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politik

„Lager 1001“ soll bleiben

Seit Jahrzehnten befasst sich Thomas Rammerstorfer von den Grünen mit der heimatlichen Migrationsgeschichte. Ebenso wie die Hamburger Historikerin Sarah Grandke, die schon mehrmals Gast in Wels war.

Sie hat sich auf die Erforschung von „Displaced Persons“ spezialisiert, also hier speziell auf Menschen nach dem Zweiten Weltkrieg, wie Heimatlose, Vertriebene, ehemalig zur Zwangsarbeit Verpflichtete, KZ-Häftlinge, umgesiedelte oder vertriebene Angehörige von Minderheiten wie etwa Volksdeutsche aus Osteuropa. Das freut besonders Rammerstorfer, dass „zunehmend auch die internationale Forschung auf unsere spannende Vergangenheit aufmerksam wird”.

So suchten im Welser“ Lager 1001“ in Lichtenegg bis 1964 zehntausende Flüchtlinge aus verschiedensten Ländern Schutz und Unterkunft. Dieses wohl zu den größten wie auch am längsten in Betrieb befindliche Lager, beherbergte zunächst aus dem KZ Gunskirchen befreite Juden, danach Menschen aus der großen Gruppe der Volksdeutschen und andere Flüchtlinge aus Osteuropa, später kamen noch die 1956 vertriebenen Ungarn. Manche zogen weiter, manche blieben.

Die Stephansiedlung im heutigen Stadtteil Lichtenegg ist beispielsweise Zeuge dieser Geschichte. Zur wichtigen Aufarbeitung der Geschichte schlägt nun Rammerstorfer einen „Runden Tisch“ vor, an welchem alle Welser Parteien repräsentiert sind, ebenso wie die Vertriebenenverbände, Pfarren, Schulen und Anrainerschaft. Thomas Rammerstorfer hofft, dass das übliche „Parteien-Hick-Hack“ erspart bleibt und alle an einem gemeinsamen Strang ziehen, um die letzte noch erhaltene Lagerbaracke genannt „Lager 1001“ endlich sinnvoll zu verwenden.

Fotocredit: Die Grünen
Bild: Sarah Grandke, Thomas Rammerstorfer, Marina Wetzlmaier

Wir für Wels

Ein Jahr vor der Wahl startet die Welser FPÖ eine Bürgerbewegung unter dem Motto #wirfürwels.

Ziel der Bürgerbewegung ist es, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zu motivieren neue Ideen für Wels zu finden, zu diskutieren und zur Umsetzung zu bringen. Es gibt einen Pool von 62.785 Welser, die alle ein gemeinsames Interesse haben: Wels lebenswerter zu gestalten.

Titelbild: FPÖ Wels | Beitrag Wels Report | Bezahlte Werbung

Für Wohnkosten-Dämpfung

Der Marchtrenker Bürgermeister Paul Mahr und Wohnungsreferent Engelbert Schöller werden immer wieder, wie zuletzt im Rahmen einer Mieterversammlung, von Mietern auf die enorm gestiegenen Mietkosten angesprochen.

Die Menschen merken es im Geldbörsel und spüren es am eigenen Leib und wissen es. Dazu meint Bgm. Paul Mahr „Wir müssen hier Regelungen einfordern, die gerade in schwierigen Zeiten, eine überbordende Belastung unserer Menschen verhindert“ und skizziert am folgenden Beispiel, wie das aussehen könnte: Eine junge Familie mit Kind zieht in eine 80-qm-Wohnung in Marchtrenk. Sie zahlt dafür ca. 8000 Euro im Jahr plus 10 Prozent Mehrwertsteuer – also 8.800.- Euro.

Durch den Wegfall der Mehrwertsteuer ergibt sich für die Familie eine Ersparnis von 800 Euro im Jahr – mehr als eine ganze Monatsmiete. Beide Politiker sind für eine rasch gesetzlich verankerte Mietpreissenkung. Überdies möchte die Stadtgemeinde Marchtrenk in Folge eine Resolution zur Senkung der Mietpreise durch Wegfall der 10%-Mehrwertsteuer verfassen. Auch zum Überarbeiten der Wohnbeihilfe wird aufgerufen. Weiters wird die Marchtrenker Stadtgemeinde auch mit anderen Kommunen, welche sich dieser Forderung anschließen, kooperieren.

