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Wirtschaft

Wels Card im Umsatzhoch

Im Lockdownn 1 Mio Umsatz – Mehr Wels-Card im Lockdown-Jahr
Der von der Wels Marketing & Touristik GmbH geprägte Werbespruch „Die Wels Card eignet sich hervorragend als Dankeschön für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!

Sei es zu Weihnachten, zum Geburtstag oder zu sonstigen Anlässen, die Wels Card ist immer ein perfektes Geschenk“, bewährte sich, obwohl die beiden Lockdowns im heurigen Jahr den Verkauf stark eingeschränkt haben.Im November konnte aber der Vorjahresumsatz von über 1 Million mit dem Verkauf der Wels Card erreicht werden. Dieses hervorragende Ergebnis kam dank der vielen Bestellungen der Unternehmen zustande, die für ihre MitarbeiterInnen in Wels und Wels-Land diese als Geschenk kauften. Damit bewährte sich die Wels Card als „Einkaufswährung“ 2020 besonders, indem sie Kaufkraft und Kundenbindung im Wirtschaftsraum Wels stärkte.

Immerhin gibt es schon über 230 Partner aus allen Sparten wie Handel, Gastronomie, Dienstleister, Ticketcenter, Reisebüros, Freizeitbereiche. Die beliebte Wels Card ist somit das perfekte Weihnachts- und Festtagesgeschenk für Freunde, Familie und Mitarbeiter.

Fotocredit: Wels Marketing & Touristik GmbH

WOHNBAU – LAND OÖ | Ressort in guten Händen

Beim Land Oberösterreich ist das Wohnbau-Ressort mit LH-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner in guten Händen.

Diskussion um NoVA und Eigenkapitalbildung

Für mehr Standortfreundlichkeit – Für ein industriefreundlicheres Österreich
Die Erhöhung der Normalverbrauchsabgabe (NoVA) von emissionsstarken Autos erhitzt derzeit die Gemüter. Dr. Manfred Haimbuchner, Landeshauptmann-Stv. in OÖ, kommentiert die von der Regierung geplante Erhöhung für den Betriebsstandort Österreich kritisch: „Die Erhöhung der NoVA ist ein weiteres Glied in der Kette Industrie- und wirtschaftsfeindlicher Maßnahmen, die den Standort Österreich fesselt.

Ich begrüße es sehr, das BMW angekündigt hat, die Produktion von Verbrennungsmotoren nach Österreich zu verlagern. Solche Gewinne für unser Land werden aber künftig noch rarer werden und irgendwann ganz ausbleiben, wenn die Bundesregierung ihren bisherigen Kurs beibehält und beispielsweise den Verkauf von Verbrennungsmotoren möglichst unattraktiv gestaltet. Dass die Grünen das nicht verstehen, leuchtet mir ja noch ein, von der ÖVP hätte ich mir diesbezüglich allerdings mehr Weitblick erwartet.“

Dr. Haimbuchner warnt ebenso kritisch vor den Plänen der EU-Kommission hinsichtlich „Auto-Abgas-Norm Euro 7“. Diese würden den Einsatz des Verbrennungsmotors beenden und damit den Verlust von hunderttausenden Arbeitsplätzen bewirken, was die europäische Wirtschaft empfindlich schwächt. Weiters bemängelt Haimbuchner die derzeit heftig diskutierten steuerpolitische Maßnahmen zur Rettung der Wirtschaft nach der Pandemie, vor allem das Thema rund um die Gleichstellung von Eigen- und Fremdkapital.

So ist derzeit der Einsatz von Fremdkapital zur Projektfinanzierung beliebter als der von Eigenkapital, da Zinsaufwendungen für Fremdkapital steuerlich als Betriebsausgabe abzugsfähig sind und dadurch gegenüber dem Einsatz von Eigenkapital ein Steuervorteil entsteht. Deshalb fordert der stellvertretende Bundespartei-Obmann der FPÖ eine Stärkung der österreichischen Volkswirtschaft durch steuerliche Gleichstellung von Eigen- und Fremdkapital.

