, ohne Vorurteile und Angstmacherei, aber auch ohne Naivität, ergänzte der besorgte LH-Stv.

Aktuell ersuchen Bgm. Dr. Andreas Rabl und Vbgm. Gerhard Kroiß nun Verteidigungsministerin Mag. Klaudia Tanner um Klarstellung und Abgabe einer Bestandsgarantie für die Kaserne Wels.

Classic Austria 2020

Die beliebte ‘Classic Austria’, die Messe für Young- und Oldtimer, findet heuer in Wels vom 11. – 13. September statt, nach Lockerung der bundesweiten Regeln für Veranstaltungen.

Für alle Messebesucher zur Orientierung gilt, dass die Classic Austria ohne Beschränkung von Besucherzahlen, ohne verpflichtende Besucher-Registrierung beim Eintritt oder am Messestand und ohne Maskenpflicht stattfindet.

Wichtig für alle, Besucher wie Aussteller ist es, die empfohlenen Hygienestandards zu beachten. Zur Überwachung des Präventionskonzeptes hat das Team der Messe Wels einen eigenen COVID-Beauftragten bestellt.

Zum Vorbeugen helfen der Online-Ticket-Verkauf und die Möglichkeit der Händedesinfektion bei allen Eingängen, Informationsstellen und WC’s.

Weiter gehören zu den Vorsichtsmaßnahmen auch die Abstandsregelung 1m für alle nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Besucher; dann eine Ein- und Ausgangsregelung mit Leitsystem und Bodenmarkierung sowie Abstandsmarkierungen bei Eingängen und Kassen auf dem gesamten Messegelände. Möge die „Classic Austria 2020“ als innovativer Messe-Event zu einer außergewöhnlichen Zeit in Erinnerung bleiben.

Fotocredit: Classic Austria

Welser Messe startet durch

Die Lockerungsverordnungen der Bundesregierung erlaubt es ab sofort wieder Messen und Kongresse durchzuführen.

Der Präsident der Wels Messe Hermann Wimmer zeigt sich über die aktuelle Entwicklung sehr erfreut: „Unsere Anstrengungen, eine Lösung für Messen auf Bundesebene zu erreichen, haben sich gelohnt.“

Für die Veranstaltungen Welser Volksfest, Austria Comic Con, Blühendes Gartenfest, Classic Austria, Pferd Wels, Caravan Salon Austria, Retter und Agraria haben sich bereits Termine gefunden.

Messedirektor Mag. Robert Schneider ergänzt: „Wir haben nun endlich Planungssicherheit – jetzt gilt es, mit voller Kraft in den Messeherbst zu gehen, alle geplanten Messen umzusetzen und möglichst viel verlorenes Terrain wieder gut zu machen!“

Es versteht sich von selbst, dass die allgemein gültigen Hygieneregeln und -standards einzuhalten sind von der Messeorganisation, den Ausstellern und auch von den Besuchern. Erfreulich ist, dass es derzeit keine Maskenpflicht gibt oder eine verpflichtende Registrierung notwendig ist.

Auch gibt es keine generelle Einschränkung der Besucherzahlen. Dazu Bgm. Dr. Andreas Rabl: „Die Messe Wels ist eine der größten Messeanbieter österreichweit und hat gerade im Bereich der Industrie und Landwirtschaft eine herausragende internationale Stellung.“

Wirtschaftsreferent Peter Lehner weist auf einen „Runden Tisch“ hin, bei welchem die Messe Wels, Gesundheitsbehörde, Polizei, Tourismusverband und Politik teilnehmen.

Ziel ist es das Wiederhochfahren des Messebetriebes so zu gestalten ist, dass den Ausstellern, Mitarbeitern, Gästen und Welsern größtmögliche Sicherheit geboten wird.

Einen wichtigen Impuls als Innovations- und Kooperationsplattform sendet nun die Messe Wels an die Produzenten und Händler für Ausstattung und Ausrüstung von Blaulichtorganisationen, indem die „Retter Wels“ auf Oktober 2020 vorverlegt wird.