Man möchte eine notwendige Änderung bei den zuständigen Stellen im Land OÖ, beim Bund und im Nationalrat erzielen, getreu dem Motto „Wohnen darf nicht zur Armutsfalle werden.“

Fotocredit: Stadtamt Marchtrenk

Laut, schnell, rücksichtslos?

Mit Unterstützung eines Sachverständigen der Landes-Verkehrsabteilung führte die Polizei am Freitag, dem 07. 08., wieder eine großangelegte Fahrzeug- und Geschwindigkeitskontrolle in OÖ durch, um gegen die Tuning- und Raserszene vorzugehen.

Landesrat für Infrastruktur Mag. Günther Steinkellner argumentiert überzeugt: „Die gezielten und effektiven Schwerpunktaktionen der Polizei sind all jenen ein Dorn im Auge, die gefährliche und irreguläre Verbauungen am Fahrzeug vorgenommen haben. Wenn aufgrund von illegalen Soundgeneratoren oder Klappenauspuffinstallationen die Kennzeichenabnahme erfolgt ist das eine Strafe, die nicht nur weh tut, sondern zum Nachdenken zwingt“.

Ebenso erfolgte im Großraum Linz mittels zwei Radarfahrzeugen eine Geschwindigkeitsüberprüfung bei 4.317 Fahrzeugen. Dabei wurden 201 Grenzwertüberschreitungen festgestellt, wobei die Spitzenwerte bei 131 km/h im 50 Km/h Bereich und 133 km/h in der 70 km/h Beschränkung lagen. Zusätzliches Resultat: zwölf Alkovortests, sieben Organmandate, 92 angezeigte Delikte mit Verstoß gegen das Kraftfahrgesetz (KFG) inklusive sieben Kennzeichenabnahmen und zwei Vorführungen nach dem §56 des KFG, also jenen Kraftfahrzeuge und Anhänger, bei denen Bedenken bestehen, dass sie sich in verkehrs- und betriebssicherem Zustand befinden bzw. unzulässig viel Lärm, Rauch, üblen Geruch oder schädliche Luftverunreinigungen verursachen.

Mit den Schwerpunktkontrollen will man in OÖ verstärkt den Kampf gegen die Raser und allen jenen die gegen das KFG verstoßen aufnehmen, um die Sicherheit auf der Straße bei allen Verkehrsteilnehmern zu gewährleisten.

Fotocredit: Land OÖ / Kauder

Sozialbetrug – keine Chance!

Beim jüngst aufgedeckten Betrugsskandal in der Steiermark sollen mehr als 1.000 Personen in Österreich lediglich Scheinadressen besessen haben, um finanzielle Sozialleistungen beziehen zu können.

Aus dem Ausland reiste man nur zu Behördenterminen mit einer eigens dafür organisierten Buslinie nach Österreich ein. Ist dies schon der ganze Eisberg oder nur eine aus den gegenwärtig trüben medialen Gewässern sichtbare Spitze davon? Sozialreferentin und Vbgm. Christa Raggl-Mühlberger sieht sich im konsequenten Kurs der Stadt Wels zu diesem Thema bestätigt.

Immerhin überprüft hier seit 2018 die städtische Abteilung ‘Soziales’ gemeinsam mit der städtischen Ordnungswache die Rechtmäßigkeit vom Bezug der Sozialleistungen. Bei unangekündigten Hausbesuchen wird geklärt ob Sozialhilfe zurecht und in der gesetzlich zustehenden Höhe bezogen wird. Die Vizebürgermeisterin erklärt: „Als Sozialreferentin ist es mir besonders wichtig, dass Sozialhilfe dort ankommt, wo sie berechtigt ist und auch dort hilft, schwierige Lebenssituationen zu überbrücken.

