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Krisenstab

Welser Krisenstab aktuell

Am Freitag, dem 27. März gibt es in der Stadt Wels schon 41 bestätigte Covid-19-Erkrankte, 154 Personen sind in Quarantäne. Unter der Leitung vom obersten Welser Krisenmanager, Bgm. Dr. Andreas Rabl und dem Stabsleiter, Mag. Dir. Dr. Peter Franzmayr wurden weitere Maßnahmen besprochen.

So wird das gesamte Gelände des Alten Schloßhofs behördlich geschlossen.
Das dringend benötigte zusätzliche Personal für die städtische Alten- und Pflegeheime muss aufgestockt werden. Hausinterne und freiwillige 43 Mitarbeiterinnen aus der Dienststelle der Kinderbetreuung könnten im Bedarfsfall einspringen. Fragen rund um die 24-Stunden – Betreuung werden von geschulten Mitarbeitern der Altenbetreuungsschule OÖ unter der Hotline Telefonnummer +43 732 7720 78333 beantwortet.

Weiter aufrecht bleibt der öffentliche Personennahverkehr der Wels Linien. Allerdings werden ab 1. April die Hauptlinien 1 bis 4 auf den „Samstag-Werktag“ Fahrplan umgestellt. Alle Busse fahren dann nur mehr im Halbstunden-Takt. Alle anderen Linien fahren unverändert im Halbstunden-Takt. Informationen unter www.welslinien.at.

Laut Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend können Schutzmasken (mindestens FFP2) durch geeignete Sterilisation (bei 121 Grad Celsius) wieder verwendet werden. Personen die im privaten oder in der Arbeit solche Schutzmasken tragen, werden ersucht diese nicht wegzuwerfen, sondern vorerst aufzuheben.

Fotocredit: Stadt Wels

Stadt Wels beruft Krisenstab ein

Welser Krisenstab zum „Coronavirus“ wird einberufen
Österreich liegt als kleines Land laut Robert Koch Institut im weltweiten Vergleich der
Infektionsfälle bereits an 18. Stelle. Laut elektronischem Meldesystem, EMS, des
österr. Gesundheitswesens wird in OÖ (und Tirol) eine stärkere Betroffenheit
vermutet: Verdoppelungszahl der Erkrankungen: 3,1 Tage, Steigerungsrate pro Tag:
25,1 %. Der aktuelle Stand der am Virus Erkrankten in OÖ: 116 ( laut Sozialministerium ), davon 8 in Wels-Stadt und 7 in Wels-Land (Tips, 14.März).
Aus diesem Grund hat man in Wels sofort einen präventiven Krisenstab eingesetzt zum konstruktiven Informationsaustausch für alle Welser Bürger und den offiziellen Stellen. Letzten Donnerstag verkündete der behördliche Einsatzleiter Bgm.
Dr. Andreas Rabl gemeinsam mit dem Leiter des Krisenstabes, Magistrats-Direktor
Dr. Peter Franzmayr, die nächsten notwendigen Schritte. Letzterer kommunizierte vorbildlich mit dem Land OÖ, als beim Krisenstabs-Gespräch die Anfrage eines Medienvertreters zur Situation unserer ‚Schwächsten‘ und zur Lebenshilfe kam.
Als Konsequenz der bisherigen Entwicklung gelten folgende Sofortmaßnahmen:

  • Unterricht an Welser Volksschulen, Unterstufen wie auch der normale Kindergartenbetrieb sind eingestellt; die Betreuung bleibt geöffnet.
  • Eingänge der ‘Städtischen Häuser’ der Seniorenbetreuung sind nun abgesperrt, die Besuche sind nur in Absprache mit der Pflegedienstleitung möglich. Besuche bei den Bewohnern der Palliativabteilung sind mit Ausnahmegenehmigung möglich.
  • Welldorado mit Hallenbad und Sauna: 13. März bis 3. April gesperrt.
  • Sämtliche Welser Veranstaltungen, wie etwa die Gedenksteinenthüllung am 25. März, werden abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben.
    Gekaufte Karten für Veranstaltungen behalten Gültigkeit für den Ersatztermin oder können zurückgegeben werden.
    Alle Bewohner*innen in den Wohngemeinschaften werden ab Montag den 16.03. vor Ort betreut, versichert der GF der Lebenshilfe OÖ, Mag. Gerhard Scheinast. Sofort eingestellt werden Kindergärten, Hort, die Frühförderung und der Betrieb der Werkstätten.
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