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Sicherheit

Wels für mehr Corona-Sicherheit

Seit 26. Juni ist die Anzahl der an Corona Erkrankten auf 30 Fälle gestiegen. Zuvor war die Stadt Wels bereits ab dem 5. Mai frei von Corona.

Signifikant ist, dass 22 Fälle auf Reiserückkehrende oder deren Familienangehörige aus dem Kosovo, Bosnien, Serbien, Mazedonien und Kroatien zurückführbar sind. Bei den restlichen acht Fällen konnten Ansteckungsursache oder Cluster nicht erhoben werden. Erschwerend im Kontaktpersonen-Management bei den positiv getesteten Fällen waren vor allem Sprachdefizite und mangelhafte Bereitschaft mit den Behörden zu kooperieren.

Dazu meint Bgm. Dr. Andreas Rabl: „Das Coronavirus wird derzeit vor allem aus dem Westbalkan nach Wels eingeschleppt. Die bisherigen Kontrollmechanismen sind nicht geeignet, die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Es ist daher dringend erforderlich, dass die Grenzen lückenlos kontrolliert werden und Corona-Schnelltests direkt an der Grenze von den österreichischen Gesundheitsbehörden durchgeführt werden.“

Gleichzeitig dankte der Bürgermeister allen Mitarbeitenden der Gesundheitsbehörden für ihren großartigen Einsatz in dieser herausfordernden Corona-Phase.

FC: mohamed_hassan

Sicherheit für Wels

In der seit 2019 aktivierten Welser Polizeischule absolvieren zukünftige Exekutivbeamte der Landespolizeidirektion OÖ und Sbg. die polizeiliche Grundausbildung.

Im Gebäude des ehemaligen k.u.k. Landwehrspitals, danach eine Frauenklinik, stehen dem jetzigen Bildungszentrum der Sicherheitsakademie 16 Lehrsäle und bis zu 450 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Dazu Bgm. Dr. Andreas Rabl: „Die Polizeischüler sorgen als angehende Exekutivbeamte für mehr Sicherheit in der Stadt. Zusätzlich beleben sie auch die Innenstadt, weil sie direkt im Zentrum untergebracht sind. Das ist eine Win-Win-Situation für unsere Stadt.“

Unterkunft finden die angehenden Polizisten in 79 Räumen auf 3.500 Quadratmetern eines bereits renovierten Gebäudes, welche zuvor als Betreuungseinrichtung und Übergangs-Wohngemeinschaft für Senioren genutzt wurde. Vzbm. Gerhard Kroiß ergänzt: „Als Sicherheitsreferent ist es mir ein besonderes Anliegen, dass die angehenden Exekutivbeamten in Wels gut untergebracht sind. Das ehemalige Seniorenheim in der Magazinstraße ist nach dem Umbau durch die Stadt dafür bestens geeignet.“

Ebenfalls ist die Polizeiinspektion Innere Stadt von der Roseggerstraße zum Kaiser-Josef-Platz 50 übersiedelt. Auf den nun verfügbaren 460 Quadratmetern finden im EG und OG nun bis zu 36 Polizisten ihren Arbeitsplatz.

Fotocredit: Stadt Wels

Fahrradfahren und Sicherheit in Wels

Die Stadt Wels nutzt alle vorhandenen Möglichkeiten für eine Entwicklung von verkehrsbedingten Rahmenbedingungen, speziell für den Ausbau und die Verbesserung des Radwegenetzes.

Im Vorjahr finanzierte man aus Mitteln des ‘Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung’ und des Landes OÖ in die vier Radwegprojekte Voralpenstraße, Donnerstraße, Rampe Lottstraße und ‚Am Bahndamm. Fokus ist die Verbesserung von wichtigen Radverbindungen zwischen Wels und umliegenden Gemeinden.

Für 2020/21 budgetierte die Stadt Wels weitere 500.000 € für Projekte wie Traunradweg R4, Radweglücke Moosbachstraße, Radweg/Mehrzweckstreifen Roseggerstraße, Geh- und Radweg Bahnhofstraße Ost.

Bgm. Dr. Andreas Rabl und Verkehrsstadtrat Klaus Hoflehner: „Wir bekennen uns dazu, die für heuer und kommendes Jahr geplanten Maßnahmen zur Attraktivierung des Radfahrens in Wels umzusetzen.

Besonders wichtig ist uns dabei die Kooperation mit den Umlandgemeinden, um die vorhandenen Lücken im Radverkehrsnetz zu schließen.“ Ein dazu geplantes Kooperationsprojekt mit Förderungen von Land OÖ, von Bund und EU‚ der ‚Traunsteg zum Gehen und Radfahren‘, soll Weißkirchen und Schleißheim mit Wels-Ost und Umgebung verbinden.

Auch das Förderprogramm „klimaaktiv mobil“ soll weitere Vorhaben aus dem Welser „Lückenschluss-Konzept“ in den Bereichen Roseggerstraße, Neinergutstraße oder Schubertstraße voranbringen.

Wird dies alleine ausreichen, die Unfallstatistik mit „Zweirädern“ in Wels und Umgebung zu verbessern? Seit 2015 gibt es im österreichischen Straßenverkehr laut statista.com eine fast 19%ige Steigerung von 6.847 auf 8.173 Unfälle pro Jahr.

Damit sind Zweiradfahrer – statistisch unter Fahrrad, E-Fahrrad und E-Scooter zusammengefasst – die häufigste Unfallgruppe nach den Autofahrern: Letztere zeigen durch die Kontrollmaßnahmen einen stärker abnehmenden Trend bei der Unfallshäufigkeit.

Abgesehen von jenen Fahrradfahrern, welche mit erhöhter Geschwindigkeit durch die FUZO rasen, bei Nacht ohne Licht radeln oder Radfahrwege zu Rennstrecken umfunktionieren gibt es auch die E-Scooter-Ausreißer, welche Mutter mit Kinderwagen anrempeln, Stinkefinger zeigen und die Polizei irreführen, indem sie die Scooter einfach wegwerfen und zu Fuß entkommen.

Die Stadtverwaltung wird durch gezielte Maßnahmen alles daran setzen die Unfallstatistik der „wilden Zweiradfahrer“ zu senken.

Fotocredit: Stadt Wels

Drogen & Raserei

Polizeiaufstockung in Wels: +40 als deutliches Zeichen gegen Drogen und Raserei

Im Gegensatz zum Rückgang allgemeiner Delikte nehmen in Wels zwei Kategorien besonders zu.
Bgm Dr. Andreas Rabl: „Aufgrund der besonderen Problematik…, bedarf es schnellem Handeln“.
Sicherheitsreferent und Vize Gerhard Kroiß: „Kontrolldichte bei Geschwindigkeitsüberwachung und eine Drogen-Task-Force werden dringend gebraucht“.

 

Welser Ordnungswache

Welser Ordnungswache – „präventive Präsenzwirkung“, so Vzbgm Gerhard Kroiß“

Aufgrund der neuen Regelungen wird ein starker Rückgang bei Bettelei und Hundehaltungsdelikten bestätigt.
Vor allem beim Einhalten des Alkoholverbots am Hauptbahnhof zeigte es sich deutlich: 26.000 Einsätze in 10 Jahren zeigen endlich ihre nachhaltige Wirkung.

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