Ich habe kein Verständnis dafür, dass Sozialleistungen zu Unrecht bezogen werden.“ Innerhalb von vier Wochen Kontrolltätigkeit traf man allein während der vergangenen drei Monate bei 94 getätigten Hausbesuchen 38 Personen nicht an. Weiters erfolgten vier Anzeigen und sieben Personen zogen nach dem Besuch ihren Antrag auf Sozialhilfe wieder zurück oder stellten keinen Weitergewährungsantrag mehr.

Ein gutes Beispiel dafür diese Kontrollen fortzusetzen und als bewährtes Modell zu exportieren.

Fotocredit: SamWilliamsPhoto

Zeugnis für Welser Stadtsenat

Bereits im Juni wurden die Schulzeugnisse für die österreichischen Schüler verteilt. Je nach Leistung dürfen sie in die nächste Schulstufe aufsteigen oder aber auch nicht. Wenn Fleiß, Betragen oder schlechte Noten bei einem oder mehreren Gegenständen nicht ausreichen, muss man sitzenbleiben und die Klasse wiederholen. Auch unsere Politiker möchten gerne in das nächste (Wahl-)Jahr aufsteigen.

Sehen wir uns die einzelnen Bewertungen an und dann ergibt sich,
ob der Aufstieg in das nächste Jahr geschafft wurde oder ob man am besten das Handtuch wirft und aufgrund schlechter Leistungen was anderes sucht.

Dr. Andreas Rabl

Fleiß: Sehr Gut

Man kann unserem Bürgermeister den Fleiß nicht absprechen. Trotzdem verläuft er sich in letzter Zeit teilweise etwas tagträumerisch in Gefilde, die aber für seine Benotung nicht relevant sind. Besser zu den Stärken zurückkehren und die unnützen Sachen weglegen.

Betragen: Sehr gut

Es gibt keine Veranstaltung, kein Event, keine Ehrung und auch keine Versammlung, wo er fehlt. Und jedes Mal trifft er mit seinen Worten nicht nur bei jeder Zielgruppe genau ins Schwarze, sondern meist auch launisch und humoristisch die Bauchmuskeln der Zuhörer. Chapeau – perfekt.

Freigegenstand Zeichnen: Gut

In seinem Freigegenstand hat er sich an Picasso ein Beispiel genommen und wollte die blaue Phase ausrufen. Leider dürfte schon eine leichte Sehschwäche vorhanden sein, denn in letzter Zeit wird es da und dort schon zu einer Grünphase. Dies ist sicher nicht im Sinne der Wähler und man darf hoffen, dass bald wieder eine erkennbar blaue Phase kommen wird.

Gesamtnote: 1
Der Politiker darf in das nächste Wahljahr aufsteigen: JA


Gerhard Kroiß

Fleiß: Gut

Fleißig ist er, der Gerhard Kroiß, das muss man ihm lassen.
Er ist bemüht, seine Themen so gut wie möglich voranzutreiben.
Jedes Mittel ist ihm recht, in die Zeitung zu kommen. In letzter Zeit wurde die eine Weile lang so positiv besetzte Sicherheit (Videoüberwachung, Spielautomaten, Ordnungswache) aber von Autowettrennen mitten in der Stadt und rücksichtslosen Rad- und Scooter-Fahrern überschattet.

Betragen: Sehr gut

Sunnyboy, umgänglich, bodenständig, beliebt bei Jung und Alt – mehr kann man da nicht sagen. Was anderes als diese Betragensnote wäre nicht objektiv.

Freigegenstand Verkehrserziehung: Befriedigend

Sein Freigegenstand lässt leider eine hervorragende Gesamtbeurteilung etwas leiden. Auch wenn es seit der letzten Wahl kein Hauptgegenstand mehr ist, so ist es doch Teil der Sicherheit, wenn Wels zur Rennstrecke dunkelhaariger 3er BMW-Piloten wird. Und die jüngeren Brüder dieser Raser fahren und verschandeln die Welser Innenstadt mit diesen fürchterlichen grünen Scootern. Weil der richtige Verkehrsreferent da bisher mit Schweigen glänzt, wirft es auch einen Schatten auf den Sicherheitsreferenten.