Daher haben nun viele den Vorteil die “Retter” in Wels schon heuer zu besuchen. Dadurch brauchen sie nicht nächstes Jahr zur Interschutz nach Hannover pilgern, um sich über Innovationen und Trends zu informieren.

Fotocredit: Messe Wels

Wirtschaftsförderung

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft machen sich bereits in Wels bemerkbar.

Dazu Bgm. Dr. Andreas Rabl „Wir müssen mit Steuersenkungen den Konsum ankurbeln und damit der Wirtschaft einen Impuls geben. Wer Steuern senkt, schafft daher Arbeitsplätze.

Wir brauchen ein rasches Handeln, da nach Auslaufen der Kurzarbeit weitere Arbeitslosigkeit droht.“ So waren im Bezirk Wels mit 6.106 arbeitslosen Menschen im Vergleich zum Vorjahr um 2.431 mehr Personen als arbeitslos gemeldet.

Besonders betroffen sind jetzt mit fast plus 81% akademisch Ausgebildete und mit über plus 77 Prozent Arbeitnehmer mit angeschlossener Lehre. Problematisch ist der Anstieg der Arbeitslosen in der Altersgruppe von 20 und 24 Jahren mit einem Plus von beinahe 109 %, aber auch jener Gruppe von 25 bis 39 Jahren mit einem Zuwachs von 77 Prozent.

Es gibt bereits zahlreiche Initiativen, um die Jugendarbeitslosigkeit zu senken, wie unter anderem seit 2013 der „Pakt für Beschäftigung“. Ergänzt wird das Programm „Do it“ für Jugendliche von der Stadt Wels subventioniert, um über den zweiten Bildungsweg neue Jobchancen zu ermöglichen.

Ein weiteres Programm sieht höhere Lehrlings-Einstiegsgehälter vor sowie Belohnungen wie Führerscheinfinanzierung für Bestnoten. Der vergleichsweise hohe Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit macht nun zusätzliche Wirtschaftsimpulse und Programme von Seiten Arbeitsmarktservice und Bund dringend erforderlich.

Es geht darum Unternehmen zu motivieren, Jugendliche nach Abschluss ihrer Ausbildung zu beschäftigen oder jungen Erwachsenen eine Entwicklungsperspektive zu bieten.

Zusammenfassend appelliert Vbm. Christa Raggl-Mühlberger: „Wir müssen alles tun, um die Arbeitslosigkeit gerade bei den jungen Erwachsenen zu senken. Die Stadt Wels verfolgt hier seit vielen Jahren gemeinsam mit den Sozialeinrichtungen der Stadt die klare Strategie, schwer vermittelbare Arbeitslose zu unterstützen. Die Hauptlast bei diesen Bemühungen liegt allerdings beim Bund, der für Arbeitsmarktpolitik zuständig ist und auch über die entsprechenden Budgetmittel verfügt.“

Fotocredit: pixabay_geralt

Kremsmüller Industrieanlagenbau insolvent

Die Kremsmüller Industrieanlagenbau KG mit dem Firmensitz in Steinhaus (Bezirk Wels-Land) ist insolvent.

Am Montag hat die Kremsmüller Industrieanlagenbau KG mit dem Sitz in Steinhaus am Landesgericht Wels ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt.

“Ein ruinöser Einzelauftrag trägt die Hauptschuld an der Situation. Es gibt jedoch eine positive Prognose im Sanierungsplan”, so erklärt die 1961 gegründete Firma den Grund für die Insolvenz – ein Auftrag genannt, bei dem man sich offenbar verkalkuliert hat – auf ihrer Homepage.

Die Passiva des Unternehmens betragen laut eigenen Angaben rund 58 Millionen Euro, “fast ausschließlich in Form von an Auftraggeber gelegten Bankgarantien”. 594 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind betroffen.

Die Kremsmüller Beteiligungs GmbH, die Kremsmüller Industrieservice KG, sowie die Auslandstöchter sind von der Insolvenz nicht betroffen.

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