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Post und Packerl

Post und Packerl

Das Geschäft mit dem Onlinehandel boomt. Im Vorjahr wurden über 245 Millionen Packerln an österreichische Haushalte verschickt und von diversesten Botendiensten geliefert. Marktführer ist dabei die Post, inklusive der Post-Tochter DHL, die noch am verlässlichsten ihre Packerln liefert und übergibt. Vielen der exotischen Botendienste, die in den letzten Jahren wie die Schwammerln aus dem Boden gewachsen sind, bringen die Empfänger oft zum Weinen. Zwar bekommt man mitteln App/Handy/PC elegant eine Nachricht zur Sendungsverfolgung. Doch das nützt einem gar nichts, wenn man zu Hause ist und ein Ali/Ramesh/Botenga sich nicht die Mühe macht zu läuten. Glücklich sind dann jene welche wenigstens einen Zettel im Postkasten vorfinden, wo man dann das vermeintliches Packerl oft bei dubiosen Paket-Partnern abholen kann. Meist wird der Benachrichtigungszettel auch lieblos an die Haustüre gepickt und dann oft noch vom Winde verweht. Und dann Gnade dir Gott, wenn Du Nachforschungen über den Verbleib deines Packerl anstellen musst. Endlose Warteschleifen, keiner weiß was, keiner kann Auskunft geben. Da bleibt dann nur ein Stoßgebet an den Hl. Antonius, der helfen soll verlorenes wiederzufinden. Doch wie es so schön heißt, die Hoffnung (sein Packerl zu bekommen) stirbt zuletzt.

Foto: EliasSch pixabay

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