Gesamtnote: 2
Der Politiker darf in das nächste Wahljahr aufsteigen: JA


Silvia Huber

Fleiß: Gut

Ja, das fleißige Bienchen Silvia Huber. Ist bei jeder Feier gerne dabei. Das ist volksnah und gesellig und bringt besonders bei den „Urwelsern“ immer gute Stimmung zu fortgeschrittener Stunde. Manchmal ist es halt ein wenig zu fortgeschritten.

Betragen: Befriedigend

Beinahe wäre es in Betragen zu einem Genügend für die laute Silvia geworden. Ihr stimmgewaltiges Organ kann man schon als ihr Markenzeichen angeben. Dieses Organ schnellt den Lärmpegel in der Innenstadt halt etwas zu oft in die Höhe. Wenn sie beim Rathauseingang spricht, antworten ihr die Menschen vor der Stadtpfarrkirche – frei nach Dino Naderhirn selig. Das ist für die Anrainer immer mehr etwas problematisch, weil sie ihre Gesundheitsreferentin schon fast als Mitbewohnerin sehen. Zumindest akustisch. Liebling der Senioren!

Freigegenstand Turnen: Befriedigend

In Turnen ist Silvia in ihrem Element. Elegant schwingt sie sich von einem Ressort zum anderen, von einem Fest zum anderen. Das nimmt halt viel – leider zu viel Zeit in Anspruch. Sinnvoller wäre es, die Zeit mit prioritäreren Aufgaben auszufüllen. Sie ist flink, so sehr, dass man sie nicht einmal erwischen und fragen kann, wann sie denn für die jüngeren Nachfolger den Rathaussessel gegen eine Turnmatte in ihrem Garten tauscht.

Gesamtnote: 3
Der Politiker darf in das nächste Wahljahr aufsteigen: JA


Christa Raggl-Mühlberger

Fleiß: Gut

Die Sozialreferentin hat eine sehr soziale Ader. Sie veranstaltet von der Stadt organisierte Outlet-Events in den Minoriten, um in Not geratenen Textilgeschäften in der Innenstadt, e-Roller aus Marchtrenk und vielen wirklich hilfsbedürftigen Firmen eine Verkaufsfläche zu geben.
Da ist sie so was von fleißig.

Betragen: Genügend

Nur Lächeln alleine bringt noch keine Sympathie.
Anwesend sein alleine hat noch keine Wählerstimme gebracht. Besonders im Umgang mit den Medien hat sie noch viel Aufholbedarf gegenüber dem Medienprofi Rabl. Dabei gäbe es ja eine blaue Nachwuchsakademie für die ehemalige Schwarze. Lobt die nicht mehr zeitgemäße Welser Kaufmannschaft zu sehr und tut sich schwer dabei 😊

Freigegenstand Mode: Befriedigend

Ja, die Christa und die Mode. Immer neue Ideen, immer am neuesten Stand. Sind es die oben erwähnten Outlet-Veranstaltungen oder die großartig angenommene Welser Tracht, die bei Volksfesteröffnungen der halbe Stadtsenat austrägt und wo fast die gesamte Messe damit (zwangs)beglückt wurde. Nur von der Bevölkerung ist das Kaufinteresse noch ein wenig stockend. Aber einen Versuch war es wert, das dominierende blau in die Tracht zu bekommen. Wobei es mit dem neuen Logo eigentlich mehr ein Hawaii-Hemd sein könnte.

Gesamtnote: 3
Der Politiker darf in das nächste Wahljahr aufsteigen: JA


Peter Lehner

Fleiß: Genügend (mit Ermahnung)

Die schlechte Benotung muss man relativieren. In Wien ist er ja oft, der Herr Lehner und möglicherweise auch fleißig. Am Fahrrad auch. Nur in Wels ist er eigentlich sehr selten anzutreffen, dabei macht er den Job im Stadtsenat gar nicht ehrenamtlich.

