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verkehr

Respektvolles Miteinander

Motorradlärm und Motorradsicherheit sind europaweit im wieder Diskussionsthemen, die bei Kommunen und Verwaltungseinrichtungen zu unterschiedlichen Problemlösungen führen.

Gemäß bundesweiter Regelung gilt in Österreich mit Ausnahme der Sonderstrecken eine Obergrenze von 12 Dezibel. Im Tiroler Bezirk Reutte verordnete man beispielsweise nun ein Sonderstrecken-Fahrverbot zwischen 10. Juni und 31. Oktober 2020 für Motorräder, welche laut Typenschein über einer Lärmobergrenze von 95-Dezibel liegen. In OÖ dagegen setzt sich der Landesrat für Infrastruktur, Mag. Günther Steinkellner, für ein respektvolles Miteinander ein. Dies erreicht man durch Bewusstseinsbildung mittels Information.

Ein Verbot will man hier erst als äußerstes Mittel einsetzen. Denn „Eine große Mehrheit der heimischen Motorradfahrer ist den Verkehrsteilnehmern und Mitmenschen gegenüber respektvoll. Wie in vielen anderen Bereichen auch, nehmen einige wenige, schwarze Schafe eine ganze Gruppe in Geiselhaft“, differenziert Steinkellner. So finden auch heuer wieder Schwerpunktkontrollen an stark frequentierten Bikerstrecken wie Weißenbachtal, Grein, Dimbach, Donautal uvm. statt. Durch den Einsatz neuer Messinstrumente, welche raschen Auf- und Abbau erlauben und bessere Messungen im Kurvenbereichen zulassen, erhofft man die Verkehrssicherheit zu erhöhen. „Mit einer rücksichtsvollen Fahrweise wird nicht nur die Verkehrssicherheit gesteigert, sondern auch dazu beigetragen, unnötigen Lärm zu vermeiden.

All jene, die sich nicht an die Regeln halten und durch illegale Manipulationen vorsätzlich Krach machen, nehmen es meistens auch mit den anderen Verkehrsregeln nicht sonderlich genau. Wir werden konsequent gegen jene Krachmacher vorgehen, welche ihre Motorräder illegal manipulieren und sich über die geltenden Regeln versuchen hinwegzusetzen.

Bei Überschreitungen der gültigen Lärmemissionen von 12 Dezibel werden die Kennzeichen abgenommen“, kündigt Steinkellner allen „schwarzen Schafen“ an.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Fotocredit: Land OÖ/Denise Stinglmayr

Neue Welser Verkehrsflächen

Der Welser Gemeinderat beschloss ein neues Straßenbauprogramm für 2021 mit einem Volumen von 3,2 Mio Euro. Mehr als die Hälfte davon dient dem Neubau von Radwegen, Gehsteigen und Straßen, der Rest dient der Erhaltung.

Dazu Bgm. Dr. Andreas Rabl: „Wels ist eine stetig wachsende und wirtschaftlich attraktive Stadt. Eine gut funktionierende Infrastruktur ist deshalb von entscheidender Bedeutung. Die Investitionen in unsere Straßen und Radwege sind Investitionen in unsere Zukunft.“

Eines der größten Projekte ist dabei die Neugestaltung des Kaiser-Josef-Platzes. Zusätzlich findet der Ausbau der Voralpenstraße statt und man setzt das Belagsprogramm, die Nachrüstung mit Feinbelag, fort.
Neue Radwege sind beispielsweise 2021 in der Roseggerstraße und Primelstraße geplant.

Ebenso die Radwegverbindungen von der Lavendel- zur Krokusstraße, vom Kreuzweg zur Lichtenegger Straße und vom Trodatsteg zur Kolpingstraße. Ebenso werden die Radwege an den Übergängen und speziell beim Traunradweg R4 saniert.

Neben der wichtigen Instandhaltung, Schulwegsicherung und Verkehrsberuhigung entstehen auch neue Gehsteige in der Lichtenegger Straße, der Almgasse sowie der Hinterschweiger- und der Rennbahnstraße.
Mit dem Programm für 2021 will man die Verkehrsflächen im gesamten Stadtgebiet weiter verbessern.