Dies um die Widerstandsfähigkeit zur Bewältigung von Krisen der Unternehmen und Betrieben zu garantieren: „Der branchenübergreifend hohe Fremdkapitalanteil bei österreichischen Betrieben sorgt dafür, dass in konjunkturell schwierigen Zeiten die Unternehmensgewinne eventuell nicht ausreichen, um bestehende Kredite zu bedienen und Banken auch keine neuen Kredite vergeben.

Unternehmen schlittern somit schnell in einen finanziellen Abwärtsstrudel, aus dem sie nicht mehr herauskommen. Die Attraktivierung von Eigenkapitalbildung wäre deshalb eine sinnvolle und wirksame Maßnahme zur Stärkung der Volkswirtschaft und unserer Unternehmen“.

Foto: FPÖ OÖ

MITGEGANGEN und wieder nichts ANGEFANGEN

Trauerzug der Realitätsverweigerer?
Was bringt eine wohlgeordnete angemeldete Demonstration gegen global handelnde Internet-Giganten?

So geschah es am vergangenen Freitag, als weit mehr als hundert Kaufleute und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie solidarische Kunden inklusive Sympathisanten unter der ‚Speerspitze‘ von Michael Wipplinger, dem Obmann der Welser Kaufmannschaft, durch die Welser Innenstadt marschierten, um auf die prekäre Situation im stationären Handel hinzuweisen.

Die Teilnehmenden wollten auch auf die ihrer Meinung nach mangelnde finanzielle Corona-Unterstützung des örtlichen Handels aufmerksam machen und für bessere Bedingungen protestieren, wie damals auch, als sie gegen den Verdienstentgang durch die Einkaufszentren wie Maxi Markt und Shopping City im Umzugsmodus demonstriert hatten. Der „Trauerzug“ mit mitgebrachten Kerzen sollte die Konsumenten wachrütteln, die sich im Lockdown vermehrt den Verlockungen der Online-Riesen wie Amazone und Co hingeben werden und damit dem lokalen Handel „die Zunge zeigen“.

Man kennt dieses stereotype Verhalten auch von den symbolischen Gedenk-Aufmärschen am 1. Mai. Und der tendenziell melodiöse Badonviller Armee-Marsch von 1914, besser bekannt als der später eingedeutschte und 1939 ‚reservierte‘ Badenweiler Marsch‘, ist Älteren und Geschichts-Interessierten noch ein Begriff. Über ihre umstrittene Wirkung läßt sich endlos nachlesen und debattieren.

Inzwischen erobert der digital beschleunigte, allgegenwärtig werbende, plattformübergreifende Handel bereits spürbar die Top Ten der Online-Shops. Dabei wird keine Rücksicht auf örtlichen Infrastrukturen genommen. Es gibt sogar Beispiele wo die Konzerne sich in die lokale Infrastruktur hineinmischen wollen. Wie kürzlich bekannt wurde, bemüht sich Amazon derweil in Salzburg um ein Riesengrundstück vermutlich für den Aufbau eines Großlagers.

Durchwegs global ausgerichtete Unternehmen wie Amazon, Zalando und Universal Versand führen inzwischen beim Online-Handel auch in OÖ mit großem Abstand. Nach der Shop Apotheke auf Rang 4 folgt der Otto-Versand auf Platz 5, Media Markt auf dem 6. Platz, H&M am 7. und Apple auf Rang 8. Der Web-Shop von e-tec.at mit Firmensitz im oö’ischen Timelkam gehört mit Platz 9 zu einem ersten regionalen Lichtblick im digitalen Business-Dschungel. Der 10. Platz geht jedoch wieder mit der Firma Cyberport aus Dresden in das benachbarte Ausland usw.

Immerhin gibt es bereits mehr als 13.000 Webshops in Österreich, manche mit Namen wie ‚shöpping.at‘, welcher im Vorjahr allerdings Verluste hinnehmen musste. Der Anteil an Welser Webshops mit örtlichem Bezug ist noch vernachlässigbar, noch zu gering oder gar als In-Plattform unbekannt. Zunehmend schauen nicht nur junge Menschen spontan am Smartphone nach, wo sie am einfachsten bestellen können und auch die Zustellung oder eventuelle Rücksendung soll gleich möglichst simpel und risikofrei ablaufen.

Viele regionalbewusste Konsumenten suchen bereits nach fortschrittlicheren online-orientierten Geschäften in der näheren Umgebung ohne allerdings fündig zu werden. Lobendes Beispiel sind dazu die Gemeinden Grieskirchen, Vöcklabruck und Eferding.