Betragen: Genügend (mit Ermahnung)

Das Betragen ist ein sehr heikler Punkt. Einerseits gibt es fast keine Berührungen mit der Bevölkerung, da er ja selten in Wels ist. Andererseits ist es besonders der Umgang mit den eigenen Parteimitgliedern, der zu zur schlechten Bewertung führt. Böse Zungen behaupten, dass er nicht vorzeitig auf den Stadtsenatssitz verzichtet, damit Andreas Weidinger ein ebenso schlechtes Wahlergebnis bekommt wie er bei der letzten Wahl. Aber die Parteikollegen fürchten mehr, dass er auch in der nächsten Periode über den Umweg Parteivorsitz nochmal in den Stadtsenat kommt. Muss man aber verstehen – in Wien zahlen´s ja auch nicht so gut.

Freigegenstand Wirtschaft: Genügend

Wirtschaft sollte eigentlich seine Kernkompetenz sein. Wenn aber Kebabstände, Billigfrisöre und Wettbüros das Stadtbild prägen, wird das schon dem Wirtschaftsreferenten angekreidet. Auch die diversen Stadtteile fühlen sich gegenüber der Innenstadt ziemlich vernachlässigt. Was macht eigentlich der Wirtschaftsbund?

Gesamtnote: 4
Der Politiker darf in das nächste Wahljahr aufsteigen:

nur mit Nachprüfung


Johann Reindl-Schwaighofer

Fleiß: Genügend

Es gibt viele Kulturveranstaltungen in Wels. Aber nicht viele, wo der Kulturreferent mit Anwesenheit glänzt. Und wenn doch, dann nur kurz und unscheinbar. Es stimmt schon, dass es schwierig ist, eine Rede zu halten, wenn man nicht die sonore Stimme eines Manfred Hochhauser hat.
Zu seiner Verteidigung muss man aber sagen, dass er im Cafe Straßmayr, im Medienkulturhaus und im Schlachthof sehr viel Zeit verbringt, was ihm die positive Note rettet.

Betragen: Genügend

Irgendwie hat sein Stadtsenatssessel eine sehr klebrige Oberfläche. Schade, dass dem jungen Nachwuchs dadurch die Chancen dahinschmelzen, ein gutes Wahlergebnis zu erzielen. Und darüber hinaus hat die alte Riege eine unscheinbare Bürgermeisterkandidatin noch eingesetzt, um einen gestärkten Schinninger zu verhindern – so wie Bruno damals mit dem Sinowatz.

Freigegenstand Türkisch: Nicht Genügend

Es war ja immer die Intention vom „Jonny“ genannten Kulturreferenten, dass die Welser ein wenig mehr türkisch lernen sollten, um sich mit der kommenden Bevölkerung besser zu verständigen. Aber wenn man angeblich mit Schuhen in eine Moschee stapft, macht man sich nicht mal als selbst ernannter Integrationsbotschafter einen guten Namen. Die eigenen Türkischkenntnisse dürften auch sehr bescheiden sein, obwohl er immer in Austausch mit den ausländischen Kulturvereinen steht. Er hat aus 2009 und 2015 offensichtlich noch nicht viele Vokabeln dazugelernt.

Gesamtnote: 4
Der Politiker darf in das nächste Wahljahr aufsteigen: JA


Klaus Hoflehner

Fleiß: Gut

Der Verkehrsreferent ist froh, wenn die Periode vorbei ist.
Als Kompromiss-Kandidat inmitten der Fehde zwischen dem ganz linken und dem linken Flügel hat er sich politisch und referatsmäßig noch nie wirklich wohl gefühlt. Aber er ist bemüht, er ist loyal der Landespartei gegenüber und er ist zumindest präsent. Sehr fleißig mit Eva B.

Betragen: Gut

Das ganze Hickhack innerhalb seiner eigenen Partei hat er nie für richtig befunden. Und im Gegensatz zu anderen Führungspersonen im roten Bereich hat es nicht „Hackeln“ gegeben, die Klaus Hoflehner geworfen hat. Manche nehmen ihm das sogar übel. Aber es spricht für seine Persönlichkeit und seine ausgleichende Art. Eigentlich das einzige Mitglied des Stadtsenats seiner Partei, dass die Berechtigung hat, bis zum Schluss zu bleiben.

