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Kinder-Notbetreuung gesichert

In den vergangenen Tagen stiegen die Coroana-Infektionszahlen nicht nur in Wels plötzlich wieder an und so musste das Land OÖ für eine Woche eine Sperre der Kindergärten und Schulen in den Bezirken Linz, Linz-Land, Urfahr-Umgebung, Wels-Land und auch Wels anordnen.

Diese Maßnahme gilt ab Freitag 03.Juli 2020. Die Betreuung all jener Kinder, für die keine alternative Betreuungsmöglichkeit besteht, ist aber weiterhin sichergestellt. Das betrifft jedenfalls alle Welser Kinderbetreuungseinrichtungen. Bgm. Dr. Andreas Rabl: „„Wir arbeiten intensiv daran, ein Ausbreiten des Coronavirus in Wels zu verhindern.

Die Gesundheit hat weiterhin oberste Priorität. Ein zweiter Shutdown wäre wirtschaftlich kaum verkraftbar und muss daher mit aller Kraft verhindert werden.“

Foto: Stadt Wels

[COVID-19] Schließungen in fünf Bezirken nach starker Steigerung von Infektionen

61 neue Coronafälle allein von gestern auf heute sorgen dafür, dass in Oberösterreich nun weitere Maßnahmen gesetzt werden, wie Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) am Mittwoch in einer Pressekonferenz mitgeteilt hat.

“Wir gehen jetzt davon aus, dass dieser massive Anstieg von Erkrankungen, von einem Cluster – einer Freikirche – ausgeht. Nach eingehender Beratung in unserem Krisenstab aber auch mit dem Bürgermeister der Stadt Linz, glauben wir, dass wir alles tun müssen, um eine weitere Verbreitung, die von diesem Cluster ausgeht, zu verhindern”, so Stelzer.

Ab Freitag stellen alle Kinderbetreuungseinrichtungen – Schulen, Horte, Kindergärten und Krabbelstuben – in den Bezirken Linz-Stadt, Linz-Land, Urfahr-Umgebung, Wels-Land und Wels-Stadt ihren Regelbetrieb für die Dauer von einer Woche – der letzten Schulwoche – ein, eine Betreuungsmöglichkeit soll es aber geben.

Dies werde per Verordnung angeordnet, erklärt Landeshauptmannstellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP).
Es gilt auch die Empfehlung, Veranstaltungen nicht zu besuchen, beziehungsweise diese abzusagen. Die Glaubensgemeinschaften werden aufgefordert, ihre Versammlungen einzuschränken”, ergänzt Stelzer weiter.

Elternbefragung zur Kinderbetreuung

Welser Eltern und Erziehungsberechtigte wurden von der städtischen Kinderbetreuung im Dezember 2019 eingehend über ihre Zufriedenheit mit dem Angebot befragt.

Erfreulicherweise kamen von den Fragebögen, in 13 städtischen Kindergärten an 1.381 Kindeseltern übergeben, 635 ausgefüllt zurück. Diese Rücklaufquote zeigt eine hohe Zufriedenheit mit Betreuungsangebot und Personal.

Befragt wurde zu den Themen Betreuungsform (Vor-/Nachmittag), Öffnungszeiten, Betreuung und Kommunikation durch Pädagoginnen und Helferinnen, Sprachförderung und Englisch, Verpflegung und Bewegung.

Die höchsten Zufriedenheitswerte bekamen ‚Öffnungszeiten‘ sowie ‚Sprachförderung und Englisch-Spielgruppen‘, mit teils weit über 90 Prozent.

Die Verpflegung, beinahe 1200 Essensportionen für städtische Kindergärten, Horte und externe Betreuungseinrichtungen, erhielt 85 Punkte. Ich bin stolz auf unsere gute Kinderbetreuung, was auch durch diese Umfrage bestätigt wurde.

Die Befragung ist gleichzeitig ein Auftrag, den Ausbau für eine bestmögliche Kinderbetreuung fortzusetzen.“ betont der Welser Bgm. Dr. Andreas Rabl der immer offen für Anregungen und zur weiteren Verbesserung der Angebote in den Kindergärten ist.

Fotocredit: Stadt Wels

AHOI KIGA Krabbel Hort

Bis jetzt war der Besuch der Kindergärten mit Verordnung des Landes OÖ beschränkt und nur für Kinder jener Eltern zulässig, die beruflich unabkömmlich waren wie Ärzten, Pflegepersonal, den Mitgliedern der Blaulichtorganisationen aber auch Mitarbeitern der Supermärkte etc.

Nun geht es in Richtung Normalbetrieb. Ab Montag, den 27. April können wieder alle Eltern die Kinder in 9 von 13 städtische und den privaten Kinderbetreuungseinrichtungen bringen.

Das gilt auch für die Krabbelstuben und Horte. Die Öffnungszeiten sind je nach Einrichtung und Bedarf wieder zwischen 06:30 und 18:00 Uhr. Bei Unklarheiten wird den Eltern empfohlen bei der Einrichtung nachzufragen.

Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren, wird die Gruppengröße auf 10 bis maximal 15 Kinder reduziert. Es gibt zahlreiche Hygienevorschriften zu beachten. Es wird eine höhere Frequenz der Reinigungsintervalle geben, die Räume müssen häufiger durchlüftet werden, das Personal muss NMS-Masken tragen und Handdesinfektionsmittel werden zur Verfügung gestellt.

„Mit dem Wegfall des beschränkten Kindergartenbesuchs kehrt ein weiteres Stück Normalität nach Wels zurück. Dies wird auch eine Entlastung der Eltern mit sich bringen und es freut mich, dass die Kinder wieder die Möglichkeit haben, in ihrer vertrauten Umgebung zu spielen und betreut zu werden.“ kommentiert Bgm. Dr. Andreas Rabl die positive Entwicklung.

Fotocredit: pixabay_tolmach

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