Resumierend zum eingangs erwähnten gutgemeinten „Lichterzug“ gab es heftige Reaktionen, die sehr unterschiedlich und nur selten begeistert ausfielen:

Von „Welser Handel im Internet ist Steinzeit“, Ewiggestrige, die wie die Gmundner keine gemeinsame Homepage zusammenbringen“, „Welser Händler sind die Ärmsten, wegen Hofer, Spar, Rewe und Lidl“, andere wieder meinen „der Lichterzug verstehe sich als Trauerzug für die Welser Kaufmannschaft? etc.…“. Offensichtlich geht es nun darum, einer grenzenlosen Entwicklung Grenzen zu setzen und initiativ zu werden.

Um Trendsetter zu werden sind allerdings große Anstrengungen notwendig. Es sollte eine kostengünstige, originelle gemeinsame regionale Vernetzungs-Plattform „geboren“ werden, als qualitativ besser Alternative zu Zalando und Co., bevor der digitale Zug abgefahren ist und damit der Geldfluss endgültig versiegt. Dazu könnte man den Teilnehmern am Welser „Trauerzug“ ein altbewährtes Sprichwort vom vielzitierten Goethe „Was immer du tun kannst oder erträumst zu können, beginne es!“ hinterherwerfen.

Mit solch einer Initiative würde nicht nur die lokalen Geschäfte unterstützt werden, sondern auch die heimische EDV-Branche. Würde diese sich doch über volle Auftragsbücher freuen, da sie ja die professionellen Webshops einrichten und betreuen müssten. Das wiederum sichert Arbeitsplätze für IT-Experten aber auch deren Nachwuchs.

Wollen wir es nicht auf die schwarze Wand malen aber die Krise könnte ja noch etwas länger vermutet dauern. Wo bliebe dann der heimische Handel, geschweige denn die heimische Wirtschaft ohne Umsatz? Ohne Umsatz könnten sich die wirtschaftstreibenden Händler nicht einmal eine alljährliche weihnachtliche Festbeleuchtung von November bis über Dezember mehr leisten und schon gar nicht die Kerzerln für die nächste gemeinsame Demo.

Also schwingt die „Fackeln“ und lasst nun endlich David gegen Goliath antreten!

Die aktuelle Lage zum MAN Werk Steyr

Helmut Moser im Gespräch mit Vizebürgermeister Helmut Zöttl über die aktuelle Lage zum MAN Werk Steyr.

Neuauflage Einkaufs- und Lieferservice

Einkaufs- und Lieferservice startet wieder
Das beim ersten Lockdown im Frühjahr so erfolgreiche Einkaufs- und Lieferservice startet nun wieder ab Montag, den 9. November, um allen Personen in Wels ab dem Alter von 60 Jahren und allen Personen in der Risikogruppe mit gesundheitlicher Beeinträchtigung das Einkaufen abzunehmen.

Damit soll aber auch allen geholfen werden, die in COVID-19 Quarantäne sind und nicht auf familiäre Hilfe zurückgreifen können. Dazu Bgm. Dr. Andreas Rabl: „Gerade jetzt gilt es, die alten und kranken Menschen besonders zu schützen. Damit sie sich nicht unnötig einer Gefahr aussetzen müssen, bietet die Stadt Wels wieder das Einkaufs- und Lieferservice an. Wels lässt niemanden im Stich.“

Bestellungen für Grundnahrungsmittel, Hygieneartikel und Arzneimittel können Montag bis Freitag von 8:00 bis 13:00 Uhr unter der Servicenummer Tel. +43 7242 235 4400 abgeben werden. Bücher und Medien können allerdings nur jene bestellen, die sich in Quarantäne befinden.

Die Einkäufe werden kostenlos direkt nach Hause geliefert und der Einkauf muss bar bezahlt werden. Der erste Liefertermin ist Montag, der 9. November und dafür muss man bei Bedarf seine Vorbestellung schon am Freitag, den 6. November abgeben.

Foto: Stadt Wels

Tatra wieder aktiv in Österreich

Geht nicht! Gibt’s nicht!
Das scheint das Motto von TATRA Trucks zu sein.
Diesen Eindruck hat zumindest wir vom EINSATZ Magazin hinlänglich gewonnen, als wir das Stammwerk des tschechischen Fahrzeugspezialisten TATRA Trucks in Kopřivnice besuchten.