Freigegenstand Psychologie: Gut

Ein Ressort mit – sagen wir – schwierigen Personen und Ideen zu führen, benötigt viel Psychologie. Auf der einen Seite die Realos, die den Individualverkehr und Parkplätze für die Wirtschaft forcieren. Auf der anderen Seite die Träumer, die eine heile Welt mit Pedalantrieb, Sonnenkollektoren, Wollhauben und Second Hand Shops in Wels wollen und alles außer Radfahrstreifen und verkehrsberuhigte Zonen ablehnen. Diesen psychologischen Schwenk beherrscht er eigentlich ganz gut.

Gesamtnote: 2
Der Politiker darf in das nächste Wahljahr aufsteigen: JA


Margarete Josseck-Herdt

Fleiß: Befriedigend

Die Fleißnote relativiert sich natürlich auch mit „fortgeschrittener Jugend“.
Man kann halt nicht immer überall und von früh bis spät unterwegs sein.
Das Schlimme daran ist vielmehr, dass es manche Mitarbeiter ganz für sich ausnutzen und hinter dem Rücken der Referentin ihre eigene Süppchen kochen.

Betragen: Sehr gut

Die Grande Dame des Welser Stadtsenats. Immer gut gekleidet, immer ein Lächeln auf den Lippen, immer weit weg von Neid und Missgunst.
Und im Kopf jeden Tag irgendwie bei den Salzburger Festspielen.
Was nicht negativ ausgelegt werden soll, sondern einfach als Tatsache, dass man manche Dinge auch gelassener und mit Stil angehen kann.

Freigegenstand Rhetorik: Befriedigend

Eine Rede der Referentin für Generationen ist sehr gepflegt, sehr gut vorbereitet und Wort für Wort formuliert. Schlimm wird es nur, wenn man aus dem Konzept kommt oder schnell ein Interview machen muss. Da kann es schon sein, dass der Inhalt nicht mehr ganz ersichtlich wird. Aber das eine Jahr wird man auch rhetorisch noch überstehen.

Gesamtnote: 3
Der Politiker darf in das nächste Wahljahr aufsteigen: JA


Satire

Die SPÖ in Wels

Ein großes Geheimnis macht die SPÖ aus der Reihenfolge der Gemeinderatskandidaten für die Wahl 2021.

Aber so geheim kann es gar nicht gehalten werden, wenn die alte Garde sauer ist auf die sie verdrängenden Jungpolitiker, dass es nicht doch unter der Hand weitergegeben wird. Und das Ergebnis soll zu ziemlich heftigen Diskussionen geführt haben, die nicht immer im normalen Ton ausgetragen worden sein sollen. Eigentlich kann der derzeitige rote Stadtsenat froh sein, wenn die junge Garde sie im Stadtsenat nicht schon heuer vor die Tür setzt um endlich wieder ein Stimmenplus bei einer Gemeinderatswahl zu erreichen.

Mit den bisherigen Proponenten war ja seit 2003 nur noch ein Minus am Konto. Aber das will so mancher und so manche nicht einsehen und klebt am Sessel wie der Harz am Baum.

Naja, auf jeden Fall wird die Reihenfolge folgendermaßen festgelegt:

  1. Petra Wimmer
  2. Klaus Schinninger
  3. Hannah Stögermüller
  4. Stefan Ganzert
  5. Gloria Umlauf

Was auch die möglichen Stadtsenatssitze 2021 der neuen Generation erahnen lässt. Hoffentlich kommt der eine oder andere Sesselkleber darauf, dass es vorher schon Zeit ist zu gehen. Sag zum Abschied leise Servus und nimm die rote Nelke mit…..

