Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages

österreich

[Covid-19] Soziale Kontakte werden beschränkt

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat Donnerstagnachmittag bei einem Pressestatement weitere starke Einschränkungen für private Treffen – auch private Feiern – bekanntgegeben.

Soziale Kontakte müssen stark reduziert werden, erklärte Bundeskanzler Sebastian Kurz Donnerstagnachmittag in einer Pressekonferenz. Betroffen sind neben öffentlichen Feiern auch private Treffen – zum Beispiel Feiern werden auf maximal 10 Personen beschränkt. Ausgenommen sind nur mehr Begräbnisfeierlichkeiten.

“Das sind Einschränkungen, die weh tun, aber notwendig sind um einen zweiten Lockdown zu verhindern”, so Kurz.

In der Gastronomie darf zudem nurnoch sitzend konsumiert werden. Zudem wird die Pflicht zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes ausgeweitet. Gelten sollen die Maßnahmen ab kommendem Montag 00:00 Uhr.

Rettendes Bundesheer

Die periodischen Hochgebirgslandekurse beim Österreichischen Bundesheer, kurz ÖBH, werden sowohl im Sommer und als auch im Winter durchgeführt, um die Hubschrauberbesatzungen mit den speziellen Bedingungen der Einsätze in alpinen Räumen vertraut zu machen.

Derzeit läuft in Tirol der ‚Hochgebirgslandekurs– Sommer‘ im Gebiet rund um das von den Loferer Steinbergen und den Kitzbüheler Alpen umgebene Hochfilzen. Periodisch werden solch hochprofessionelle Kurse gerne auch gemeinsam mit Teams unserer benachbarten Länder durchgeführt. Heuer nehmen zwei deutsche Hubschrauber-Crews mit dem Eurocopter EC135 teil.

Das ÖBH ist mit allen verwendeten Hubschraubertypen bei dieser wichtigen Übung vertreten, welche den Besatzungen Gelegenheit gibt, sich mit den speziellen Bedingungen der realen Einsätze im hochalpinen Raum vertraut zu machen. Speziell Höhenlage, Wetter und rasch wechselnde Situationen können die Einsatzteams bis zum Äußersten fordern.

Erst vor kurzem, am 25. August, wurde ein am Dachsteinmassiv verunglückter 51-Jähriger Alpinist erfolgreich gerettet. Die alarmierte Crew einer Bundesheer-Aluette 3 aus Aigen im Ennstal konnte den Bergsteiger im Zuge einer schwierigen Seilbergung bei Nacht retten.

Es bestätigt wieder einmal das Motto „Was geübt wird, wird im Einsatz auch beherrscht“.

Fotocredit: Bundesheer/GORUP

Fahrerflucht mit gestohlenem Notarztwagen endet mit Festnahme in Deutschland

Wie die Polizei erst jetzt nach Klärung des Vorfalls bekanntgab, ist es Anfang August zu einer wilden Verfolgungsjagd gekommen, bei der ein Polizist verletzt wurde. Der Mann soll zudem auf seiner Flucht nach einem Unfall kurzzeitig auch mit einem Notarztwagen geflüchtet sein, dessen Team dem Mann zur Hilfe kommen wollte.

“Aufgrund seiner auffälligen Fahrweise hielten zwei Polizisten am 05. August 2020 gegen Mitternacht auf der Westautobahn kurz vor der Abfahrt Vorchdorf Richtung Salzburg einen dunklen PKW mit Welser Kennzeichen an.

Der bis dato unbekannte Lenker blieb zunächst stehen. Als die Beamten ausstiegen, stieg der Unbekannte auf das Gas und flüchtete ohne Licht und mit hoher Geschwindigkeit Richtung Zentrum Vorchdorf. Auf Höhe einer Tankstelle kam er vermutlich aufgrund der hohen Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab und blieb mit seinem Fahrzeug in einem Straßengraben hängen. Der Lenker schaffte es aber durch ruckartiges Hin-und-Her-Fahren den PKW aus dem Graben zu befreien.