Dabei sind für den Verkehrsstadtrat Klaus Hoflehner die Investitionen in den Radverkehr und in die Schulwegsicherung besonders wichtig und er ist auch schon gespannt auf die entsprechenden Konzepte beim Planungswettbewerb zum Kaiser-Josef-Platz Neu.

Foto: Stadt Wels

Die Lage in der Reisebranche

Landesrat für Infrastruktur Steinkellner spricht über die Lage in der Reisebranche

Wels optimiert Verkehrsflächen

„Die Stadt Wels investiert 4,4 Mio. Euro in die Welser Straßen“, so der Welser Bgm. Dr. Andreas Rabl. Damit wurde das Budget vom Vorjahr um 1,4 Mio Euro erhöht und die Modernisierung der öffentlichen Verkehrsflächen fortgesetzt.

Das Gesamtvolumen für den Neubau von Straßen, Gehsteigen und Radwegen liegt heuer bei fast 3 Mio. €. Für die Erhaltung wurden 1,3 Mio € budgetiert sowie 83.000 € für die Errichtung und Sanierung der Welser Brücken. Dabei ist die Verkehrssicherheit ein großes Thema.

Zahlreiche Maßnahmen zur Schulwegsicherung sowie 30km/h Zonen, vor allem im Bereich des Kindergartens Negreillistraße /Pernau, sind projektiert. In diesem Zusammenhang wird mit den Schulen, den Eltern, der Schulwegpolizei und der Bundespolizei Wels, dem Kuratorium für Verkehrssicherheit und der AUVA kooperiert, erläutert der Welser Verkehrsstadtrat Klaus Hoflehner.

Im Bereich des Straßenneubaus sind der Umbau der Roseggerstraße, die Neugestaltung der Rainerstraße sowie die Wimpassinger Straße geplant. Etliche Gehsteige werden saniert und neue entstehen 2020, dabei sollen auch die Radwege (Maria-Theresia-Straße, Primelstraße, Lavendelstraße) nicht zu kurz kommen.

Neben der Verbesserung der Infrastruktur sind im Frühling in Rahmen der „FahrRad Modellregion“ zahlreiche Aktionen geplant gewesen, die aufgrund der Corona-Krise auf unbestimmte Zeit verschoben wurden. Informationen dazu auch hier.

Fotocredit: Stadt Wels

Neue Hopfen-Buchen ersetzen beschädigte Birken

Grieskirchner Straße – Hopfen-Buchen ersetzen marode Birken
Ende 2019 entdeckte die Welser Stadtgärtnerei bei einer Baumkontrolle, dass einige Birken durch Trockenheit, Pilzbewuchs und Anfahrschäden stark lädiert worden sind. Entsprechende Baumpflegemaßnahmen erfolgen nun zwischen der Oberfeldstraße und Puchberg. Etwa 18 Baumfällungen und Neupflanzungen mit widerstandsfähigen Hopfen-Buchen sind geplant.

Gemeindeübergreifende Verkehrskonzepte mit Zukunft

Regionale Mobilitätslösungen – Verkehrskonzepte für Umweltschutz mit Zukunft?
Für gemeindeübergreifende Mobilitätslösungen arbeiten seit einigen Monaten die Gemeinden Thalheim, Schleißheim, Sattledt, Machtrenk und Holzhausen. Die Gemeindevertreter wollen dabei zukunftsfähige und nachhaltige Lösungen für die Bevölkerung schaffen.
Damit soll das Problem steigender Belastungen gelöst werden, verursacht durch zu viele Autos, zu wenig Parkplätze, schwindende Grünflächen, durch zunehmende Lärmbelastung und vermehrte Abgase. Erklärtes Ziel ist es eine ‘Multimodalität’, die Nutzung verschiedener Verkehrsmittel, zu forcieren. Dann könnte die betroffene Bevölkerung bald zwischen Gemeindebussen, Sammeltaxi, grenzübergreifenden Linienverkehr, überregionalen Angeboten des OÖVV oder der Almtalbahn wählen, um schnell und umweltschonend an das gewünschte Ziel zu kommen. Das Auto zu Hause stehen zu lassen würde dann nicht nur eine Entlastung für die Gemeinden bedeuten, sondern auch einen wichtigen Beitrag für unseren Umweltschutz leisten.

Fotocredit: Marktgemeinde Thalheim

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