Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages

satirlinger

DER SATIRLINGER | Folge 3

Willkommen beim Drachenfliegerfestival

“Von Drachen und anderen Geldsachen” von Carl Klaus

Zwei durch Ministerin Mag. Klaudia Tanner beantwortete Anfragen zeigten Nationalrätin Petra Wimmer, dass auch künftig kaum in Infrastruktur und Equipment der Hessenkaserne investiert wird. Dies führte für die Welser Nationalrätin zur Frage nach dem Konzept für das gesamte Bundesheer?

Da die Antworten der Bundesministerin wenig darüber verrieten, stellt Petra Wimmer zur Finanzsituation der Welser Kaserne verwundert fest „Die budgetierten Mittel decken gerade das Nötigste ab. Wie sollen die 430 MitarbeiterInnen arbeiten, wenn die entsprechenden Geräte nicht vorhanden sind und die Gebäude saniert werden müssen?“

Wohl gäbe es einen Planungsprozess in Sachen Organisation und Logistik, doch die betroffenen Personen und Kasernen rätseln derzeit noch über den Inhalt und einen dazugehörigen unbekannten Zeithorizont. Wen wundert dies noch, da doch der schwarze ehemalige Verteidigungsminister Platter schon früh begann mittels mentaler Straßenwalze das Bundesheer plattzumachen.

Und was nützt jetzt das Jammern nach dem „Verplattern“,
da doch der SPÖ-eigene Heeresminister und Ex-Zivildiener mit dem Heeres-Schrumpfungsvorhaben fortsetzte. Ostösterreicher Darabos, heute Friedensbeauftragter im märchenhaften Burgenland, wartet vermutlich noch auf seine Heiligsprechung durch den Papst, für die schrittweise Liquidierung der Heeresinfrastruktur.

Sein in dieser Sache wertgesicherter Nachfolger ‘Klug’ setzte das medial gelobte Werk ebenso klug fort, wie er sich systemelastisch und namensgemäß klug verabschiedete. Nun sieht also die Welser SPÖ-Spitzenkandidatin das Bundesheer bereits vor großen Herausforderungen. So gibt es neben der wichtigen Landesverteidigung einen großen Aufholbedarf bei der Cybersicherheit und Blackout-Sicherung.

Pandemien bilden ebenfalls einen wichtigen Heeres-Fokus, wie Corona nun zeigt und die digital infizierten Wahrsager bereits via Medien auch für die kommenden Jahre prophezeien.

Mitten in dieser märchenhaften Geschichte betont die profilierte Politikerin mutig und rekapitulierend: „Für mich steht fest: Das Bundesheer ist ein wichtiger Faktor und leistet großartige Arbeit. Damit das so bleibt, braucht es eine klar erkennbare Strategie und mehr Budget.“ Nun, zum Stichwort ‚Budget‘ -, beim Stichwort ‚Strategie‘ könnte man im bald Blackout landen – zurück zu einem der laut ‚Standard‘ „erfolgreichsten erfolglosen Politiker des Landes“.

Also wiederum eine märchenhafte Formulierung für eine burgenländische Karriere und es beweist, dass man den darabosischen Märchenwald dort nicht nur im Mühlgraben findet: Mit dem Eurofighter-Verkauf organisierte der burgenländische Friedensapostel vermutlich ein EADS-Kinderflug-Drachenfest in Eisenstadt (European Aeronautic Defence and Space).

Dazu spendeten Burgenländer, witzigerweise, – nein, nicht mithilfe der Bank, deren Pleite-Chef sich in eine märchenhafte Karriere außer Land aufschwang – noch 60 Flaschen Rot- und Weißwein (Mengenverhältnis rot-weiß-rot).

Was dann beim Drachenfest übrig blieb, ging zum guten Teil an die Friedensuniversität Burg Schlaining. Den Rest vom Drachenmärchenfest hob Friedensbeauftragter Darabos für den ‚Tag der Fahne‘, heute Staatsfeiertag, auf. Frei gemäß Fred Sinowatz 1983 „”Ich weiß schon, meine Damen und Herren, das alles ist sehr kompliziert…“ Schon zu Kreiskys Zeiten glaubte man zu wissen, dass Rot im Konflikt mit Schwarz Österreich zur Bruchlandung manövrieren werde.

Von künftig fliegendem Farbenwechsel, pseudopazifistisch lahmgelegter Heeresinfrastruktur, blaugrünen Ibiza-Geschichten und türkisgrünen Corona-Geschichten oder gar tiefgrünen Klimageschichten sowie stark schillernden Migrationsgeschichten hatte man damals vermutlich noch keine blasse Ahnung.

