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Elternbefragung zur Kinderbetreuung

Welser Eltern und Erziehungsberechtigte wurden von der städtischen Kinderbetreuung im Dezember 2019 eingehend über ihre Zufriedenheit mit dem Angebot befragt.

Erfreulicherweise kamen von den Fragebögen, in 13 städtischen Kindergärten an 1.381 Kindeseltern übergeben, 635 ausgefüllt zurück. Diese Rücklaufquote zeigt eine hohe Zufriedenheit mit Betreuungsangebot und Personal.

Befragt wurde zu den Themen Betreuungsform (Vor-/Nachmittag), Öffnungszeiten, Betreuung und Kommunikation durch Pädagoginnen und Helferinnen, Sprachförderung und Englisch, Verpflegung und Bewegung.

Die höchsten Zufriedenheitswerte bekamen ‚Öffnungszeiten‘ sowie ‚Sprachförderung und Englisch-Spielgruppen‘, mit teils weit über 90 Prozent.

Die Verpflegung, beinahe 1200 Essensportionen für städtische Kindergärten, Horte und externe Betreuungseinrichtungen, erhielt 85 Punkte. Ich bin stolz auf unsere gute Kinderbetreuung, was auch durch diese Umfrage bestätigt wurde.

Die Befragung ist gleichzeitig ein Auftrag, den Ausbau für eine bestmögliche Kinderbetreuung fortzusetzen.“ betont der Welser Bgm. Dr. Andreas Rabl der immer offen für Anregungen und zur weiteren Verbesserung der Angebote in den Kindergärten ist.

Fotocredit: Stadt Wels

Umfassende Maßnahmen für Familien

Die Welser Abg.z.NR Petra Wimmer appelliert, die Kindergartengebühren rückwirkend ab dem 16. März für die Dauer der Krise und der empfohlenen Betreuung der Kinder zu Hause auszusetzen. „In einigen Bundesländern gibt es ja generell keine Kindergartengebühren mehr. In anderen, wie Oberösterreich, schon. Familien sind enorm belastet.

Die Länder sind gefordert, diese zu entlasten. Die Nicht-Einhebung der Kinderbetreuungsgebühren wäre ein erster Schritt dazu“, betont SP-Familiensprecherin Wimmer. „Eine Regelung für ganz Oberösterreich wäre im Sinne aller.“

Die Coronakrise fordert derzeit alle – Familien, besonders Frauen, leisten in dieser Zeit Unglaubliches, betont Wimmer: „Die Mehrfachbelastung durch Arbeit, Kinderbetreuung und Pflege wird aktuell ergänzt durch den Unterricht der Kinder zu Hause und Mehrarbeit in systemrelevanten Berufen.

Frauen halten unsere Versorgung unter sehr hohen Anforderungen aufrecht.“ Es sei deshalb richtig, dass die Regierung schlussendlich klargestellt habe, dass Kinder getrenntlebender oder geschiedener Eltern auch in der Krise beide Elternteile sehen können und von diesen betreut werden. Denn die derzeitige Krise betreffe besonders auch Alleinerziehende, welche zum Großteil auch armutsgefährdet sind.

„Ein Grund dafür ist unter anderem der fehlende Unterhalt von Vätern. Wenn Väter den Unterhalt nicht oder nicht mehr zahlen können, ist für Alleinerzieherinnen der Unterhaltsvorschuss überlebensnotwendig. Ich begrüße daher die wichtige Maßnahme der Regierung, dass das Verfahren vereinfacht wurde und die Kinder rasch und unbürokratisch die finanziellen Mittel bekommen.

Diese Vorgehensweise wäre auch in Nichtkrisenzeiten notwendig.“ Es zeigt sich nun besonders, dass die langjährig von der SPÖ geforderte Unterhaltsgarantie für diese Fälle wichtig wäre.

Fotocredit: Günter Wimmer

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