Wo vielen Trucks der Weg zu Steil oder zu holprig wird, wo andere Fahrzeuge – auch mit hohem Qualitätsanspruch am Limit sind, da beginnt der Einsatz der TATRA Trucks.

MEDUSA SINFUL GIN

Die Welser Innenstadt punktet zunehmend durch individuelle, inhabergeführte Konzepte und Start-UPs in Handel, Dienstleistung und Gastronomie.

Am 8. Oktober 2020 eröffnete die Neugründerin Daniela Wokatsch mit
„Medusa Sinful Gin“ in der Traungasse 4 ein weiteres individuelles Betreiberkonzept mit Fokus auf selbstproduzierte Produkte rund um das Thema Gin.

Im Gespräch mit der Messeleiterin der Messe Wels

Wels Report im Gespräch mit der Messeleiterin Petra Leingartner über die nächsten Veranstaltungen der Messe Wels.

Titelbild: Messe Wels

Messebranche droht das Ende

Die Corana-Krise hat der Veranstaltungsbranche und somit auch den Messeveranstaltern weltweit stark zugesetzt.

Wels-Report verschaffte sich einen ersten Eindruck über den Zustand der Messelandschaft in Wels, OÖ und darüber hinaus. Seit März dieses Jahres leiden die Veranstalter unter den Folgen der Corona-Krise, belastet von Personalabbau oder Kurzarbeit und besonders unter aktuell wieder verschärften Auflagen für Veranstaltungen.

Großveranstaltungen, welche bisher noch optimistisch zur Jahresmitte geplant wurden, finden durchwegs meist erst in den kommenden Jahren statt oder entfallen für 2020. Die im Herbst geplanten Volksfeste entfallen generell, wie auch die großen Herbstmessen in Wien, Wels, Ried, Graz. Beispielsweise verschob die Freistädter Messeleitung die für Mitte August geplanten Großveranstaltungen „Mühlviertler Wiesn“ sowie das “Frühlingsfest des Schlagers” oder die Erlebnismesse „Tiere und Landtechnik“ auf 2021.

Das alles schmerzt, weil zusätzlich noch das 800-Jahr-Jubiläum der Messestadt Freistadt, das einen spannenden Bogen von der traditionellen Landwirtschaft in die Zukunft zeigt, erst im August 2021 umsetzbar wird. Sonderbarerweise soll von einem Welser Privatveranstalter die Mühlviertler Baumesse in Freistadt organisiert werden und im Frühjahr 2021 stattfinden.

Wie man in der Branche munkelt, zeigen sich die Aussteller dagegen skeptisch, ob der Messestandort Freistadt auch für eine Baumesse geeignet ist. Ist doch Wels als Standort für die Energiesparmesse das eigentliche Highlight im In- und Ausland für die Baubranche. Das belegen die Besucherzahlen dieser international gut eingeführten Fachmesse. Für das Einzugsgebiet Wels bringt diese auch einen beträchtlichen wirtschaftlichen Nutzen.

Ebenso wurde aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen zur COVID-19 Prävention das für 16. bis 20. September geplante Innviertler Oktoberfest der Messe Ried abgesagt und die MUSIC Austria auf 2021 verschoben. Österreichweit mussten weiters folgende aktuelle Veranstaltungen abgesagt werden: Reed Exhibitions Salzburg: Feuer & Rauch vom 2. bis 30. August. Die Messe Dornbirn ‚stornierte‘ bisher die drei Eigenmessen SCHAU!, TECH.CON und ART BODENSEE.

In Folge entwickelten die Dornbirner mit den lokalen Behörden ein hervorragendes Präventionskonzept zu Covid-19, welches die kommende 72. Herbstmesse im September, die danach folgende ‚Gustav‘ (Salon für außergwöhnliche Design- und Genusskultur) sowie die Hochzeitsmesse ‚Ach du liebe Zeit‘ möglich macht.

