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Feuerwehr als Krisenhelfer

Feuerwehr als Krisenhelfer

Die aktuelle Situation stellt die Feuerwehren einschließlich der rund 900 freiwilligen Feuerwehren in OÖ vor eine nie dagewesene Herausforderung. Das Gute vorweg: Die Einsatzbereitschaft kann zu 100% garantiert werden. Bei den ‚Freiwilligen‘ ist allerdings das komplette kameradschaftliche Vereinsleben oder die Ausbildung etc. vorerst gestoppt.

Einzig und allein der Einsatzdienst ist wahrzunehmen. Bei Sirenenalarm begeben sich die Einsatzkräfte zum Feuerwehrhaus und die aktuell benötigte Mannschaft rückt in der Folge aus. Dagegen werden sogenannte Klein-Einsätze, wie z.B. die Reinigung einer Ölspur auf einer Fahrbahn, an den zuständigen Feuerwehr-Kommandanten per Telefon weitergeleitet.

Jener setzt dann die erforderlichen Maßnahmen. „Durch die Einhaltung der Verhaltens- und Vorsichtsmaßnahmen wird die Integrität der Feuerwehr-Einsatzkräfte bestmöglich gesichert“, so Landesfeuerwehr-Kommandant Robert Mayer, „damit den Menschen im ganzen Land bei Notfällen entsprechend rasch geholfen werden kann“.

Derzeit gibt es aufgrund der aktuellen Situation einen deutlichen Rückgang bei Feuerwehreinsätzen. Die freigewordenen Kapazitäten nützt unsere Feuerwehr, um den Krankenhäusern bei den Zutritt-Kontrollen zu helfen. Ziel ist es, Covid-19 Verdächtige zu gesonderten Eingängen zu begleiten.

Dann hilft die Feuerwehr auch beim Unterstützen von notwendigen Transporten sowie Lotsendiensten. „Unsere Feuerwehren stellen uns gerade wieder unter Beweis, dass auf sie nicht nur in Friedenszeiten Verlass ist, sondern auch in turbulenten Zeiten wie der jetzigen“, bedankt sich Feuerwehr-Landesrat Wolfgang Klinger bei allen Mitarbeitern für Ihren Einsatz und die Bereitschaft, die Sicherheit für die Bevölkerung jederzeit aufrecht zu erhalten.

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