Dabei wurde ein Polizist zu Boden geschleudert und leicht verletzt. Auch das dahinter abgestellte Dienstauto wurde beschädigt. Anschließend flüchtete der Lenker in unbekannte Richtung. Auch eine sofort eingeleitete Fahndung verlief negativ. Nur etwa eine Stunde später kam es auf der Westautobahn erneut zu einem “kuriosen” Vorfall. Ein silberfarbener PKW mit Gmundner Kennzeichen kam von der Fahrbahn ab und stieß gegen eine Leitschiene. Ein zufällig nachkommender Notarztwagen hielt an der Unfallstelle an und leistete Erste Hilfe.

Plötzlich sprang der unbekannte Lenker in das Notarztfahrzeug, fuhr einige hundert Meter davon, stieg wieder aus und flüchtete zu Fuß. Aufgrund umfangreicher Ermittlungen konnten beide Taten später einem 34-Jährigen aus Deutschland nachgewiesen werden. Dieser ist auch verdächtig, am 05. August 2020 gegen 02:00 Uhr in Tschechien von einem geparkten PKW die Kennzeichen gestohlen zu haben.

Anschließend begab er sich zu einem in der Nähe befindlichen Autohaus, brach dort ein und stahl aus der Verkaufshalle einen Wagen. Der Mann benützte diesen mit den zuvor gestohlenen Kennzeichen. Im Zuge eines Tankbetrugs konnte der Beschuldigte und das gestohlene Fahrzeug von der Kamera einer Videoüberwachung registriert werden. In den Vormittagsstunden des 05. August 2020 stahl er in Wiener Neudorf erneut zwei Kennzeichen und montierte diese auf den in Tschechien gestohlenen Wagen. Am 05. August 2020 gegen 22:25 Uhr brach der 34-Jährige in ein Autohaus in Wels ein, zertrümmerte zwei Glasvitrinen und stahl diverse Gegenstände.

Diese Tat wurde erneut von einer Überwachungskamera aufgezeichnet. Nachdem er nur wenige Minuten danach erneut von einem fremden PKW zwei Kennzeichen abmontierte, kam es gegen Mitternacht in Vorchdorf zu dem bereits erwähnten Vorfall mit den Beamten. Der in Tschechien gestohlene Wagen sowie die in Wels gestohlenen Kennzeichen konnten in den Vormittagsstunden des 06. August 2020 schwer beschädigt aufgefunden und sichergestellt werden.

Das zweite benutzte Fahrzeug, das der Deutsche am 06. August 2020 kurz nach Mitternacht in Vorchdorf gestohlen hatte, konnte auf der Westautobahn im Bereich Autobahnabfahrt Mondsee, ebenfalls total beschädigt, vorgefunden werden. In den späten Abendstunden des 06. August 2020 kam es in Freilassing (Deutschland) zu ähnlichen Vorfällen. Der 34-Jährige stahl einen Wagen, durchbrach mehrere Straßensperren, beschädigte Polizeifahrzeuge, verletzte Polizeibeamte und lieferte sich eine wilde Verfolgungsjagd.

Letztendlich gelang es den Polizisten jedoch den 34-Jährigen anzuhalten und festzunehmen. Derzeit befindet er sich in der geschlossenen Abteilung des Inn-Salzach-Klinikum in Wasserburg am Inn (Deutschland), berichtet die Polizei am Freitag in einer Presseaussendung.

Symbolbild: Notarztwagen bei Verkehrsunfall im Einsatz | Laumat.at

Sozialbetrug – keine Chance!

Beim jüngst aufgedeckten Betrugsskandal in der Steiermark sollen mehr als 1.000 Personen in Österreich lediglich Scheinadressen besessen haben, um finanzielle Sozialleistungen beziehen zu können.

Aus dem Ausland reiste man nur zu Behördenterminen mit einer eigens dafür organisierten Buslinie nach Österreich ein. Ist dies schon der ganze Eisberg oder nur eine aus den gegenwärtig trüben medialen Gewässern sichtbare Spitze davon? Sozialreferentin und Vbgm. Christa Raggl-Mühlberger sieht sich im konsequenten Kurs der Stadt Wels zu diesem Thema bestätigt.

Immerhin überprüft hier seit 2018 die städtische Abteilung ‘Soziales’ gemeinsam mit der städtischen Ordnungswache die Rechtmäßigkeit vom Bezug der Sozialleistungen. Bei unangekündigten Hausbesuchen wird geklärt ob Sozialhilfe zurecht und in der gesetzlich zustehenden Höhe bezogen wird. Die Vizebürgermeisterin erklärt: „Als Sozialreferentin ist es mir besonders wichtig, dass Sozialhilfe dort ankommt, wo sie berechtigt ist und auch dort hilft, schwierige Lebenssituationen zu überbrücken.