ÖVP Wels neu aufgestellt

Der bisherige ÖVP-Stadtparteiobmann Dr. Peter Csar lässt einen Überraschungsballon los: „Gemeinderat Andreas Weidinger wird als Spitzenkandidat das Team der Welser ÖVP anführen.

Stadtrat Peter Lehner wird neuer Stadtparteiobmann.” Damit steht der neue Spitzenkanditat für die kommende Welser Gemeinderatswahl 2021 fest. Andreas Weidinger hat aufgrund der beruflichen Tätigkeit als Polizist seine hohe Kompetenz im Verkehrsbereich in den Gemeinderat und in den Verkehrsausschuss eingebracht.

„Wenn man bei den Stammtischen unterwegs ist, dann betreffen 90 Prozent der Themen Verkehr und Sicherheit“, erklärt Weidinger. Das Ziel für die Wahl 2021 ist klar. „Die Koalition mit der FPÖ werden wir jetzt nicht aufkündigen“, verspricht der neue ÖVP Spitzenkadniatat. „Die Angebote werden wir den Welsern präsentieren. Das Team wird gut aufgestellt sein und alle sind top motiviert“, so Gemeinderat Weidinger und es gehe ihm darum in vielen Bereichen wichtige Impulse zu setzen.

Bgm. Dr. Andreas Rabl gratuliert dem neuen ÖVP-Team: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den frisch gewählten Funktionsträgern.

Gleichzeitig bedanke ich mich sehr herzlich bei Dr. Peter Csar für die gute Zusammenarbeit zwischen ihm, als scheidenden Parteiobmann, und mir als Bürgermeister.“

Fotocredit: Stadt Wels

Blühendes Oberösterreich

Eine Reportage von Helmut Moser zum Thema “Blühendes Oberösterreich”.

Krisenstab aktuell

„Corona aktuell“ vom Welser Krisenstab
Der Welser Krisenstab kommunizierte, dass es am Mittwoch, 15. April 13 positive COVID-19-Fälle, 43 unter Quarantäne stehende und 44 wieder genesene Personen gibt.

Bei der täglichen Sitzung wurde Folgendes besprochen: Die bundesweit geltend gemachte Schutzmaskenpflicht für Supermärkte und Drogerien usw. ist mittlerweile auch für den Besuch der Welser Wochenmärkte verpflichtend wobei das sowohl für Tragen von Masken (auch Schals, Tücher, selbstgenähte Masken) als auch für die Ein-Meter-Abstandsregel gilt.

Ab Freitag, 17. April sind nun wieder beide ASZ wie gewöhnlich offen: Montag bis Freitag von 07:30 bis 16:00 Uhr und Samstag von 08:30 bis 12:00 Uhr. Beim Standort Mitterhoferstraße 100 sind nur unbedingt nötige Entsorgungen gestattet! Die bereits für Wels-Nord bekanntgegebenen Einschränkungen (Einfahrtskontrollen, Ersuchen um Vorsortierung, keine Entrümpelungen und keine Alttextilien, unmittelbares Verlassen nach der Entsorgung etc.) gelten auch für die Mitterhoferstraße.

Zudem ist bei beiden ASZ das Betreten nur mehr mit Masken möglich! Der Start der Freibadsaison im Welldorado (Rosenauer Straße 70) wird erst nach der Entscheidung der Bundesregierung Ende April durch die Stadt Wels bekannt gegeben.

Vbgm. Sozialreferentin Christa Raggl-Mühlberger freute und bedankte sich im Namen der Stadt Wels über eine großzügige und sportliche Spende für die städtischen Streetworker: Lauf-Guru und Legendenstammtisch-Initiator Conrad Trdy und Gattin Heidrun (alle im Bild v.r.) schenkten der Stadt sieben Fahrräder, eine Schi-Ausrüstung, zwei Snowboards, zehn Anoraks, 20 Paar Sportschuhe, zwölf Rucksäcke und Sporttaschen, mehrere Wanderführer und eine Hollywoodschaukel.

Die gespendeten Sportutensilien sollen Kindern und Jugendlichen aus bedürftigen Welser Familien zugutekommen.

Fotocredit: Stadt Wels

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