Vermutlich auch davon, dass nicht nur immer mehr friedliebende Österreicherinnen inzwischen die Selbstverteidigungskünste lehren und lernen und das nicht nur im Burgenland, welches nicht nur einen Märchenwald sein Eigen nennt. Österreich Quo Vadis? (SATIRE)

Bild Wimmer: Parlamentsdirektion
Bild Darabos: Parlament
Panzer: MMGA
Cartoon: Freepic.com

DER SATIRLINGER | Folge 1

Gratulation an Bürgermeister Andreas Rabl! Frei nach Martin Luther King sagte er sich vor Jahren:
I have a dream: Ich will Wels positiv verändern.

Im Jahr 2015 war es dann geschafft, dass er sich mit der ÖVP ins gemeinsame Bettchen schmeißen konnte, um über die Stadt Wels zu regieren. Ok, es ist nicht viel dabei, in Wels zu regieren und was zu bewegen, wo doch die Vorgänger – ein mäßig charismatischer Bürgermeister, ein cholerischer Möchtegernschattenbürgermeister und ein überforderter Parteisekretär – den Boden so richtig für eine friedliche blaue Übernahme aufbereitet haben. Aber es ist auch nicht so einfach, wie man glauben mag, denn dazu gehörte auch die Hochzeit mit der ÖVP. Kirchlich natürlich. Bis dass der Tod euch scheidet! Naja, sehr pathetisch. Sagen wir, bis dass die nächste Wahl oder die nächste Koalition euch scheidet. 

Hm, wär eventuell auch möglich: Bis dass der nächste Parteiobmann euch scheidet? 
Das geht ja bei den Schwarzen normalerweise schneller, als eine Stammwählerin das Ave Maria fehlerfrei durchgebetet hat. Aber wer sollte denn die Welser Schwarzen – respektive Türkisen – denn sonst führen? 

Na wenn man sich das so durch den Kopf gehen lässt…… Da gäbe es eine charismatische Medienfrau, die nicht nur fleißig ist, bei den Wählern ankommt und die Stimmenmehrheit der Frauen gut ansprechen würde. Da wäre noch ein strategischer Multi-Politiker, der zwar nicht weiß, ob er sein Ei nach Wels oder Linz legen soll, aber in der kurzen Zeit in Wels wesentlich mehr auf die Beine stellt als so mancher Hiesige. Da gibt’s einen Mann im dunklen Hintergrund, der nicht nur beim Bücherbus hervorragende Arbeit macht, sondern sich hinter vorgehaltener Hand auch zu Höherem berufen fühlt – und das zu recht. Aber was sollen diese Türkiserl schon anstellen gegen einen so sattelfesten Spitzenkandidaten, der es trotz einer schlechten Wahl nach der anderen – entgegen dem Bundestrend übrigens – versteht, das kleine Wahlvolk ganz im Sinne der Arbeitgeberpartei nicht mal zu ignorieren, sondern als Wiener Machopetzki nun auch die restlichen Österreicher zu vergrämen, indem er ihnen sagt, was sie alles nicht mehr bekommen, weil das Gesundheitssystem ja gerecht sein soll. So gerecht, wie die Mindestsicherung für jene, die nicht mal in das System einbezahlt haben und mehr monatlich im Börserl haben wie manche Oma, die mit ihren Händen dieses Land wieder aufgebaut hat, damit es zu dem geworden ist, was es ist: Ein wunderbares Land, in dem hochbezahlte Funktionäre ihr sagen, dass sie mit ihrer Pension einfach auskommen muss.
Auch wenn der Arzt und die Medikamente eben a bisserl teurer geworden sind. Bis dass der Tod euch scheidet! Wirklich? Muss man das als Bürgermeister alles hinnehmen?
Ist ihm da wirklich zu gratulieren? Warum? Weil er eigentlich selbst nach Wien will? Weil das ganze Leben ein Kompromiss ist? Weil man sonst auf die Roten angewiesen wäre? Was wäre daran so schlimm?
Die neue Führung ist nicht mehr so am linken Rand festgetuckert wie die derzeitig agierende, naja, eher dahintreibende, uff, sagen wir pensionsabwartende feuerrote Riege im Welser Stadtsenat. Der neue Rote kann was, der will was und der tut was. Hoffentlich lassen sie ihn auch tun, denn schnell ist man sonst auch gleich wieder am gleichen Ort, wo schon andere versagt haben. Bis dass der Tod euch scheidet!?!? Naja, gilt das bei einem kleinen Seitensprung auch?
Auf jeden Fall würde man dem Andreas Rabl raten, die Braut gut zu beobachten.
Und bevor sie mit einem Seitensprung große Tränen auslöst, kann auch der Bräutigam das sagen, was normalerweise den vormals Schwarzen vorbehalten ist:
Es reicht! Aber das ist ja alles nur Schall und Rauch und frei erfunden.
Denn wer kann schon was machen, wenn es heißt: Bis dass der Tod euch scheidet! (Satire)

Scroll to top