Ich habe kein Verständnis dafür, dass Sozialleistungen zu Unrecht bezogen werden.“ Innerhalb von vier Wochen Kontrolltätigkeit traf man allein während der vergangenen drei Monate bei 94 getätigten Hausbesuchen 38 Personen nicht an. Weiters erfolgten vier Anzeigen und sieben Personen zogen nach dem Besuch ihren Antrag auf Sozialhilfe wieder zurück oder stellten keinen Weitergewährungsantrag mehr.

Ein gutes Beispiel dafür diese Kontrollen fortzusetzen und als bewährtes Modell zu exportieren.

Fotocredit: SamWilliamsPhoto

[COVID-19] Maskenupdate

Ab Freitag gilt in Supermärkten, Post- und Bankfilialen wieder in ganz Österreich die Pflicht einen Mund- und Nasen-Schutz zu tragen. In Oberösterreich gilt die Bestimmung bereits seit einigen Wochen.

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat am Dienstag gemeinsam mit Vizekanzler Werner Kogler (Grüne), Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) und Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) bekannt gegeben, dass am Freitag wieder in Supermärkten, Post- und Bankfilialen die sogenannte Maskenpflicht gelte.

[COVID-19] Grenzkontrollen und Reisewarnungen

In den letzten Tagen stiegen in OÖ die Corona-Fälle wieder stetig an. So wurden in den vergangenen zwei Wochen 48 Neuerkrankungen registriert. Grund dafür waren infizierte Personen, welche aus dem Ausland ein- rück- oder durchgereist sind.

„Wir dürfen nicht riskieren, dass durch eingeschleppte Infektionen die hohe Disziplin der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher zunichte gemacht wird oder die Akzeptanz der notwendigen Maßnahmen, wie Maskenpflicht, sinkt. Wir brauchen konsequente Maßnahmen an unseren Grenzen, ansonsten laufen unsere Anstrengungen teilweise ins Leere“, so der besorgte LH Mag. Thomas Stelzer.

Unter anderem kamen die Corona-Infizierten aus den folgenden Ländern: Kosovo (12), Serbien (10), Bosnien (7), Rumänien (5), Kroatien (5), Mazedonien (2), Türkei (2), und Frankreich, Deutschland, Italien, Montenegro, Afghanistan je (1).

„Wir müssen alles tun, damit das Virus nicht noch stärker aus dem Ausland eingeschleppt wird“, so der Landeshauptmann.

(Archiv-COVID-19-1-Welle) Beamte der Polizei bei Grenzkontrolle

Petition gegen ein Munitionsloses Bundesheer

Neben der Pandemie ist zurzeit eine sicherheitspolitische Diskussion um die Neuausrichtung des Bundesheeres entbrannt.

Für den Vorsitzenden der Offiziersgesellschaft der OÖ Zweigstelle Wels, Major Christian Brunmayr, ist das Heer an einem Punkt angelangt, an dem es ohne zusätzliche Mittel seine Kernfähigkeit als Militär, also die Landesverteidigung, verlieren wird.

„Der Existenzzweck des Österreichischen Bundesheeres ist nicht Reserve der Polizei, Feuerwehr, Rettung zu sein, dafür gibt es erfahrenere und von der Struktur her bessere Einsatzorganisationen, sondern die Souveränität des Staates aufrecht zu erhalten.“ so der besorgte Major.

Ein ähnliches tristes Bild hat auch der ehemalige Verteidigungsminister Thomas Starlinger in seinem Zustandsbericht des Bundesheeres „Unser Heer 2030“ präsentiert. Er forderte ebenfalls eine stabile und funktionsfähige Landesverteidigung für Österreich. So wird im damaligen Bericht eine Erhöhung des Verteidigungsbudgets auf drei Millionen Euro in Verbindung mit einer schrittweisen Anhebung auf ein Prozent des BIPs bis zum Jahr 2030 gefordert, um die Luftraumüberwachung zur Wahrung der Souveränität und Neutralität Österreichs garantieren zu können.