Dennoch ist man sich auch in Vorarlberg darüber klar, dass Volksfeste jetzt gar nicht durchführbar sind oder etwa größere Konzerte wie das der bereits abgesagten „Toten Hosn“ am Grazer Messegelände. Der Messekalender in Wien zeigt, dass im August auch die AniNite, jener fixer Treffpunkt für Fans der japanischen Jugend- und Popkultur, abgesagt werden musste. Die Messe Wieselburg stornierte ebenfalls bereits das für Anfang September geplante „European Street Food Festival“.

Es gibt nun auch andere strukturelle Auswirkungen der Corona-Krise. So will sich der in Österreich größte Messeunternehmer, die ‚Reed Exhibitions‘, in Übereinstimmung mit der Londoner Zentrale zukünftig auf größere Messen wie z.B. “Alles für den Gast”, die “Hohe Jagd & Fischerei”, “Wohnen & Interieur”, die Bau-Messen in Wien und Salzburg fokussieren. Man munkelt, dass sie auch schon Interesse an den Welser Messen gezeigt haben. Kleinere Messen will die „Reed“ ab 2021 eher in Lizenz vergeben. So wird die neugegründete Austrian Exhibition Experts GmbH vorerst für 4 Jahre neun Messen übernehmen. Auch die Fachmesse “creative Salzburg” wird vom Langzeitpartner Messezentrum Salzburg auf Lizenzbasis übernommen.

Österreichweit sagte man schon bis April insgesamt 35 Messen mit über 6.000 Ausstellerfirmen sowie 120 Gastveranstaltungen ab. Für Österreichs Messen bewirkt die Corona-Misere, „dass die komplette Geschäftsgrundlage fehlt“, tönt es aus der Messeleitung in Dornbirn und „Das Messegeschäft lebt vom persönlichen Kontakt zwischen Aussteller und Kunde und von einer Handschlagqualität. Damit fehlt Messeveranstaltern und Ausstellern das Geschäft.“

Wir stellten dem Welser Messepräsidenten Hermann Wimmer, MBA einige Fragen zur Situation:


Wie sieht aus ihrer Sicht die derzeitige Situation in der Messelandschaft in Wels, OÖ und österreichweit aus?

Messepräsident: Es ist sehr schwierig, es fehlt eine gewisse Rechtssicherheit, weil man gerade aufgrund der steigenden Corona-Zahlen nicht genau weiß, wann von der Regierung welche Maßnahmen zu welchem Zeitpunkt mit welcher Dauer getroffen werden. Das heißt, die Situation ist alles andere als rosig zurzeit.

Wie sieht das bei Agraria, Classic Austria und Blühendes Gartenfest, Pferdemesse aus?

Messeperäsident: Die Agraria haben wir bereits verschoben auf das Jahr 2022. Die Classic, das Blühende Gartenfest und die Pferdemesse laufen als kleinere Veranstaltungen und sind noch in Planung. Aber auch hier wissen wir nicht, wie die Entscheidungen auf politischer Ebene in naher Zukunft fallen werden. Aus heutiger Sicht kann ich sagen, diese Veranstaltungen werden stattfinden.

Gibt es Chancen für ein Volksfest light?

Messepräsident: Wir sind gerüstet, haben die Planung fertig, allerdings brauchen wir natürlich eine behördliche Bewilligung dazu. Wie ich von der Behörde höre, lässt die momentane Rechtslage wahrscheinlich diese Veranstaltung nicht zu. Aber das wird jetzt vom Magistrat im Detail geprüft. Wir warten auf die Entscheidung.

Wie kurzfristig kann man im Messebereich planen?

Messepräsident: Also im Messebereich sind es mindestens drei Monate. Das ist absolut eine knappe Planungszeit. Für ein Volksfest Light werden das nicht drei Monate sein, sondern vielleicht zwei oder eineinhalb Monate. Aber das ist alles schon sehr knapp.

Gibt es eine Corona-Krisenkonferenz der Messe-Veranstalter oder wird es eine solche geben?

Messepräsident: Es gibt einen Dachverband der Österreichischen Messeveranstalter. Wir sind dort vertreten durch unseren Geschäftsführer Mag. Schneider. Da gibt es regelmäßig Abstimmungsgespräche aber auch gemeinsame Gespräche mit den zuständigen Bundesministerien.

Danke für das Interview, wir wünschen der Messezukunft die besten Lösungen.

Fotocredit: Messe Wels
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