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Kontrolle

Raser in Wels gestoppt

Ein 20-jähriger Probeführerscheinbesitzer aus Wels wurde am 15. August 2020 gegen 20:30 Uhr in dem von ihm gelenkten PKW, im Welser Stadtgebiet auf der Salzburger Straße, bei erlaubten 50 km/h mit einer Geschwindigkeit von 105 km/h gemessen. Der Welser wird angezeigt. Ein durchgeführter Alkovortest verlief negativ, berichtet die Polizei.

Laut, schnell, rücksichtslos?

Mit Unterstützung eines Sachverständigen der Landes-Verkehrsabteilung führte die Polizei am Freitag, dem 07. 08., wieder eine großangelegte Fahrzeug- und Geschwindigkeitskontrolle in OÖ durch, um gegen die Tuning- und Raserszene vorzugehen.

Landesrat für Infrastruktur Mag. Günther Steinkellner argumentiert überzeugt: „Die gezielten und effektiven Schwerpunktaktionen der Polizei sind all jenen ein Dorn im Auge, die gefährliche und irreguläre Verbauungen am Fahrzeug vorgenommen haben. Wenn aufgrund von illegalen Soundgeneratoren oder Klappenauspuffinstallationen die Kennzeichenabnahme erfolgt ist das eine Strafe, die nicht nur weh tut, sondern zum Nachdenken zwingt“.

Ebenso erfolgte im Großraum Linz mittels zwei Radarfahrzeugen eine Geschwindigkeitsüberprüfung bei 4.317 Fahrzeugen. Dabei wurden 201 Grenzwertüberschreitungen festgestellt, wobei die Spitzenwerte bei 131 km/h im 50 Km/h Bereich und 133 km/h in der 70 km/h Beschränkung lagen. Zusätzliches Resultat: zwölf Alkovortests, sieben Organmandate, 92 angezeigte Delikte mit Verstoß gegen das Kraftfahrgesetz (KFG) inklusive sieben Kennzeichenabnahmen und zwei Vorführungen nach dem §56 des KFG, also jenen Kraftfahrzeuge und Anhänger, bei denen Bedenken bestehen, dass sie sich in verkehrs- und betriebssicherem Zustand befinden bzw. unzulässig viel Lärm, Rauch, üblen Geruch oder schädliche Luftverunreinigungen verursachen.

Mit den Schwerpunktkontrollen will man in OÖ verstärkt den Kampf gegen die Raser und allen jenen die gegen das KFG verstoßen aufnehmen, um die Sicherheit auf der Straße bei allen Verkehrsteilnehmern zu gewährleisten.

Fotocredit: Land OÖ / Kauder

Wels gegen Raserei

Der Anstieg von Geschwindigkeitsüberschreitungen in den vergangenen vier Jahren um etwas mehr als das Doppelte ist für viele Welser Bürgern besorgniserregend und führte zu vermehrten Beschwerden.

Ein Anlassfall waren die Exzesse während der letzten Autotuning-Messe “Night of Wheels” im Vorjahr mit “Geschwindigkeitsräuschen” und illegalen Straßenrennen, wo es in einer Nacht zu rund 300 Anzeigen und 45 Organmandaten kam.

Darauf reagierten die Welser Freiheitlichen mit einer Online-Petition zur Eindämmung der Raserei. Dazu Stadtparteiobmann Gerhard Kroiß: “Für mich ist es absolut inakzeptabel, dass die Straßen von Wels zur Gefahrenquelle für alle Verkehrsteilnehmer, vom Fußgänger bis zum Radfahrer, werden”.

Bei den immer noch 60.000 jährlichen Geschwindigkeitsüberschreitungen in Wels, fordert Vbgm. und Referent für Sicherheit, Integration und Sport Gerhard Kroiß: „Ich danke der Polizei für ihre konsequente Fortführung im Kampf gegen die Raserei auf Welser Straßen! Denn es erfordert eine gezielte und dauerhafte Vorgehensweise.

Die Lenker lernen nicht durch Verbote, sondern nur daraus, wenn permanent kontrolliert und bei Übertretungen gestraft wird. Wir dürfen nicht lockerlassen, denn Raserei ist kein Kavaliersdelikt!

Weiterhin aufrecht bleibt unsere Forderung, rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen, damit bei extremer Raserei das Fahrzeug beschlagnahmt werden kann.

Den Unverantwortlichen muss klargemacht werden: Raserei zahlt sich nicht aus! Bei Übertretungen wird der Führerschein eingezogen und der Bolide weggesperrt!“

Fotocredit: Privat

50,6 Gramm Marihuana sichergestellt

Polizisten kontrollierten am 16. April 2020 um 06:08 Uhr im Zug nach Passau kurz vor dem Hauptbahnhof Wels einen 25-jährigen aus Wien. Im Gepäck hatte er in einer Trinkflasche ein Plastiksäckchen mit 50,6 Gramm Marihuana versteckt.

Der Mann gab an, er hätte das Suchtmittel kommendes Wochenende bei einer Party in Wels verschenken wollen. Er wird an die Staatsanwaltschaft Wels sowie nach dem Covid-19-Maßnahmengesetz angezeigt, so die Polizei.

Finanzpolizei in einem Spiellokal in Wels-Neustadt

Polizei, Finanzpolizei und kurzzeitig auch die Feuerwehr standen am Montag bei einer Kontrolle in einem Spiellokal in Wels-Neustadt im Einsatz.

Ersten Informationen zufolge mussten im Zuge der finanzpolizeilichen Kontrolle mehrere illegale Spielautomaten sichergestellt werden. Das erst kürzlich eröffnete Spiellokal hatte bereits im Vorfeld mehrmals für Schlagzeilen gesorgt, weil es direkt neben einer sozialen Ausspeisungstätte und einem Sozialmarkt eröffnet hatte. Die Betreiber der sozialen Märkte nebenan befürchteten, dass zumindet ein Teil der sozial Bedürftigen in dem Spiellokal die letzten Cent verspielen würden, in der Hoffnung auf den großen Gewinn. Das Lokal wurde so letztens auch zum Gegenstand der Diskussion um das Vorgehen gegen Wettlokale und gegen illegales Glücksspiel bei der Gemeinderatssitzung der Stadt Wels.
Montagvormittag beschäftigte sich die Finanzpolizei mit dem umstrittenen Spiellokal am Flotzingerplatz in Wels-Neustadt. Die Polizei stand ebenso, wie kurzzeitig unterstützend die Feuerwehr im Einsatz.
Die Ergebnisse der finanzpolizeilichen Kontrolle müssten nun abgewartet werden, heißt es am Montagnachmittag.
Näheres war vorerst noch nicht bekannt.

Bericht: www.laumat.at

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