Ebenso wurden in der Analyse die Rückkehr zum Grundwehrdienst mit einer Dauer von acht Monaten und vor allem die Wiederherstellung der Einsatzfähigkeit der Miliz-Soldaten sowie die Erhöhung des Personalstandes auf 24.000 Bedienstete verlangt. Ohne die dringend notwendigen Investitionen werden in wenigen Jahren die Soldatinnen und Soldaten nicht mehr in der Lage sein bei Naturkatastrophen oder bei Schutzoperationen die Bevölkerung zu schützen, tönte es aus dem Ministerium.

Der von der damaligen Übergansregierung beauftragte Bericht „Unser Heer 2020“ sollte die Entscheidungsgrundlage liefern, damit die nachfolgende Regierung dem Bundesheer die notwendigen Ressourcen zur Verfügung stellen wird; nämlich so, damit man sich auch weiterhin auf einen zeitgemäßen Schutz für Österreich und seine Bevölkerung bis ins Jahr 2030 verlassen kann.

Jetzt ist Verteidigungsministerin Mag. Klaudia Tanner am Zug der Umsetzung einer sinnvollen Neugestaltung der österreichischen Landesverteidigung.

Als Vertreter der Offiziersgesellschaft OÖ Zweigstelle Wels lädt Major Brunmayr alle Mitglieder ein, die folgende von den Oppositionsparteien initiierte Petition zu unterstützen.

Hier kommen Sie zur Petition.

[COVID-19] Neuigkeiten rund um Corona

Aufgrund der Covid-19 Situation hat das Bürgercenter im Welser Rathaus ab Montag geänderte Öffnungszeiten: Montag, Dienstag und Donnerstag: 07.00 bis 13:00 und 14:00 bis 16:30 und Mittwoch: 07:00 bis 13:00 und Freitag: 07:00 bis 12:30 wie bisher.

MNS-Masken sind beim Betreten der Amtsgebäude Pflicht und Abstands- und Hygieneregelungen gelten weiterhin. Leider werden auch in Wels wieder vermehrt COVID-19 Erkrankungen registriert: Derzeit gibt es 34 durch Testung bestätigte COVID-19 Infektionen, 120 Personen in Quarantäne sowie 61 Genesene.

Das Rote Kreuz Wels errichtete nun einen „Drive-In“ für COVID-19 Testungen am Gelände der ASFINAG-Autobahnmeisterei, in der Albrechtstraße 66. Die Zufahrt erfolgt im Bereich der Schrankenanlage, wobei die Absperrungen dringend einzuhalten sind.

Ab heute Freitag führt man dort an sechs Tagen in der Woche Testungen durch. Allerdings nur auf Anordnung der Gesundheitsbehörde. Nicht mobile Personen werden weiterhin von mobilen Rote-Kreuz-Teams aufgesucht, wenn ein Test angeordnet wurde.

Für die Schüler, die heute ihr Zeugnis bekommen haben und die mindestens fünf Einser haben, gibt es heute ein besonderes Zuckerl. Freier Eintritt in das Freibad Welldorado.

Auch dort gelten die geltenden Corona-Sicherheitsbestimmungen, wie das Tragen einer MNS-Maske im Kassenbereich und das generelle Einhalten der Abstandsregeln.

Fotocredit: pixabay_mohamed_hassan

Mehr Corona-Infizierte

Wels, wie manch andere Orte auch, war mit Stand vom 4. Mai bereits frei von positiven Corona-Fällen.

Nachdem die Covid-19-Maßnahmen gelockert wurden fahren viele Menschen wieder ins Ausland und manche kommen infiziert zurück. In der Stadt Wels gibt es mit Stand vom 29.Juni bereits wieder acht Neuinfektionen, von den seit März 66 Infizierten sind 58 bereits genesen. 33 Personen befinden sich nun in Quarantäne.

Bgm. Dr. Andreas Rabl betont: „Das Coronavirus ist nach wie vor aktiv. Ich ersuche alle Welser, weiterhin vorsichtig zu sein, Abstand zu halten und sich nach einer Reise selbst zu beobachten und im Verdachtsfall 1450 zu kontaktieren.“

Die Feststellung der kürzlich erfolgten Infektionen verlief vorbildlich. Nach Auftreten erster Symptome kontaktierten die Betroffenen ihre Hausärzte, die ihrerseits alle weiteren Schritte einleiteten.

Typische Anzeichen einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus sind unter anderem Fieber, Husten, Kurzatmigkeit und Atembeschwerden. Personen, die den Verdacht haben, sich mit dem Virus infiziert zu haben, zu Hause zu bleiben und telefonisch ihren Hausarzt oder die Gesundheitsberatung zu kontaktieren.

Für Fragen rund um das Coronavirus steht die Hotline der AGES – Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit – unter Tel. +43 800 555 621 kostenlos rund um die Uhr zur Verfügung.

Gesundheitsreferentin Vbgm.in Silvia Huber warnt: „Die jüngsten Fälle zeigen, dass COVID-19 noch nicht vorbei ist. Als Gesundheitsreferentin appelliere ich an die Vernunft der Bevölkerung.

Bitte unbedingt den Mindestabstand einhalten!“

Fotocredit: Stadt Wels

Sicherheitszentrum und Wirtschaftspartner

Nachdem in einem „Schnellschuss“ die Verteidigungsministerin Mag. Klaudia Tanner Pläne über eine Heeresreform angekündigt hatte, gab es auch in Wels erste Reaktionen, würde diese ja auch die Kasernenstandorte in OÖ betreffen.

Geplant ist eine Reduktion von Personal und schweren Waffen. Für die Stadt Wels besteht seit 2002 ein Partnerschaftsvertrag mit der Garnisonskaserne. Ebenso ist sie ein regional bedeutsamer Wirtschaftsfaktor für die Stadt. Erst kürzlich wurde von den Verantwortlichen ein Sicherheitskonzept für die Region besprochen, damit im Krisenfall die Versorgung garantiert ist.

Dazu kommentiert Sicherheitsreferent Vbgm. Gerhard Kroiß die Pläne von Ministerin Tanner: „Der Kasernenstandort Wels muss als Sicherheitsinsel ausgebaut, zumindest aber auf dem bisherigen Niveau modernisiert werden.“ Seit Jahren ist geplant die Kampfpanzer ‚Leopard‘ zu modernisieren und in die Infrastruktur wie Wartungshallen zu investieren, sobald sich die Budgetsituation etwas entspannt. Ebenso ergänzt Bgm. Dr. Andreas Rabl: „Wir brauchen eine Bestandsgarantie für die Kaserne. Sie ist für die Wertschöpfung der Region Wels unverzichtbar und eine Verkleinerung daher nicht akzeptabel.“

Laut Verteidigungs-Ministerin Mag. Tanner wird das Bundesheer nun gemäß einer erhobenen Einschätzung der Bevölkerung auf den Einsatz wahrscheinlicher Bedrohungen ausgerichtet, wie es auch im Regierungsprogramm festgehalten wurde. Die umfassende Landesverteidigung bleibt Kernaufgabe, wie kürzlich nach einem Gespräch mit dem Heeres-Oberbefehlshaber Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen klargestellt worden ist.

Währende der Corona-Welle erwähnte in diesem Zusammenhang der LH-Stv. von OÖ, Dr. Manfred Haimbuchner, die vom BM für Landesverteidigung erstellte sicherheitspolitische Jahresvorschau für 2020. Dort wird auf mögliche Bedrohungsszenarien, wie das Eintreffen einer Pandemie mit mittlerer Bedrohungswahrscheinlichkeit, allerdings mit Auswirkung auf die Sicherheitslage und das Leben in Österreich, deutlich hingewiesen.

Leider hat sich in der Zwischenzeit diese Prognose durch die Corona-Pandemie bewahrheitet. Ebenfalls enthält die Analyse Szenarien mit gleich hohem Impact wie einen „systemischen Terrorangriff“ oder den „Blackout“ bei den Energielieferanten.

Damals plädierte Dr. Haimbuchner: „Es geht nicht um Virus versus Grippemaske, es geht um Bedrohung versus Abwehrmaßnahme. Das gilt es aus dieser Krise zu lernen.“ Ein vernünftiger Ansatz von staatlichen Vorsichts- und Schutzmaßnahmen, ohne Vorurteile und Angstmacherei, aber auch ohne Naivität, ergänzte der besorgte LH-Stv.

Aktuell ersuchen Bgm. Dr. Andreas Rabl und Vbgm. Gerhard Kroiß nun Verteidigungsministerin Mag. Klaudia Tanner um Klarstellung und Abgabe einer Bestandsgarantie für die Kaserne Wels.

Scroll to top